Marinefährprahm F 498

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Kennung : F 498
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C
Bauauftrag : 15.08.1941
Bauwerft : Beucheldt, Glogau
Indienstgestellt : 00.01.1943


Marinefährprahm : Typ C
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 3,29 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
- 15.08.1941 Bauauftrag
- 00.01.1943 24. Landungsflottille
- 18.07.1944 + 16h00 bei Narva: 60°11n/26°01o/FliBo
- 15.08.1941 Bauauftrag an Beuchelt, Grünberg mit vorgesehener Fertigstellung im August 1942.[4]
- 15.03.1943 Unterstellungswechsel F 498 von 13. Landungsflottille zur 24. Landungsflottille.[3]
- etwa 08.1943 Bei der 5. Gruppe der 24. Landungsflottille.[2]
- 00.07.1944 MFPs der 24. Landungsflottille weiter an der Verstärkung der „Seeigel“-Sperren beteiligt („Süd A – D“). AFPs zur Sicherung mit dabei. Bei Luftangriffen geht am 18.07. F 498, am 22.07. F 273 und durch Minentreffer am 23.07. F 253 verloren.[2]
- 00.07.1944 Sowj. Baltflot (GenLt. Samochin) greift mit Schlachtflugzeugen und Jagdbombern die dt. Sperrbewachungen in der Narwa-Bucht und die Einsatzhäfen in Estland und Finnland. Dabei wird im Juli F 498 versenkt.[1]
- 18.07.1944 16 zweimotorige Flugzeuge greiffen um 13.34 Uhr 20 sm südl. Kjefslö MFP und U-Jagdgruppe an. 1 MFP nach Volltreffer auf Vorschiff bei Abschleppversuch gesunken. 1 Abschuss, 1 Maschine brennend, keine eigenen Personalverluste.[5]
- 18.07.1944 13.34 Uhr in 141 C 4 Tiefangriff auf U-Jagdgruppe durch 16 2-motor. Flugzeuge. F 498 Volltreffer Vorschiff. 1 Abschuss, 1 brennend, keine Personalverluste. Durch Schlepper Pernau abgeschleppt jedoch in 140 D 39 gesunken. F 498 war zu diesem Zeitpunkt der 5. Gruppe der 24. Landungsflottille zugeordnet.[6]
Verlust am: 18.07.1944
Verlustuhrzeit: 1600
Verlustort: bei Narva, 20 sm südl. Kjefslö, "140 D 39"[5][6]
Verlust Koordinaten: 60°11 n/26°01 o
Verlustart: gesunken
Verlustursache: Fliegerbombentreffer
Gegnernation: Sowjetunion
Gegnertyp: Luftstreitkräfte
Mannschaftsschicksal: keine Personalverluste[5][6]
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Chronik des Seekrieges
[2] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[3] A.d.S.-Tagesbefehl Nr. 13/1943
[4] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
[5] KTB Admiral östliche Ostsee
[6] KTB 9. Sicherungsdivision
Eingefügt am: 09.10.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 06.08.2015
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 24.03.2008 M. Goretzki: Chronik [1] eingefügt, Gegner-Land eingefügt
- 13.12.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] eingefügt
- 23.04.2009 R. Stenzel: Chronik [3] eingefügt
- 16.09.2009 C. Linse: Chronik [4] eingefügt
- 17.02.2012 T. Reich: Bild 1 eingefügt
- 06.08.2015 M. Goretzki: Chronik & Verlustdaten gem. [5] & [6] eingefügt