Marinefährprahm F 475

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Kennung : F 475
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C
Bauauftrag : 09.08.1941
Bauwerft : Schiffswerft Linz AG., Linz/Donau
Baunummer : 923
Indienstgestellt : 00.10.1942


Marinefährprahm : Typ C
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 3,29 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
- 09.08.1941 Bauauftrag
- 00.10.1942 Indienststellung 1. Landungsflottille
- 15.03.1943 + 05h00 s. Tusla / Minentreffer / 6 Tote
- 09.08.1941 Bauauftrag an die Schiffswerft Linz A.G. mit vorgesehener Fertigstellung am 07.09.1942.[5]
- Schiffswerft Linz liefert F 475 aus, die anschliessend über die Donau ins Schwarzmeer geht. [1]
- 27.09.1942 F 475 Probefahrt.[3]
- 03.10.1942 F 475 in Dienst gestellt und Auslaufen Linz daonauabwärts.[3]
- 05.10.1942 Wien ausgelaufen (Verlegung ins Schwarze Meer).[3]
- 31.12.1942 F 475 von Jalta in Feodosia ein.[4]
- 12.03.1943 Der 4. Gruppe der 1. Landungsflottille zugeordnet.[4]
- 15.03.1943 F 475 Totalverlust durch Minentreffer. 5 Mann gefallen, 1 Mann verwundet.[4]
- 15.03.1943 südlich von Kossa Tusla durch Minentreffer gesunken, sechs Mann der Besatzung gefallen, sieben gerettet.[2]
- Der in der Nacht zum 14.03.1943 zur Beobachtung von Luftminen ausgelegte MFP 475 ist 3 sm. nördlich der Fischsalzerei beim Ankerlichten infolge Minentreffers gesunken. 6 Mann sind gefallen. Minenkontrolle war wegen Wetterlage nicht durchführbar. [6]
- 15.03.1943 05.00 Uhr unter F 475 (1. Landungsflottille) auf Minenbeobachtungsposition 45°15,9’N, 36°37,1’O, als es Anker auf geht, Minenexplosion unter Achterschiff. 6 Mann Besatzung gefallen, 7 Überlebende, davon 1 Schwerverwundeter. Alle Geretteten waren auf Vorschiff. Weg war Minenabgesucht. Vermutung auf Minen mit Uhrwerk.[7]

Kommandant:
23.12.42 bis 15.01.43 Ob.Btsm. Carlsen [4]
16.01.43 bis 31.01.43 Ob.Btsm. Schom [4]
01.02.43 bis 28.02.43 Ob.Btsm. Carlsen [4]

Verlust am: 15.03.1943
Verlustuhrzeit: 0500
Verlustort: s. Tusla
Verlust Koordinaten: 45°15,9’N, 36°37,1’O[7]
Verlustart: gesunken
Verlustursache: Minentreffer
Mannschaftsschicksal: 6 Tote, 7 Gerettete
- Erich Gröner, Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945, Band 7
[1] Altakten Arbeitskreis Donau - Schwarzes Meer
[2] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[3] KTB Marinegruppenkommando Süd
[4] KTB 1. Landungsflottille
[5] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
[6] KTB Skl. vom 15.03.1943
[7] KTB 3. Landungsflottille
Eingefügt am: 24.10.2007
Eingefügt von: Andreas Oefler
Letzte Änderung: 13.05.2011
Geändert von: Thorsten Reich
Änderung: - 03.03.2008 A. Oefler Altakten Arbeitskreis Donau
- 15.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] eingefügt, Feld Verlust-Datum auf 1943 geändert.
- 05.04.2009 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 08.05.2009 M. Goretzki: Chronik gem. [4] eingefügt
- 16.09.2009 C. Linse: Chronik [5] eingefügt
- 14.11.2009 S.Westermann: Kommandant [4] eingefügt
- 07.05.2010 K. Klein: Chronik [6] eingefügt
- 02.06.2010 M. Goretzki: Chronik & Verlustangaben gem. [7] eingefügt
- 13.05.2011 T. Reich Bild 1 eingefügt