Marinefährprahm F 104 (AF 52)

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Kennung : F 104
2. Kennung : AF 52
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 20.12.1940
Bauwerft : Ewald Berninghaus, Duisburg
Indienstgestellt : 00.08.1941


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 20.12.1940 Bauauftrag
- 00.08.1941 in Dienst
- 00.01.1942 17. Landungsflottille
- 00.05.1942 21. Landungsflottille
- Ende 1943 Umbau in AF 52
- 06.03.1944 3.Artillerieträgerflottille
- 26.08.1944 Varna-Reede selbstversenkt
- Laut taktischer Gliederung vom 15.08.1941 des Erprobungsverbandes Ostsee in Swinemünde zur Ausrüstung, takt. Nummer 136.[2]
- 20.05.1942 Bei der 1. Gruppe der 21. Landungsflottille gemeldet.[5]
- Umbauwerft: Schiffswerft Linz [1]
- 29.01.1944 donauabwärts in Sulina eingelaufen, um von dort zur Durchführung der Restarbeiten (Aufstellung der Geschütze, Einbau FT) nach Konstanza zu laufen. Dort 30.01.1944 18.00 Uhr ein.[4]
- 02.-03.1944 Neuaufstellung der 3. Artillerieträgerflottille aus Überlebenden der früheren Flottille und aus dem Heimatkriegsgebiet eintreffendem Personalersatz. Zu MAL 2 und MAL 4 der alten Flottille werden im Überlandtransport aus der Ostsee die aus MFPs der 21. Landungsflottille in AFPs umgebauten AF 51 (ex F 102), AF 52 (ex F 104), AF 53 (ex F 107), AF 54 (ex F 164), AF 55 (ex F 254) und AF 56 (ex F 264) zugeführt.[5]
- 06.03.1944 Übernahme durch 3. Artillerieträgerflottille, Kommandant: Lt.z.S. Habermann, Leitender Maschinist: Masch.Mt. Mischke. Schon seit 22.02.1944 in Werft Konstanza, zwecks Beseitigung von Seeschäden und Restarbeiten. Vorgesehener Austausch der 3,7 cm durch eine 4 cm 28. Vorgesehener Einbau von normalen Panzerwagendeckel in Kommandostand.[1]
- 10./11.04.1944 MAL 2, AF 52, AF 54, AF 56 von Sulina nach Sewastopol verlegt.[5]
- 25./26.08.1944 Nach Ausbruch des offenen Kampfes mit Rumänien Verlegung bei stürmischer See von Constanta nach Varna.[5]
- 26.08.1944 AF 52, AF 54 und AF 55 gegen 15.00 Uhr vor Varna selbstversenkt.[5]
- 28.08.1944 AF 52, AF 54 und AF 55 gegen 15.00 Uhr auf Varna-Reede vor der Hafeneinfahrt gesprengt.[6]
-29./30.08.1944 Artilleriefährprahm AF 52 versenkt sich im Raum Varna außerhalb der bulgar. Hoheitsgewässer selbst.[3]
Verlust am: 28.08.1944
Verlustuhrzeit: 15:00
Verlustort: Varna-Reede, vor der Hafeneinfahrt[6]
Verlustart: Selbstversenkung
Verlustursache: Sprengung[6]
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] KTB der 3. Artillerieträgerflottille
[2] KTB des Erprobungsverbandes Ostsee
[3] Chronik des Seekrieges
[4] KTB des Admiral Schwarzes Meer
[5] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[6] Bericht Oblt.z.S. F. Richard vom 10.10.1944, Archiv Th. Dorgeist
Eingefügt am: 07.07.2007
Eingefügt von: Editorenkreis
Letzte Änderung: 16.11.2013
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 30.08.2007 R. Stenzel aktualisiert nach Datenbankumbau.
- 25.11.2007 R. Stenzel Chronik [1] eingefügt
- 02.02.2008 R. Stenzel Chronik [2] eingefügt
- 24.03.2008 M. Goretzki: Chronik [3] eingefügt
- 04.06.2008 R. Stenzel Chronik [4] eingefügt
- 27.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [5] eingefügt
- 28.12.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [5] ergänzt
- 30.12.2008 Theodor Dorgeist Verlustdaten standartisiert
- 10.11.2009 T. Reich Bild 1 eingefügt
- 16.11.2013 M. Goretzki: Chronik & Verlustangaben gem. [6] ergänzt, Link auf Forum-Marinearchiv eingefügt