Marinefährprahm F 371

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Kennung : F 371
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 28.06.1941
Bauwerft : SCHIMAG, Mannheim
Indienstgestellt : 16.07.1942


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 28.06.1941 Bauauftrag
- 16.07.1942 17. Landungsflottille
- 00.11.1942 1. Landungsflottille
- 09.03.1943 gesunken s. Jenikale: 45°12 n/36°36 o / Mine
- 20.05.1942 Bei der 2. Gruppe der 17. Landungsflottille gemeldet.[2]
- 21.09.1942 bei der Schiffswerft Linz Wiederaufbau begonnen [1]
- 23.09.1942 auf Slip genommen.[1]
- 25.09.1942 zu Wasser gelassen.[1]
- 05.10.1942 Fertigstellung (1. Plan).[1]
- 05.10.1942 Wien ausgelaufen (Verlegung ins Schwarze Meer), 26.10.1942 Konstanza eingelaufen.[3]
- 30.12.1942 Neu zur 1. Landungsflottille hinzugestoßen.[4]
- 04.01.1943 F 371 wird im Hafen Kertsch von der Siebelfähre Nr. 324 (Isar) im Hafenbecken gerammt und am Heck beschädigt. Ein Matr.Gefr., der bei dem Zusammenstoss einen Fender dazwischen halten wollte, fiel über Bord und ertrank. Rettungsmaßnahmen waren erfolglos, da Matr.Gefr. anscheinend in die Schraube der Fähre gekommen ist.[4]
- 09.03.1943 südlich Jenikale durch Minentreffer gesunken, gesamte Besatzung gefallen. Boot wird später wieder gehoben, repariert und wieder in Dienst gestellt.[2]
- 09.03.1943 F 371 Totalverlust durch Minentreffer. 12 Mann gefallen.[4]
- 12.03.1943 War für die 4. Gruppe der 1. Landungsflottille vorgesehen. [4]

Kommandant
23.12.42 bis 28.02.43 Btsmt. Pfannenschmidt [4]

Verlust am: 09.03.1943
Verlustort: s. Jenikale
Verlust Koordinaten: 45°12 n/36°36 o
Verlustart: gesunken
Verlustursache: Minentreffer
Gegnernation: UdSSR
Mannschaftsschicksal: gesamte Besatzung (12 Mann[4]) gefallen
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Werftbelegung
[2] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[3] KTB Marinegruppenkommando Süd
[4] KTB 1. Landungsflottille
Eingefügt am: 07.07.2007
Eingefügt von: Editorenkreis
Letzte Änderung: 13.11.2009
Geändert von: Stefan Westermann
Änderung: - 26.09.2007 R. Stenzel Aktualisierung nach Datenbankumbau
- 15.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] eingefügt
- 17.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] eingefügt für 20.05.1942
- 19.01.2009 Theodor Dorgeist Text berichtigt, Gegner eingefügt usw.
- 05.04.2009 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 03.05.2009 M. Goretzki: Chronik gem. [4] eingefügt, Verlustangaben ergänzt
- 13.11.2009 S.Westermann: Kommandant eingefügt