Marinefährprahm F 105 (AF 74)

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Kennung : F 105
2. Kennung : AF 74
Zivil- und Nachkriegsnamen : BAD-8
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Sonderausstattung : Sanitätsausführung
Bauauftrag : 20.12.1940
Bauwerft : SCHIMAG, Mannheim
Indienstgestellt : 24.07.1941


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 20.12.1940 Bauauftrag
- 24.07.1941 Indienstgestellt
- 00.10.1941 Erprobungsverband Ostsee
- 00.01.1942 17. Landungsflottille
- 00.05.1942 21 Landungsflottille
- Winter 1943/44 Umbau (Unterweser) in AF 74
- 00.03.1944 12. Vorpostenflottille
- 15.08.1944 5. Artillerieträgerflottille
- 16.03.1946 an USSR
- 02.12.1946 BAD-8[3]
- 31.05.1947 an Fischereiflotte[3]
- Laut taktischer Gliederung vom 15.08.1941 des Erprobungsverbandes Ostsee in Swinemünde zur Ausrüstung, takt. Nummer 137.[2]
- Für die Dauer des Unternehmens Beowulf dem Kommandanten M 14 unterstellt.[2]
- 07.09.1941 Der mit der Masse in Pernau liegende EVO meldet für das bevorstehende Unternehmen „Beowulf“ F 105 in der MFP-Gruppe dem Kommandanten von M 14 unterstellt.[5]
- 11./12.10.1941 Landung auf Dagö. Durch F 105 Rettungsdienst für Landegruppen Ost und Mitte.[5]
- beim Erprobungsverband Ostsee für Unternehmen Siegfried (Dagö) zum Sanitätsprahm ausgerüstet (Morseruf " LZS ") und nach Teilnahme am Unternehmen (2 Verwundete aufgenommen), am 13.10.1941 Außerdienststellung als Sanitätsprahm und Rückführung in ursprüngliche Aufgabe als Transportprahm.[2]
- 20.05.1942 Bei der 2. Gruppe der 21. Landungsflottille gemeldet.[5]
- 10.07.1942 Artillerieduell zwischen R 58, F 105, F 109, F 163 und F 264 und Sowjetbatterien auf der Fischer-Halbinsel.[5]
- Umbau in Artillerieträger bei Deschimag Bremen.[6]
- 03.12.1943 zwecks Umbau bei der Deschimag-Werft in Bremen Außerdienstellung F 105.[8]
- 01.02.1944 Indienststellung für 5. Artillerieträgerflottille, Kommandant: Lt.z.S. d.R. Bauer, Karl [1]
- 15.08.1944 Einsatz bei der 5. Artillerieträgerflottille, Gruppe Lemvig, innerhalb der 8. Sicherungsdivision.[4]
- 10.05.1945 bie der 5. Artillerieträgerflottille / 10. Sicherungsdivision in Ulsby-Schlei mit 2 Offizieren und 54 Mann gemeldet.[7]
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Geh.NTB Nr. 09/1944
[2] KTB Erprobungsverband Ostsee
[3] Ergänzungsliste Dr. Meyer
[4] KTB 8. Sicherungsdivision
[5] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[6] Schreiben des Sonderausschuß Schiffbau vom 21.12.1943
[7] Standortlisten der KM- Einheiten
[8] Geheimer Ostseestationstagesbefehl Nr. 85/1943
Eingefügt am: 07.07.2007
Eingefügt von: Editorenkreis
Letzte Änderung: 11.02.2013
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 30.08.2007 R. Stenzel, Bauauftrag, Indienstst. aktualisiert
- 10.10.2007 R. Stenzel Chronik (Geh.NTB Nr. 09/1944)
- 13.01.2008 R. Stenzel Chronik [2] eingefügt
- 02.02.2008 R. Stenzel Chronik [2] vervollständigt
- 21.09.2008 M. Goretzki: Ergänzung gem. [3]
- 03.10.2008 Theodor Dorgeist [4] in der Chronik eingefügt.
- 30.12.2008 Theodor Dorgeist [7] in der Chronik eingefügt.
- 27.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [5] eingefügt
- 16.11.2008 R. Stenzel Chronik [6] eingefügt
- 18.09.2009 R. Stenzel Chronik [8] eingefügt
- 25.10.2009 T. Reich Dokument 1 eingefügt
- 11.02.2013 M. Goretzki: Chronik gem. [5] ergänzt