Marinefährprahm F 834 (AF 102)

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Kennung : F 834
2. Kennung : AF 102
Zivil- und Nachkriegsnamen : BAD-14; DK-14; Hulk BŠ-31
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : D
Bauauftrag : 21.05.1942
Indienstgestellt : 29.04.1944


Marinefährprahm : Typ D
Verdrängung konstruktiv (t) : 168
Verdrängung maximal (t) : 239
Länge (m) : 49,84
Breite (m) : 6,59
Tiefgang leer (m) : 1,18
Tiefgang beladen (m) : 1,35
Seitenhöhe (m) : 2,75
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 375
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,3
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 520/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1120/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/21
Ladefähigkeit : 140 t (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 200 Mann)
- 21.05.1942 Bauauftrag
- 00.11.1943 Umbau in AF 102
- 29.04.1944 8. Artillerieträgerflottille
- 00.07.1944 (?) beschädigt Le Treport / FliBo
- 02.05.1945 (+) Achterwasser / Peene / Strandung / Ari; gehoben, rep.
- 18.03.1946 an USSR
- 02.12.1946 BAD-14 [1]
- 19.02.1949 DK-14 [1]
- 17.10.1955 Hulk BŠ-31 [1]
- Ende 1950er Jahre gestrichen und abgebrochen [1]
- 29.04.1944 Indienststellung für 8. Artillerieträgerflottille, Kommandant: Lt.z.S.d.R. Stephan, Willy.[2]
- 29.04.1944 Indienststellung in Rotterdam, Merwe-Hafen für 8. Artillerieträgerflottille, Kommandant: Oblt.z.S. Stephan.[3]
- 29.04.1944 Indienststellung bei der 8. Artillerieträgerflottille in Rotterdam.[4]
- 12.06.1944 Bei der 1. Gruppe (Oblt.z.S.d.R. Stephan) der 8. Artillerieträgerflottille gemeldet. Kommandant Oblt.z.S.d.R. Stephan.[4]
- 05./06.09.1944 AF 112 der 2. Artillerieträgerflottille (im Verband mit AF 102 der 8. Artillerieträgerflottille) aus Vlissingen nach Rotterdam nachgefolgt.[4]
- 15.06.1944 1. Gruppe der 8. Artillerieträgerflottille verlegt nach Ostende zur Vorfeldüberwachung und Sicherung der Einsätze der 36. Minensuchflottille.[4]
- Wenig später 1. Gruppe nach Boulogne weiterverlegt und dort der seit Invasionsbeginn ziemlich mitgenommenen 2. Artillerieträgerflottille einsatzmäßig unterstellt.[4]
- 10./11.08.1944 2. und 3. Gruppe (FloChef führt auf AF 98) werden zur Marschbeschleunigung durch Boote der 14. Räumbootflottille von Boulogne nach Dieppe geschleppt, wo auch die seither der 2. Artillerieträgerflottille unterstellte 1. Gruppe wieder zur Flottille tritt. Es fehlt aber AF 102, der in Le Tréport liegt, um nach Bombentreffern mit Bordmitteln wieder fahrbereit gemacht zu werden.[4]
- 05./06.09.1944 Nachdem sich in Vlissingen die von der 2. Artillerieträgerflottille zurückgelassenen AF 102 und AF 112 dem Verband angeschlossen haben, Weitermarsch nach Rotterdam, wo die Flottille zur 1. Sicherungsdivision tritt. AF 112 endgültig zur 2. Artillerieträgerflottille versetzt.[4]
- bis 25.09.1944 Sicherung der Rücklandung der 15. Armee über die untere Schelde in Unterstellung des Einsatzstabs Knuth durch AF 100, AF 102, AF 104, AF 106, AF 107 und AF 109.[4]
- 31.03.1945 Die sechs einsatzbereiten Boote der 8. Artillerieflottille (AF 100, AF 102, AF 104, AF 106, AF 107, AF 109) marschieren durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal nach Kiel.[4]
- 01.-05.04.1945 Endausrüstung, Kompensierung und Munitionieren der Boote in Kiel unter ständigen Luftangriffen.[4]
- 05./06.04.1945 Seemarsch von Kiel ostwärts. Verband kurz vor Saßnitz wegen Minengefahr nach Stralsund umdirigiert.[4]
- 08./09.04.1945 Über Stralsund, Greifenwalder Bodden und Peene ins Stettiner Haff, dann über die Kaiserfahrt wieder auswärts nach Swinemünde.[4]
- anschließend Flottille truppendienstlich der 10. Sicherungsdivision, einsatzmäßig dem Seekommandanten Pommern unterstellt, U-Stab in Ahlbeck einquartiert, Boote im Caseburger Schnellboot-Stützpunkt stationiert.[4]
- 10./11.04.1945 4 AF mit 4 Schleppern (dabei M/tg CHARLES NUNGESSER) nach Stettin durchgebrochen, AF 102 infolge Ruderversagens bei Odermünde gestrandet, später freigeschleppt und dann tagsüber auf dem Slip einer kleinen Werft gegenüber Grabow repariert.[4]
- 30.04.1945 Bei der 1. Gruppe (Oblt.z.S.d.R. Stephan) der 8. Artillerieträgerflottille gemeldet. Kommandant Oblt.z.S.d.R. Stephan.[4]
- 02.05.1945 Gruppe Stephan (AF 100, AF 102) von Kaseburg abgelaufen, um über See in den Greifswalder Bodden zu verlegen. Ein Versuch, von Zinnowitz aus mit den schweren Waffen der AF die Kämpfe um Wolgast zu unterstützen, muss aufgegeben werden, da das einen Artilleriebeobachter zur Insel überführende M/bt SCHWALBE bei schwerer See kentert und verloren geht. Neuer Liegeplatz der Gruppe Stephan wir der Hafen der Greifswalder Oie.[4]
- 04.05.1945 Gruppe Stephan (AF 100, AF 102) beschießt von Zinnowitz aus den bei Mahlzow auf Usedom gebildeten russischen Brückenkopf, um nachmittags wieder zur Greifswalder Oie zurückzulaufen.[4]
Erich Gröner, Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945, Band 7
[1] Ergänzungsliste Dr. Meyer
[2] Geh.NTB Nr. 20/1944
[3] KTB der 8. Artillerieträgerflottille
[4] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
Eingefügt am: 13.10.2007
Eingefügt von: Jörg Kießwetter
Letzte Änderung: 01.01.2009
Geändert von: Thorsten Reich
Änderung: - 15.10.2007 R. Stenzel Chronik (Geh.NTB Nr. 20/1944)
- 28.12.2008 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 01.01.2009 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [4] eingefügt
- 25.05.2014 T. Reich Dokumente 1-3 eingefügt