Marinefährprahm F 446

  F 445
F 447  


Kennung : F 446
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C2M
Bauauftrag : 09.08.1941
Bauwerft : Schiffswerft Linz AG., Linz/Donau
Baunummer : 839
Indienstgestellt : 15.05.1943


Marinefährprahm : Typ C2M
Verdrängung konstruktiv (t) : 175
Verdrängung maximal (t) : 240
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 8,40
Tiefgang leer (m) : 1,00
Tiefgang beladen (m) : 1,48
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,0
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann / 52 Minen Typ EMC / 8 Sturmboote)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
neben 52 EMC-Minen konnten noch 25 t Ladung genommen werden
- 09.08.1941 Bauauftrag
- 00.04.1943 Indienststellung 5. Landungsflottille
- 00.11.1943 3. Landungsflottille(?)
- 09.01.1944 + 23h30 30 sm ssw. Kap Tschauda / Sturm / 4 Tote geborgen rep. (?)
- 09.08.1941 Bauauftrag an die Schiffswerft Linz mit vorgesehener Fertigstellung im März 1943. [8]
- Umbau in Minenprahm Typ CM auf Linzer Schiffswerft.[4]
- Klappenverstärkung nach Bauart Typ C2a, Auftrag an Deutsche Werft Hamburg.[4]
- 07.04.1943 In Linz noch nicht werftfertig und ohne Besatzung liegend der 5. Landungsflottille zugeteilt.[10]
- 15.05.1943 Indienststellung F 446 für 5. Landungsflottille.[6]
- 04.06.1943 Von Linz in Sulina ein.[10]
- 29.06.- 14.07.1943 Von der 5. Landungsflottille in Ausbildung bei der 1. Landungsflottille.[7]
- 01.07.1943 Bei der 1. Gruppe der 5. Landungsflottille gemeldet.[3]
- 12.07.1943 Gem. taktischer Gliederung der 1. Gruppe der 5. Landungsflottille zugeordnet.[10]
- 15.07.1943 F 445, F 446 um 13.25 Uhr in Kertsch ein, sollen zur 5. L-Flottille treten.[9]
- 17.10.1943 Gem. FS ASM G 27777 Qu. vom 22.10.1943 wird F 446 im Zuge der Auflösung der 5. Landungsflottille der 1. Gruppe der 3. Landungsflottille zugeteilt und mit dem heutigen Tage übernommen.[9]
- 20.10.1943 Mit der Auflösung der 5. Landungsflottille der 3. Landungsflottille zugewiesen.[10]
- 08.11.1943, 00.40 Uhr erhält F 446 in der Kertschstraße einen 7,65 cm Volltreffer von einer sowjetischen Landbatterie in den Ruderstand. 1 Toter, 1 Verletzter.[9][12]
- 15.11.1943 F 307 und F 337 (1. Landungsflottille) in Kamysch Burun bei Luftangriff schwer beschädigt (Bombentreffer), ebenso F 446 (5. Landungsflottille).[2][3]
- 20.11.1943 Fliegerangriffe Kamysch-Burun: Ab 13.00 Uhr schwerste Angriffe durch Il-2 und P-2. F 446: 2 Bombenvolltreffer, Brand gelöscht. Boot gerettet.[11]
- 09.01.1944 F 446 bei Feodosia im Sturm leckgesprungen und gekentert, 30 sm SSW Kap Tschauda gesunken. 4 Mann gerettet.[3]
- 09.01.1944 durch Sturm etwa 10 sm ostwärts Feodosia gesunken.[5]
- 09.01.1944 16.30 Uhr F 342, F 446, F 578 Feodosia aus zu Vp-Dienst zwischen Punkt braun 15 und 16. Gegen 18.30 Uhr frischt Wind stark auf. Bote versuchen Feodosia einzulaufen, gelingt aber nicht. 20.00 Uhr Spindel der Landeklappe gebrochen. 23.00 Uhr F 446 droht zu sinken und kentert dann später (23.20 Uhr, Position 44°58’N, 35°29’O). F 342, F 578 versuchen Besatzung zu retten.[9]
- 10.01.1944 08.10 Uhr F 342 mit 4 Überlebenden F 446 Kamysch-Burun ein.[9]
Verlust am: 09.01.1944
Verlustuhrzeit: 2330
Verlustort: 30 sm ssw. Kap Tschauda
Verlust Koordinaten: 40.58 N - 35.40 E [1]
Verlustart: gekentert [1]
Verlustursache: Seeschaden, Sturm [1]
Mannschaftsschicksal: 4 Mann gerettet [9]
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Archiv Dorgeist
[2] Altakten Arbeitskreis Donau - Schwarzes Meer
[3] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[4] Schreiben der Gutehoffnungshütte an Fachgruppe Stahlbau vom 25.04.1944
[5] KTB des Admiral Schwarzes Meer
[6] A.d.S.-Tagesbefehl Nr. 20/1943
[7] KTB 1. Landungsflottille
[8] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
[9] KTB 3. Landungsflottille
[10] KTB 5. Landungsflottille
[11] KTB 7. Landungsflottille
[12] KTB der Seekriegsleitung (Online-Version)
Eingefügt am: 09.10.2007
Eingefügt von: Andreas Oefler
Letzte Änderung: 12.03.2016
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 18.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] und [3] ergänzt
- 16.05.2008 R. Stenzel Chronik [4] eingefügt
- 16.05.2008 M. Goretzki: Chronik gem. [3] ergänzt
- 04.06.2008 R. Stenzel Chronik [5] eingefügt
- 27.09.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [3] ergänzt für 01.07.1943
- 07.03.2009 R. Stenzel Chronik [6] eingefügt
- 08.05.2009 M. Goretzki: Chronik gem. [7] eingefügt
- 11.09.2009 C. Linse: Chronik [8] eingefügt
- 02.06.2010 M. Goretzki: Chronik & Verlustangaben gem. [9] eingefügt
- 08.11.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [10] eingefügt
- 12.05.2011 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [11] hinzugefügt
- 12.03.2016 M. Goretzki: Chronik gem. [9] und [12] für den 08.11.1943 eingefügt