Marinefährprahm F 111

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Kennung : F 111
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 20.12.1940
Bauwerft : G.J. van der Werff's Scheepsbouw, Westerbroek
Baunummer : 211
Stapellauf : 1941-06--2
Indienstgestellt : 01.08.1941


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 20.12.1940 Bauauftrag
- 01.08.1941 in Dienst
- 00.12.1941 17. Landungsflottille
- 00.04.1942 21. Landungsflottille
- 19.11.1944 Strandung auf Sworbe; Kollision;
- 23./24.11.1944 Sworbe, selbstversenkt
- 12.02.1941 Kiellegung [6]
- 23.07.1941 Probefahrt in der Emsmündung.(5)
- 25.07.1941 Ablieferung an die KM
- Laut taktischer Gliederung vom 15.08.1941 des Erprobungsverbandes Ostsee in Aufstellung begriffen, takt. Nummer 144.[1]
- 20.05.1942 Bei der 1. Gruppe der 21. Landungsflottille gemeldet.[2]
- 22.10.1942 wird zu der Strandung von F 111 am 21.09.1942 bei Kiberg von Admiral Polarküste Totalverlust des Fährprahms nachgemeldet.[3]
- 22.11.1942 Bergung des Prahmes endgültig abgebrochen.[3]
- 18./19.11.1944 F 111 an der Ostküste der Halbinsel Sworbe nach Kollision mit einem anderen MFP auf flachem Grund gesunken.[2]
- 23.11.1944 F 111 nach vergeblichen Bergungsversuchen selbstgesprengt bei der Räumung des Brückenkopfes Sworbe.[2]
- Wrack nach 1945 noch Jahre bei Kiberg gemeldet. [4]
- Reste des Wracks noch 2011 vor Kiberg vorhanden.[7]
Verlust am: 21.09.1942
Verlustort: bei Kiberg
Verlustart: Strandung
Verlustursache: Nautischer Unfall
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] KTB des Erprobungsverbandes Ostsee
[2] Kugler: Chronik der amphibischen Verbünde
[3] KTB Admiral Norwegen
[4] Aussage und Beweis Erling Skjold ( Mitglied HMA )
[5] Info aus Holland
[6] Werftliste ( Simon M.)
[7] Site Finnmark under Hakekorset
Eingefügt am: 07.07.2007
Eingefügt von: Editorenkreis
Letzte Änderung: 19.08.2012
Geändert von: Thorsten Reich
Änderung: - 01.09.2007 R. Stenzel aktualisiert nach Datenbankumbau
- 02.02.2008 R. Stenzel Chronik [1] eingefügt
- 27.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] eingefügt & Verlustdatum vom 24.11. auf 23.11. angepasst.
- 09.12.2008 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 29.12.2008 Theodor Dorgeist [4] eingefügt und Daten berichtigt.
- 27.01.2011 Theodor Dorgeist [5] eingefügt.
- 29.01.2011 Theodor Dorgeist Bauwerft geändert
- 01.02.2011 Theodor Dorgeist [6] sowie Stapellauf eingefügt.
- 13.04.2011 M. Goretzki: Chronik & Link gem. [7] eingefügt
- 19.08.2012 T. Reich Bilder 1-6 eingefügt.