Marinefährprahm F 839 (AF 107)

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F 840  


Kennung : F 839
2. Kennung : AF 107
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : D
Bauauftrag : 21.05.1942
Indienstgestellt : 10.05.1944


Marinefährprahm : Typ D
Verdrängung konstruktiv (t) : 168
Verdrängung maximal (t) : 239
Länge (m) : 49,84
Breite (m) : 6,59
Tiefgang leer (m) : 1,18
Tiefgang beladen (m) : 1,35
Seitenhöhe (m) : 2,75
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 375
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,3
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 520/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1120/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/21
Ladefähigkeit : 140 t (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 200 Mann)
- 21.05.1942 Bauauftrag
- 00.02.1944 Umbau in AF 107
- 19.05.1944 8. Artillerieträgerflottille
- 00.07.1945 GM/SA
- 12.05.1947 OMGUS
- 06.01.1948 WSA Minden
- 17.06.50 an Briten zurück
- 10.05.1944 Indienststellung für 8. Artillerieträgerflottille, Kommandant: Ob.Fähnr.z.S.d.R. Zeitler, Alfred.[1]
- 10.05.1944 Indienststellung in Rotterdam, durch Kommandant Ob.Fähnr.z.S. Zeitler für 8. Artillerieträgerflottille.[2]
- 19.05.1944 Indienststellung bei der 8. Artillerieträgerflottille in Rotterdam.[3]
- 12.06.1944 Bei der 2. Gruppe (Oblt.z.S.d.R. Bartelt) der 8. Artillerieträgerflottille gemeldet. Kommandant Lt.z.S.d.R. Zeidler.[3]
- 26.06.1944 2. und 3. Gruppe (ohne AF 97) übernehmen in Ostende die Vorfeldüberwachung und Sicherung der Minenunternehmen.[3]
- bis 25.09.1944 Sicherung der Rücklandung der 15. Armee über die untere Schelde in Unterstellung des Einsatzstabs Knuth durch AF 100, AF 102, AF 104, AF 106, AF 107 und AF 109.[3]
- 31.03.1945 Die sechs einsatzbereiten Boote der 8. Artillerieflottille (AF 100, AF 102, AF 104, AF 106, AF 107, AF 109) marschieren durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal nach Kiel.[3]
- 01.-05.04.1945 Endausrüstung, Kompensierung und Munitionieren der Boote in Kiel unter ständigen Luftangriffen.[3]
- 05./06.04.1945 Seemarsch von Kiel ostwärts. Verband kurz vor Saßnitz wegen Minengefahr nach Stralsund umdirigiert.[3]
- 08./09.04.1945 Über Stralsund, Greifenwalder Bodden und Peene ins Stettiner Haff, dann über die Kaiserfahrt wieder auswärts nach Swinemünde.[3]
- anschließend Flottille truppendienstlich der 10. Sicherungsdivision, einsatzmäßig dem Seekommandanten Pommern unterstellt, U-Stab in Ahlbeck einquartiert, Boote im Caseburger Schnellboot-Stützpunkt stationiert.[3]
- 27.04.1945 Gruppe Oblt.z.S. Bartelt (AF 104, AF 106, AF 107 und AF 109) zur Sicherung der Brücken von Karnin und Zecharin sowie Verhinderung russischer Flussübergänge ins Achterwasser.[3]
- 30.04.1945 Bei der 2. Gruppe (Oblt.z.S. Bartelt) der 8. Artillerieträgerflottille gemeldet. Kommandant Lt.z.S.d.R. Zeidler.[3]
- 02.05.1945 Da ein Durchbruch über die untere Peene nach dem Greifswalder Bodden nicht mehr möglich ist, läuft die Gruppe Bartelt zum Stettiner Haff zurück. Die drei AF (AF 104, AF 107 und AF 109) erkennen in Höhe Karnin einen Übergangsversich der Sowjets mit Ruderpontons und unterbinden diesen durch Einsatz ihrer Bordwaffen. Als sie das Kleine Haff erreicht haben und unter der Südküste Usedoms zur Kaiserfahrt laufen, ist es Tag geworden. Sie erhalten gutliegendes Feuer einer bei Uckermünde in Stellung gegangenen schweren Sowjetbatterie (Kaliber 17 cm?), das von einer eigenen Küstenbatterie bei Swinemünde und den Geschützen der in der Kaiserfahrt auf Grund liegenden LÜTZOW erwidert wird, so dass der Verband ohne Verluste Swinemünde erreichen kann.[3]
- 03.05.1945 Gruppe Bartelt beginnt in den Abendstunden mit der systematischen Sperrung der Kaiserfahrt durch Werfen von Minen.[3]
- 04./05.05.1945 Gruppe Bartelt (AF 104, AF 107 und AF 109) deckt von der Swine aus die letzten Einschiffungen im Hafen Swinemünde gegen in den Morgenstunden schon auf den Piers des Osternothafens auftauchenden Sowjetpanzer und verlässt gegen 04.00 Uhr mit den letzten Pionierbooten die Swine zur Fahrt in den Westen.[3]
Erich Gröner, Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945, Band 7
[1] Geh.NTB Nr. 22/1944
[2] KTB der 8. Artillerieträgerflottille
[3] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
Eingefügt am: 13.10.2007
Eingefügt von: Jörg Kießwetter
Letzte Änderung: 25.10.2009
Geändert von: Thorsten Reich
Änderung: - 15.10.2007 R. Stenzel Chronik (Geh.NTB Nr. 22/1944)
- 28.08.2008 Theodor Dorgeist Dokument eingefügt
- 28.12.2008 R. Stenzel Chronik [2] eingefügt
- 01.01.2009 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [3] eingefügt
- 25.10.2009 T. Reich Dokument korrigiert