Marinefährprahm F 113

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F 114  


Kennung : F 113
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 20.12.1940
Bauwerft : N.V. Nederlandsche Scheepsbouw Mij., Amsterdam
Baunummer : 312
Indienstgestellt : 00.07.1941


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 20.12.1940 Bauauftrag
- 00.07.1941 in Dienst
- 00.09.1941 Erprobungsverband Ostsee
- 00.01.1942 17. Landungsflottille
- 00.05.1942 21.Landungsflottille
- 1945 gesunken Kiel, Hindenburgufer
- 00.03.1946 Wrack noch vorhanden
- lt. Bauwerft erst am 21.03.1941 Auftrag erhalten [5]
- Laut taktischer Gliederung vom 15.08.1941 des Erprobungsverbandes Ostsee in Swinemünde zur Ausrüstung, takt.Nummer 139.[3]
- Für die Dauer des Unternehmens Beowulf der Gruppe Seeger zugeteilt.[3]
- 07.09.1941 Der mit der Masse in Pernau liegende EVO meldet für das bevorstehende Unternehmen „Beowulf“ F 113 der MFP-Gruppe dem XXXXII. AK unterstellt.[4]
- 11./12.10.1941 Bei der Landung auf Dagö bei der Landegruppe Ost.[4]
- Für die Dauer des Unternehmens Siegfried der Gruppe Reuter zugeteilt.[3]
- 20.05.1942 Bei der 1. Gruppe der 17. Landungsflottille gemeldet.[4]
- 01.09.1943 Vom Küstenbefehlshaber Ost an den Schulverband Marine Flakschule I übergeben.[1]
- 00.00.1944 in Kriegsgliederungen vom 10.01., 25.04., 01.07., 25.08. und 15.10.1944 beim Schulverband des HK Flak-K (Höherer Kommandeur der Marine- und Küstenartillerieschulen) gemeldet.[2]
Verlust am: 04.05.1945
Verlustort: Kiel, Hindenburgufer
Verlustart: gesunken
Verlustursache: Fliegerbombentreffer
Gegnertyp: Luftstreitkräfte
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Geh.Ostseetagesbefehl 1943/60
[2] Kriegsgliederungen vom 10.01., 25.04., 01.07., 25.08. und 15.10.1944
[3] KTB des Erprobungsverbandes Ostsee
[4] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[5] Werftunterlagen de N.V. Nederlandsche Scheepsbouw Mij., Amsterdam
Eingefügt am: 07.07.2007
Eingefügt von: Editorenkreis
Letzte Änderung: 25.12.2014
Geändert von: Schreibfehler-Korrekturen
Änderung: - Th. Dorgeist: Kommandierung Flakschule und Verlust ergänzt [1]
- 07.01.2008 R. Stenzel Chronik [2] eingefügt
- 02.02.2008 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 17.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [4] eingefügt
- 11.02.2013 M. Goretzki: Chronik gem. [4] ergänzt
- 15.05.2014 Theodor Dorgeist: [5] in de Chronik eingefügt