Marinefährprahm F 447

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Kennung : F 447
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C2M
Bauauftrag : 09.08.1941
Bauwerft : Schiffswerft Linz AG., Linz/Donau
Baunummer : 840
Indienstgestellt : 09.06.1943


Marinefährprahm : Typ C2M
Verdrängung konstruktiv (t) : 175
Verdrängung maximal (t) : 240
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 8,40
Tiefgang leer (m) : 1,00
Tiefgang beladen (m) : 1,48
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,0
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann / 52 Minen Typ EMC / 8 Sturmboote)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
neben 52 EMC-Minen konnten noch 25 t Ladung genommen werden
- 09.08.1941 Bauauftrag
- 00.05.1943 Indienststellung 5. Landungsflottille
- 00.11.1943 3. Landungsflottille
- 05.12.1943 beschädigt Kamysch-Burun / FliBo
- 28.08.1944 (+) Varna-Reede
- 09.08.1941 Bauauftrag an die Schiffswerft Linz mit vorgesehener Fertigstellung im März 1943. [6]
- Umbau in Minenprahm Typ CM auf Linzer Schiffswerft.[3]
- Klappenverstärkung nach Bauart Typ C2a, Auftrag an Deutsche Werft Hamburg.[3]
- 09.06.1943 Indienststellung F 447 für 5. Landungsflottille.[4]
- 09.06.1943 In Linz für die 5. Landungsflottille in Dienst gestellt.[8]
- 01.07.1943 Bei der 1. Gruppe der 5. Landungsflottille gemeldet.[2]
- 12.07.1943 Gem. taktischer Gliederung der 1. Gruppe der 5. Landungsflottille zugeordnet.[8]
- 21.-25.08.1943 F 447 und F 449 im Geleit mit Evdokia von Sewastopol über Odessa nach Konstanza.[2]
- 27.08.1943 F 580, F 584, F 591, F 592 der in Varna aufgestellten 7. L-Fl. treffen in Konstanza ein und werden mit F 447 und F 449 für ein „Sonderunternehmen“ bereitgestellt.[2]
- 30.08.1943 Konstanza: Auf Befehl des Geleitchef Schwarzes Meer wird Lichtmaschine Stb. Motor aus F 584 ausgebaut und in F 447 der 5. L-Flottille eingebaut.[9]
- 03.-06.09.1943 F 447 und F 449 mit 6 R-Booten und 6 U-Jägern an Auslegung einer doppelten Minensperre vor dem Nordausgang des Bosporus beteiligt.[2]
- 09.-11.09.1943 15 MFP (darunter F 447 und F 449 mit Minenladung) von Konstanza über Sulina nach Ak Metschet, wo Sturm zu einem Zwischenaufenthalt zwingt.[2]
- 13./14.09.1943 15 MFP nach Wetterbesserung von Ak Metschet nach Sewastopol weitergelaufen.[2]
- 15./16.09.1943 F 447 und F 449 legen vor Eupatoria Minen.[2]
- 17./18.09.1943 F 447 und F 449 laufen mit anderen MFP von Sewastopol über Jalta nach Feodosia.[2]
- 21./22.09.1943 F 447 und F 449 mit 4 weiteren MFP von Feodosia nach Kertsch weitergelaufen.[2]
- 02.10.1943 15.10 Uhr F 573 und F 447 (5. L-Flottille) mit 6 Schleppern Kertsch aus nach Feodosia.[7]
- 09.-10.10.1943 Unternehmen "Wiking" zur Abführung der Landungsflotte aus der Strasse von Kertsch nach Sewastopol: F 447 in Trsp. Geschw. IV (Lt.z.S. Dittmer, 3. L.-Fl.), Gruppe Dittmer.[1]
- 20.10.1943 Mit der Auflösung der 5. Landungsflottille der 1. Landungsflottille zugewiesen.[8]
- 01.11.1943 Gem. ASM B. Nr. 27109 G wird u.a. F 447 für die 1. Landungsflottille von der 5. Landungsflottille übernommen. Übernahme erfolgt von Fall zu Fall.[5]
- 04.11.1943 F 447 wird mit dem 04.11.1943 in die 2. Gruppe der 1. Landungsflottille übernommen.[5]
- 05.12.1943 F 369 und F 369 (3. L.-Fl.) in Kamysch Burun durch Bombentreffer verloren, F 447 (5. L-Fl.) beschädigt.[1]
- 05.12.1943 F 447 Bei Luftangriff auf Hafen Kamisch-Burun beschädigt. Bb-Motor unklar, Wassereinbruch. KTB Maschine: Bombentreffer Bb-Seite Abtlg. III und IV sowie starke Splittereinschläge Bb-Seite, 2 Bombentreffer Aufbaudeck, 1 Bombentreffer Bb-Seite Abtl. V.[5]
- 05.12.1943 11.30 Uhr schwerer Luftangriff auf Hafen Kamysch Burun. F 447 (1. Landungsflottille) durch Volltreffer AKB. Keine Personalausfälle.[7]
- 13.01.1944 Sewastopol: F 447 Anschießen Vierling und Ausrüstung.[5]
- 26.08.1944 Lt. Meldung 1. Landungsflottille F 447 in Varna einsatzbereit.[2]
Verlust am: 28.08.1944
Verlustort: Varna-Reede
Verlustart: selbst versenkt
Erich Gröner " Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945 " Band 7
[1] Altakten Arbeitskreis Donau - Schwarzes Meer
[2] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[3] Schreiben der Gutehoffnungshütte an Fachgruppe Stahlbau vom 25.04.1944
[4] A.d.S.-Tagesbefehl Nr. 22/1943
[5] KTB 1. Landungsflottille
[6] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
[7] KTB 3. Landungsflottille
[8] KTB 5. Landungsflottille
[9] KTB 7. Landungsflottille
Eingefügt am: 09.10.2007
Eingefügt von: Andreas Oefler
Letzte Änderung: 12.05.2011
Geändert von: Thorsten Reich
Änderung: - 20.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] eingefügt.
- 16.05.2008 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 27.09.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] ergänzt für Zeitraum 07.-09.1943
- 15.12.2008 T. Reich Bild eingefügt
- 07.03.2009 R. Stenzel Chronik [4] eingefügt
- 08.05.2009 M. Goretzki: Chronik gem. [5] eingefügt
- 11.09.2009 C. Linse: Chronik [6] eingefügt
- 02.06.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [7] eingefügt
- 08.11.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [8] eingefügt
- 12.05.2011 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [9] hinzugefügt
- 12.05.2011 T. Reich Bild 2 eingefügt