Marinefährprahm F 125

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Kennung : F 125
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 18.04.1941
Bauwerft : Staatswerft Varna
Indienstgestellt : 01.12.1941


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 18.04.1941 Bauauftrag
- 02.12.1941 Landungs-Lehr-Flottille Varna
- 00.02.1942 1. Landungsflottille
- 09.09.1942 gesunken Jalta / FliBo, auf Strand gesetzt; gehoben; rep.
- 04.10.1943 gesunken 5h15 Südausgang Straße Kertsch: 36°39,2o/45°17,7 n/Mine/5 Tote
- Laut taktischer Gliederung vom 15.08.1941 des Erprobungsverbandes Ostsee in Aufstellung begriffen, takt. Nummer 154.[3]
- 11.11.1941 – 07.03.1942 Werften in Varna bauen aus Sektionen der Gute-Hoffnung-Hütte F 121 - F 139 fertig.[2]
- 01.12.1941 F 125 in Varna in Dienst gestellt.[7]
- 02.12.1941 F 125 in Dienst gestellt.[6]
- 16.04.1942 1. Landungsflottille verlegt mit Unterstab und mehreren Fähren, darunter F 125, von Varna nach Konstanza.[1]
- 07./08.08.1942 Regatta II: F 121, F 144, F 332, F 340 (dritte Gruppe), F 125, F 137, F 138, F 338 (vierte Gruppe), F 126, F 136, F 331, F 337 (fünfte Gruppe) ohne besondere Vorkommnisse von Kertsch durch die Strasse von Kertsch nach Jurakow-Kut verlegt.[4]
- 31.10.1942 Lt. Meldung 1. Landungsflottille kriegsbereit in Kertsch.[4]
- 12.03.1943 Der 1. Gruppe der 1. Landungsflottille zugeordnet.[1]
- 01.07.1943 Lt. Meldung der 1. Landungsflottille F 125 der 1. Gruppe zugeordnet.[4]
- 16.07.1943 bei 1. Gruppe der 1. Landungsflottille unter Btsmt. Noble.[1]
- 24.09.1943 Neue Einsatzreserve Nord (Lt.z.S. Müller) aus F 125, F 342 und F 382 gebildet.[2][4]
- 04.10.1943 F 125 von Gruppe Mitte um 05.15 Uhr auf Mine gesunken, 3 Mann vermisst, 3 schwer und 3 leicht verwundet, Rest durch F 476 geborgen.[4]
- 04.10.1943 05.15 Uhr in der Kertsch-Straße 5 Überlebende durch F 593 gerettet.[5]
- 04.10.1943 05.17 Uhr Aus Vp.-Gruppe F 125 läuft vor Tamanküste (45°17,5’N, 36°40’O) auf Grundmine. Beim Bergemanöver Beschuss durch sowj. Küstenbatterien, 2 Volltreffer auf F 125 beobachtet. Totalverlust. 5 Tote und 2 Schwerverletzte. Boot geht auf ca. 3 – 3,5m Wassertiefe auf Grund.[1]
- 04.10.1943 05.15 Uhr Führerboot F 125 der Vp.-Gruppe Mitte läuft auf 45° 17,7’N 36°39,2’O auf eine E-Mine. Treffer im letzten Drittel des Bootes, Boot zerbricht. Im sinkendem Zustand von Besatzung verlassen. Ausfälle: 5 Vermisste, 1 Schwer- und 4 Leichtverletzte. Verletzte mit Restbesatzung von F 476 übernommen. Das sinkende Boot wird um 05.30 Uhr durch drei Volltreffer der feindlichen Artillerie von Taman aus vollkommen vernichtet.[8]
- 06.10.1943 17.00 Uhr Auslaufen Sprengspezialisten aus Kertsch zur restlichen Vernichtung Wrack F 125. Keine Sprengung durchgeführt.[1]
- 07.10.1943 Erneute Besprechung bzgl. Vernichtungsmöglichkeiten Wrack F 125. Man entscheidet sich für Artillerieeinsatz.[1]

Kommandanten:
24.04.42 bis 16.06.42 Strm. Hartkop [1]
19.03.43 bis 15.08.43 Btsm. Noble [1]

Verlust am: 04.10.1943
Verlustuhrzeit: 0517
Verlustort: Südausgang Straße Kertsch
Verlust Koordinaten: 45°17,5’N, 36°40’O [1]
Verlustart: gesunken im flachen Wasser, Wrack durch Artillerie
Verlustursache: Minentreffer
Gegnertyp: Minenfeld
Mannschaftsschicksal: 5 Tote, 2 Schwerverletzte [1]
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] KTB der 1. Landungsflottille
[2] Altakten des Arbeitskreises Donau - Schwarzes Meer
[3] KTB des Erprobungsverbandes Ostsee
[4] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[5] KTB der 7. Landungsflottille
[6] KTB Marinegruppenkommando Süd
[7] Geheimer Ostseestationstagesbefehl Nr. 5/1942
[8] KTB der 3. Landungsflottille
Eingefügt am: 07.07.2007
Eingefügt von: Editorenkreis
Letzte Änderung: 11.02.2013
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 16.09.2007 R. Stenzel Aktualisierung nach Datenbankumbau
- 17.09.2007 Th. Dorgeist: Einsatz/ Unterstellung 1943
- 10.12.2007 A. Oefler Altakten Arbeitskreis Gröner hinzugefügt
- 02.02.2008 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 14.04.2008 M. Goretzki: Hinweis in Schiffschronik gem. [4] eingefügt
- 17.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [4] ergänzt
- 18.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [4] ergänzt
- 06.07.2008 R. Stenzel Chronik [5] eingefügt
- 05.04.2009 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] hinzugefügt & Verlustangaben ergänzt
- 11.09.2009 R. Stenzel Chronik [6]; [7] eingefügt
- 29.04.2009 M. Goretzki: Link zur Wrack-Info eingefügt
- 08.05.2009 T. Reich Bild eingefügt
- 05.09.2009 R. Stenzel Chronik [6] eingefügt
- 13.11.2009 S. Westermann Kommandanten [1] eingefügt
- 25.05.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [8] ergänzt
- 11.02.2013 M. Goretzki: Redaktionelle Überarbeitung