Marinefährprahm F 832 (AF 100)

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F 833  


Kennung : F 832
2. Kennung : AF 100
Zivil- und Nachkriegsnamen : BAD-13 ; SBR-5 ; SBR-1
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : D
Bauauftrag : 21.05.1942
Bauwerft : Scheepswerf en Gashouderbouw voorheen v/h Jonker & Stans, Hendrik-Ido-
Baunummer : 256
Stapellauf : 1943-12-23


Marinefährprahm : Typ D
Verdrängung konstruktiv (t) : 168
Verdrängung maximal (t) : 239
Länge (m) : 49,84
Breite (m) : 6,59
Tiefgang leer (m) : 1,18
Tiefgang beladen (m) : 1,35
Seitenhöhe (m) : 2,75
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 375
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,3
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 520/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1120/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/21
Ladefähigkeit : 140 t (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 200 Mann)
- 21.05.1942 Bauauftrag
- 00.11.1943 Umbau in AF 100
- 29.04.1944 8. Artillerieträgerflottille
- 12.09.1944 beschädigt Scheldemündung / FliBo
- 15.09.1944 nach Rotterdam ein; rep.
- 19.02.1946 an USSR
- 05.03.1946 + bei Travemünde / Strandung, gehoben
- 28.09.1946 Nord-Flotte [1]
- 02.12.1946 BAD-13 [1]
- 08.10.1947 SBR-5 [1]
- 11.05.1949 SBR-1 [1]
- 1954 + Fischer-Halbinsel / Barentssee / Sturm [1]
- 00.12.1944 unfertig zur Scheepswerf ""De Noord"", Alblasserdam geschleppt und dort zum AF 100 umgebaut.[3]
- 29.04.1944 Indienststellung bei der 8. Artillerieträgerflottille in Rotterdam.[5]
- 29.04.1944 Indienststellung für 8. Artillerieträgerflottille, Kommandant: Ob.Fähnr.z.S.d.R. Schuster, Walter [2]
- 29.04.1944 Indienststellung in Rotterdam, Merwe-Hafen für 8. Artillerieträgerflottille, Kommandant: Ob.Fähnr.z.S. Schuster.[4]
- 12.06.1944 Bei der 2. Gruppe (Oblt.z.S.d.R. Bartelt) der 8. Artillerieträgerflottille gemeldet. Kommandant Lt.z.S.d.R. Schuster.[5]
- 26.06.1944 2. und 3. Gruppe (ohne AF 97) übernehmen in Ostende die Vorfeldüberwachung und Sicherung der Minenunternehmen.[5]
- bis 25.09.1944 Sicherung der Rücklandung der 15. Armee über die untere Schelde in Unterstellung des Einsatzstabs Knuth durch AF 100, AF 102, AF 104, AF 106, AF 107 und AF 109.[5]
- 12.09.1944 AF 100 um 10.45 Uhr nach Bombentreffer bei Veere in der Ooster-Schelde auf Grund gesetzt.[5]
- 15.09.1944 AF 100 mit Bordmitteln abgedichtet, durch S/tg SCORPION freigeschleppt und dann mit eigender Kraft nach Rotterdam eingelaufen.[5]
- 18.09.1944 Flottillenchef der 8. Artillerieflottille macht sich mit den nicht einsatzbereiten AF 100 und AF 101 auf den Marsch von Rotterdam über Amsterdam, Zuidersee, Zwartsluis, Groningen, Delfzijl nach Emden und dann über See nach Cuxhaven.[5]
- 31.03.1945 Die sechs einsatzbereiten Boote der 8. Artillerieflottille (AF 100, AF 102, AF 104, AF 106, AF 107, AF 109) marschieren durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal nach Kiel.[5]
- 01.-05.04.1945 Endausrüstung, Kompensierung und Munitionieren der Boote in Kiel unter ständigen Luftangriffen.[5]
- 05./06.04.1945 Seemarsch von Kiel ostwärts. Verband kurz vor Saßnitz wegen Minengefahr nach Stralsund umdirigiert.[5]
- 08./09.04.1945 Über Stralsund, Greifenwalder Bodden und Peene ins Stettiner Haff, dann über die Kaiserfahrt wieder auswärts nach Swinemünde.[5]
- anschließend Flottille truppendienstlich der 10. Sicherungsdivision, einsatzmäßig dem Seekommandanten Pommern unterstellt, U-Stab in Ahlbeck einquartiert, Boote im Caseburger Schnellboot-Stützpunkt stationiert.[5]
- 30.04.1945 Bei der 1. Gruppe (Oblt.z.S.d.R. Stephan) der 8. Artillerieträgerflottille gemeldet. Kommandant Lt.z.S.d.R. Schuster.[5]
- 02.05.1945 Gruppe Stephan (AF 100, AF 102) von Kaseburg abgelaufen, um über See in den Greifswalder Bodden zu verlegen. Ein Versuch, von Zinnowitz aus mit den schweren Waffen der AF die Kämpfe um Wolgast zu unterstützen, muss aufgegeben werden, da das einen Artilleriebeobachter zur Insel überführende M/bt SCHWALBE bei schwerer See kentert und verloren geht. Neuer Liegeplatz der Gruppe Stephan wir der Hafen der Greifswalder Oie.[5]
- 04.05.1945 Gruppe Stephan (AF 100, AF 102) beschießt von Zinnowitz aus den bei Mahlzow auf Usedom gebildeten russischen Brückenkopf, um nachmittags wieder zur Greifswalder Oie zurückzulaufen.[5]
Verlust am: 00.00.1954
Verlustort: Fischer-Halbinsel / Barentssee
Verlustart: gesunken
Erich Gröner, Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945, Band 7
[1] Ergänzungssliste Dr. Meyer
[2] Geh.NTB Nr. 20/1944
[3] Forschung Hans Jehee Nat. Archief 3.21.31. Inv 851
[4] KTB der 8. Artillerieträgerflottille
[5] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
Eingefügt am: 13.10.2007
Eingefügt von: Jörg Kießwetter
Letzte Änderung: 28.12.2008
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 15.10.2007 R. Stenzel Chronik (Geh.NTB Nr. 20/1944)
- 23.02.2008 Theodor Dorgeist AF- Nr., Nachkriegskennungen, Bauwerft, Baunummer,Stapellauf eingefügt,Indienststellungsdatum gelöscht.[3] in der Chronik eingebracht
- 28.12.2008 R. Stenzel Chronik [4] eingefügt
- 28.12.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [5] eingefügt