Marinefährprahm F 488 (F2488)

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F 489  


Kennung : F 488
2. Kennung : F2488
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C
Sonderausstattung : keine
Bauauftrag : 09.08.1941
Bauwerft : Gutehoffnungshütte, Rheinwerft Walsum
Baunummer : 876
Indienstgestellt : 25.01.1943


Marinefährprahm : Typ C
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 3,29 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
- 09.08.1941 Bauauftrag
- 00.04.1943 Indienststellung
- 20.08.1943 4. Landungsflottille
- 00.11.1943 2. Landungsflottille
- 1944 oder 1945 gesunken Mittelmeer
- 09.08.1941 Bauauftrag an Rheinwerft, Walsum mit vorgesehener Fertigstellung Mitte Oktober 1942.[6]
- 25.01.1943 F 488 für 12. Landungsflottille in Dienst gestellt.[4]
- 26./27.05.1943 Hs Boot „FBo 17“ NW Calais nach Kollision mit MFP F 488 gesunken, Besatzung gerettet.[3]
- Landüberführt ins Mittelmeer, Fertigstellung auf Werft Marseille, voraussichtlich fertig am 31.07.1943.[1]
- 16.08.1943 Auf Befehl des Dt. Seetransport-Chef Italien nach Verlegung der 6. L-Flottille als 15. L-Flottille in die Ägäis ab dem 16.08.1943 bzw. mit der Indienststellung der 2. L-Flottille zugeteilt.[7]
- 16.08.1943 Bei der 3. Gruppe der 2. Landungsflottille gemeldet.[7]
- 20.08.1943 Die für die Flottille in Dienst gestellten Boote F 486 und F 488 laufen von Toulon nach La Maddalena aus.[7]
- 20.08.1943 Wiederindienststellung 6. Landungsflottille, Kommandant: Btsm. Kuhn.[1]
- 23.08.1943 an 2. Landungsflottille.[1]
- 01.10.1943 Bei der 3. Gruppe der 2. Landungsflottille gemeldet.[7]
- 06.11.1943 der 1. Gruppe der Kampfgruppe der Landungsflottille zugeteilt.[7]
- 08.11.1943 Boote der Kampfgruppe führen Schulfahrten im Golf von La Spezia durch. Nacheinander werden die Boote mit weiteren D.S.R.-Geräten, MGs und teilw. auch weiteren 2cm Waffen ausgerüstet.[7]
- 22.11.1943 Da F 488 nicht voll einsatzfähig und Reparatur bedarf, wird vom Dt. Seetra Chef Italien befohlen, dass es aus der Kampfgruppe L-Flottillen ausscheidet.[7]
- 01.01.1944 F 2488 bei der 1. Gruppe der 2. Landungsflottille gemeldet.[7]
- 21.02.1944 15.15 Uhr F 2488 Bombennahtreffer in Livorno. Weiter kb.[7]
- 01.06.1944 Bei der 1. Gruppe der 2. L-Flottille gemeldet.[7]
- 31.07.1944 Auf 3 Booten (F 488, F 587, F 616) wurde versuchsweise eine 7,5cm ital. als Ersatz für das 7,5cm BG (poln) eingebaut.[7]
- 20.09.1944 Im Rahmen der Zusammenlegung der Landungsflottillen der 4. Landungsflottille übergeben. Befindet sich in Kriegsbereitschaft in Genua.[7]
- 12.11.1944 R 198 und R 212 laufen mit F 488, F 947, F 554, F 748, KÖLN, ROBUSTO, LILLI und PEGASO aus La Spezia nach Genua aus.[2]
- 00-04-1945 noch vorhanden.[5]
Erich Gröner, Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945, Band 7
[1] KTB 6./15. Landungsflottille
[2] Krellenberg, Manfred: U-Boot-Jagd im Mittelmeer. Der Einsatz der 22. U-Jagdflottille
[3] KTB BSW
[4] A.d.S.-Tagesbefehl Nr. 16/1943
[5] Liste Skl - MFP Süd
[6] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
[7] KTB 2. Landungsflottille
Eingefügt am: 14.10.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 21.08.2012
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 07.12.2007 David Eder Chronik [1] eingefügt
- 05.07.2008 R: Stenzel Chronik [1] ergänzt
- 04.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] eingefügt
- 10.04.2009 Theodor Dorgeist [3] in Chronik eingefügt.
- 24.03.2009 R. Stenzel Chronik [4] eingefügt
- 24.07.2009 Theodor Dorgeist [5] in Chronik eingefügt
- 16.09.2009 C. Linse: Chronik [6] eingefügt
- 21.08.2012 M. Goretzki: Chronik & 2. Kennung gem. [7] einigefügt