Marinefährprahm F 819 (MF 819)

  F 818
F 820  


Kennung : F 819
2. Kennung : MF 819
3. Kennung : F2819
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : DM
Bauauftrag : 23.05.1942
Bauwerft : Vorfertigung Beucheldt, Glogau; Zusammenbau Arsenal Toulon
Indienstgestellt : 02.06.1944


Marinefährprahm : Typ DM
Verdrängung konstruktiv (t) : 215
Verdrängung maximal (t) : 256
Länge (m) : 49,84
Breite (m) : 8,59
Seitenhöhe (m) : 2,75
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 375
Geschwindigkeit leer (kn) : 8,0
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 1120/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/21
Ladefähigkeit : 54 Minen Typ EMC / 10 kleine Sturmboote / 34 Minen und 80 t Ladung
- 23.05.1942 Bauauftrag
- 02.06.1944 Indienststellung
- 05.08.1944 4.Landungsflottille
- 24.04.1945 selbst versenkt in Genua
- 01.05.1944 Bei der Gruppe D der 6. Sicherungsflottille gemeldet.[3]
- 05.05.1944 F 819 Indienststellung für 6. Sicherungsflottille.[2]
- 12.05.1944 M-MFP F 819 und 860 in Toulon erstmalig KB.[3]
- 16.05.1944 Marseille: F 812, F 819, F 820, F 860, F 939 Ausbildung und Arbeitsdienst.[3]
- 01.06.1944 Bei der Gruppe D der 6. Sicherungsflottille gemeldet.[3]
- 02.06.1944 Abgabe an Marinekommando Italien, 7. Sicherungsdivision.[3]
- 02.06.1944 08.00 Uhr F 819, F 865 von Toulon(?) in Nizza ein. Werden vom Bereich der 6. Sich-Flottille und der 7. Sich-Div. abgegeben und der 2. L-Flottille zugeteilt.[4]
- 04.06.1944 02.00 Uhr F 819 mit 4 M-Booten von Savona in Genua ein. Boot wird von der Flottille übernommen. Es wird vom Abschnittsleiter auf Mineneinsatzbereitschaft überprüft.[4]
- 06.06.1944 F 819 ist mit Minenschienen ausgerüstet und findet daher als Minenleger Verwendung.[4]
- 23.06.1944 00.45 Uhr MF 819 Havarie mit Frachter Marcenia auf Gegenkurs. 1/3 der Bb-Minenbahn stark beschädigt.[4]
- 01.07.1944 MF 819 bei der 2. Gruppe (Minengruppe) der 2. L-Flottille gemeldet. 10.30 Uhr Luftangriff auf La Spezia. Fertigstellung MF 819 infolge Beschädigung Werkstätten verzögert.[4]
- 13.07.1944 Auf Befehl 7. S.D. werden die 3 Minen-MFPs F 819, F 922, F 865 in einer Gruppe zusammengefasst. Von der Gruppe wird ein eigenes KTB geführt.[4]
- 27.07.1944 F 2819 Werft Genua. Da beim Bau der Boote die gemachten Erfahrungen nicht berücksichtigt wurden, müssen jetzt in der Werft einige Arbeiten vorgenommen werden um die nötige Kampfkraft und die Einsatzfähigkeit der Boote zu erreichen.[4]
- 15.08.1944 Während der durch die Bombenschäden verursachten Reparatur wird mit dem Waffenumbau und Einbau Splitterschutz begonnen.[4]
- 01.09.1944 Bei der 2. Gruppe (Minengruppe) der 2. L-Flottille gemeldet.[4]
- 20.09.1944 Stellungnahme 7. S.D.: Umarmierung Minen-MFP und Einbau Splitterschutz inzwischen durchgeführt.[4]
- 01.01.1945 R 212 läuft mit den Minenfähren (MF) F 819, F 865 und F 922 aus Genua zur Minenaufgabe aus.[1]
Verlust am: 24.04.1945
Verlustort: Genua
Verlustart: selbst versenkt
Erich Gröner, Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945, Band 7
[1] Krellenberg, Manfred: U-Boot-Jagd im Mittelmeer. Der Einsatz der 22. U-Jagdflottille
[2] A.d.S. Tagesbefehl Nr. 9/1944
[3] KTB 6. Sicherungsflottille
[4] KTB 2. Landungsflottille
Eingefügt am: 08.10.2007
Eingefügt von: Jörg Kießwetter
Letzte Änderung: 05.06.2014
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 08.10.2007 R. Stenzel, Werften ergänzt
- 04.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] eingefügt
- 11.01.2009 R. Stenzel Chronik [2] eingefügt
- 23.04.2009 T. Reich Bild eingefügt
- 07.10.2010 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 27.08.2012 M. Goretzki: Chronik & 2. und 3. Kennung gem. [4] eingefügt
- 05.06.2014 M. Goretzki: Chronik gem. [3] ergänzt