Marinefährprahm F 445

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Kennung : F 445
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C2M
Bauauftrag : 09.08.1941
Bauwerft : Schiffswerft Linz AG., Linz/Donau
Baunummer : 838
Indienstgestellt : 15.05.1943


Marinefährprahm : Typ C2M
Verdrängung konstruktiv (t) : 175
Verdrängung maximal (t) : 240
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 8,40
Tiefgang leer (m) : 1,00
Tiefgang beladen (m) : 1,48
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,0
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann / 52 Minen Typ EMC / 8 Sturmboote)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
neben 52 EMC-Minen konnten noch 25 t Ladung genommen werden
- 09.08.1941 Bauauftrag
- 00.04.1943 Indienststellung 5. Landungsflottille
- 00.11.1943 1. Landungsflottille
- 28.08.1944 (+) Varna-Reede
- 09.08.1941 Bauauftrag an die Schiffswerft Linz mit vorgesehener Fertigstellung im März 1943. [7]
- Umbau in Minenprahm Typ CM auf Linzer Schiffswerft.[3]
- Klappenverstärkung nach Bauart Typ C2a, Auftrag an Deutsche Werft Hamburg.[3]
- 07.04.1943 In Linz noch nicht werftfertig und ohne Besatzung liegend der 5. Landungsflottille zugeteilt.[9]
- 15.05.1943 in Varna in Dienst.[4]
- 15.05.1943 Indienststellung F 445 für 5. Landungsflottille.[5]
- 29.06.- 14.07.1943 Von der 5. Landungsflottille in Ausbildung bei der 1. Landungsflottille.[6]
- 01.07.1943 Bei der 1. Gruppe der 5. Landungsflottille gemeldet.[1]
- 15.07.1943 F 445, F 446 um 13.25 Uhr in Kertsch ein, sollen zur 5. L-Flottille treten.[8]
- 22.09.1943 Vorpostengruppe Süd aus F 302, F 315 (beide 1. Landungsflottille) und F 445 (5. Landungsflottille) gebildet. F 445 momentan a.K.B.[1][2]
- 22.09.1943 Die 3 für den Vp-Dienst Taman-Süd vorgesehenen Boote der 5. L-Flottille (u.a. F 445) werden zusätzlich artilleristisch verstärkt durch je ein Pak-Geschütz, 1 SMG und eine 2cm Flak.[8]
- 23.09.1943 F 445 aus der Werft Kertsch. 2 Stück 4,5cm Geschütze eingebaut.[9]
- 24./25.09.1943 F 445 mit Vp.Gr.Süd auf Position, dabei um 05.00 Uhr Gefecht mit Sowjetbooten bei Kap Scheljesnij Rog.[1]
- 25./26.09.1943 Vorpostengruppe Süd mit 3 MFP wegen Wetterlage bei Kap Takyl zu Anker, von Kanonenbooten angegriffen, auf F 302 und F 315 (1. Landungsflottille) je 1 Mann gefallen. F 445 (5. Landungsflottille) muss wegen Waffenstörungen Kamysch Burun einlaufen, wird durch F 472 (3. Landungsflottille), Kdt. Obfw. Brockard, ersetzt.[1][2]
- 29./30.09.1943 Vp-Gruppe Süd mit F 302, F 315 (1. Landungsflottille), F 583, F 445 (5. Landungsflottille) sowie F 472 (3. Landungsflottille) auf Position, tagsüber zu Anker Kap Takyl.[1][2]
- 01./02.10.1943 Vp-Gruppe Süd mit 5 MFP auf Position. Gegen 05.00 Uhr F 302 und F 315 Minentreffer. F 302 sinkt sofort, F 315 geht noch bei Kap Takyl zu Anker, sinkt dann aber auch noch. Seenotflugzeug rettet von F 302 noch 5 Schwer- und 12 Leichtverwundete, Rest von F 445 geborgen. F 445 und F 472 um 10.00 Uhr Kertsch eingelaufen.[1]
- 02./03.10.1943 F 445 und F 583 mit Vp.Gr.Süd auf Position gemeldet.[1]
- 03./04.10.1943 Vp-Gruppe Südost (Oblt.z.S. Richers) mit F 445, F 583 und F 594 auf Position.[2]
- 09.-10.10.1943 Unternehmen "Wiking" zur Abführung der Landungsflotte aus der Strasse von Kertsch nach Sewastopol: F 445 in Trsp. Geschw. IV (Lt.z.S. Dittmer, 3. L.-Fl.), Gruppe Dittmer.[2]
- 20.10.1943 Mit der Auflösung der 5. Landungsflottille der 1. Landungsflottille zugewiesen.[9]
- 01.11.1943 Gem. ASM B. Nr. 27109 G wird u.a. F 445 für die 1. Landungsflottille von der 5. Landungsflottille übernommen. Übernahme erfolgt von Fall zu Fall.[6]
- 04.11.1943 F 445 wird mit dem 04.11.1943 in die 2. Gruppe der 1. Landungsflottille übernommen.[6]
- 29.03.1944 15.30 Uhr F 445 M, F 569 M zur Durchführung Minen-Aufgabe unter Führung Freg. Kapt. Schröder von Odessa nach Dnjepr-Mündung aus.[6]
- 09.04.1944 F 539, F 579 (7.L-Flottille) verlassen zusammen mit F 445 (1. L-Flottille) als letzten Boote Odessa, nachdem das Sprengkommando an Bord übernommen wurde.[10]
- 26.08.1944 Lt. Meldung 1. Landungsflottille F 445 in Varna einsatzbereit.[1]
Verlust am: 28.08.1944
Verlustort: Varna-Reede
Verlustart: selbst versenkt
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[2] Altakten des Arbeitskreises Donau - Schwarzes Meer
[3] Schreiben der Gutehoffnungshütte an Fachgruppe Stahlbau vom 25.04.1944
[4] Akten Schwarzes Meer RM 7/1554
[5] A.d.S.-Tagesbefehl Nr. 20/1943
[6] KTB 1. Landungsflottille
[7] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
[8] KTB 3. Landungsflottille
[9] KTB 5. Landungsflottille
[10] KTB 7. Landungsflottille
Eingefügt am: 09.10.2007
Eingefügt von: Andreas Oefler
Letzte Änderung: 12.05.2011
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 18.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] und [2] ergänzt
- 20.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] ergänzt
- 16.05.2008 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 31.05.2008 Theodor Dorgeist Indienststellung und [4] eingefügt
- 27.09.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] ergänzt für 01.07.1943, 25./26.09.1943 und 02./03.10.1943
- 07.03.2009 R. Stenzel Chronik [5] eingefügt
- 08.05.2009 M. Goretzki: Chronik gem. [6] eingefügt
- 11.09.2009 C. Linse: Chronik [7] eingefügt
- 02.06.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [8] eingefügt
- 07.11.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [9] eingefügt
- 12.05.2011 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [10] hinzugefügt