Marinefährprahm F 835 (AF 103)

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Kennung : F 835
2. Kennung : AF 103
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : D
Bauauftrag : 21.05.1942
Indienstgestellt : 00.12.1943


Marinefährprahm : Typ D
Verdrängung konstruktiv (t) : 168
Verdrängung maximal (t) : 239
Länge (m) : 49,84
Breite (m) : 6,59
Tiefgang leer (m) : 1,18
Tiefgang beladen (m) : 1,35
Seitenhöhe (m) : 2,75
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 375
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,3
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 520/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1120/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/21
Ladefähigkeit : 140 t (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 200 Mann)
- 21.05.1942 Bauauftrag
- 00.12.1943 Umbau in AF 103
- 19.05.1944 8. Artillerieträgerflottille
- 25.08.1944 gesunken bei Fecamp /MTB-T
- 07.05.1944 Indienststellung für 8. Artillerieträgerflottille, Kommandant: Oblt.z.S.d.R. Conrad, Fred.[1]
- 07.05.1944 Indienststellung in Rotterdam, Alte Wilton-Werft für 8. Artillerieträgerflottille, Kommandant: Oblt.z.S. Conrad.[3]
- 19.05.1944 Indienststellung bei der 8. Artillerieträgerflottille in Rotterdam.[4]
- 12.06.1944 Bei der 3. Gruppe (Oblt.z.S.d.R. Conrad) der 8. Artillerieträgerflottille gemeldet. Kommandant Oblt.z.S.d.R. Conrad.[4]
- 26.06.1944 2. und 3. Gruppe (ohne AF 97) übernehmen in Ostende die Vorfeldüberwachung und Sicherung der Minenunternehmen.[4]
- 24./25.08.1944 1. und 2. Gruppe marschieren nach Fécamp. Es kommt zu laufenden Gefechten mit MTB, MGB und Zerstörern, im deren Verlauf M 3857 durch Torpedotreffer sinkt. Die ebenfalls mit Munition für Le Havre beladenen Boote der 3. Gruppe werden kurz vor Erreichen von Fécamp durch brit. Schnellboote angegriffen. AF 103 sinkt nach Torpedotreffer, 1 Mann gefallen.[4]
- 24./25.08.1944 AF 103 geht auf einer Mine verloren.[2]
- 25.08.1944 vor Fecamp AF 103 05.42 Uhr Detonation, unterfangen, 07.01 Uhr auf 49° 46,5' N und 0° 17' Ost gesunken.[3]
Verlust am: 25.08.1944
Verlustort: bei Fecamp
Verlust Koordinaten: 49° 46,5' N und 0° 17' Ost
Verlustart: gesunken
Verlustursache: Minentreffer [3]
Mannschaftsschicksal: 1 Toter [4]
Erich Gröner, Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945, Band 7
[1] Geh.NTB Nr. 22/1944
[2] http://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/chronik.htm
[3] KTB der 8. Artillerieträgerflottille
[4] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
Eingefügt am: 13.10.2007
Eingefügt von: Jörg Kießwetter
Letzte Änderung: 01.01.2009
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 15.10.2007 R. Stenzel Chronik (Geh.NTB Nr. 22/1944)
- 24.03.2008 M. Goretzki: Chronik [2] eingefügt
- 29.12.2008 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 01.01.2009 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [4] eingefügt