Marinefährprahm F 109

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F 110  


Kennung : F 109
Zivil- und Nachkriegsnamen : LT 109; BD-386; M-166; BSS-7150
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 20.12.1940
Bauwerft : Beucheldt, Glogau
Indienstgestellt : 01.08.1941


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 20.12.1940 Bauauftrag
- 01.08.1941 Indienstgestelllt
- 00.09.1941 Erprobungsverband Ostsee
- 00.01.1942 17. Landungsflottille
- 00.05.1942 21. Landungsflottille
- 00.05.1945 in Kappeln
- 1945/46 Wohnschiff WSP, Kappeln [1]
- 19.02.1946 an USSR, dabei gestrandet, gehoben [1]
- 08.03.1946 endgültig abgeliefert, BD-386 [1]
- 24.03.1948 M-166 [1]
- 11.05.1949 BSS-7150 [1]
- 195? gestrichen und abgebrochen [1]
- Laut taktischer Gliederung vom 15.08.1941 bei Erprobungsverband Ostsee gemeldet, kriegsbereit ab 20.08.1941 in Swinemünde, takt. Nummer 133.[2]
- Für die Dauer des Unternehmens Beowulf der Gruppe Seeger zugeteilt.[2]
- 07.09.1941 Der mit der Masse in Pernau liegende EVO meldet für das bevorstehende Unternehmen „Beowulf“ F 109 der MFP-Gruppe dem XXXXII. AK unterstellt.[4]
- 11./12.10.1941 Bei der Landung auf Dagö bei der Landegruppe Ost.[4]
- Für die Dauer des Unternehmens Siegfried der Gruppe Reuter zugeteilt.[2]
- 18.10.1941 im Nebel in der Sörusundrinne festgekommen.[2]
- 20.05.1942 Bei der 1. Gruppe der 21. Landungsflottille gemeldet.[4]
- 10.07.1942 Artillerieduell zwischen R 58, F 105, F 109, F 163 und F 264 und Sowjetbatterien auf der Fischer-Halbinsel.[4]
- 14.12.1943 Übergabe F 109 von 21. Landungsflottille an Kommandierenden Admiral der U-Boote zwecks Umbau in Stettin für Ausguckschule, truppendienstliche Unterstellung unter 4. U-Flottille.[5]
- 20.02.1945 07.00 Uhr Ubootbegleitschiff LECH und F 109 laufen Flensburg mit Personal und Material der 1. U-Lehrdivision mit dem Ziel Hamburg-Finkenwerder aus.[6]
- 09.12.1945 noch bei 13. Landungsflottille (1. Gruppe) vorhanden, Bezeichnung LT 109.[3]
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Ergänzungsliste Dr. Meyer
[2] KTB Erprobungsverband Ostsee
[3] Takt. Gliederung der 13. Landungsflottille vom 09.12.1945 (GM/SA-Akte)
[4] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[5] 19. U-Flottille, MFP für Ausguckschule (NARA T1022 Reel 3403)
[6] The National Archives, DEFE 3/540
Eingefügt am: 07.07.2007
Eingefügt von: Editorenkreis
Letzte Änderung: 12.10.2016
Geändert von: Schreibfehler-Korrekturen
Änderung: - 01.09.2007 R. Stenzel aktualisiert nach Datenbankumbau
- 01.02.2008 R. Stenzel Chronik [2] eingefügt
- 15.06.2008 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 27.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [4] eingefügt
- 21.10.2009 Theodor Dorgeist – Fototext
- 22.10.2009 T. Reich Bild 1 eingefügt
- 11.02.2013 M. Goretzki: Chronik gem. [4] ergänzt
- 25.05.2014 T. Reich Dokument 1 eingefügt
- 27.01.2015 R. Stenzel: Chronik [5] eingefügt
- 02.04.2016 M. Goretzki: Chronik gem. [6] eingefügt