Marinefährprahm F 129

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F 130  


Kennung : F 129
Zivil- und Nachkriegsnamen : Tarbya
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 18.04.1941
Bauwerft : Staatswerft Varna
Indienstgestellt : 29.12.1941


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 18.04.1941 Bauauftrag
- 29.12.1941 L-Lehr-Fl Varna
- 00.02.1942 als Tarbya durch Bosporus
- 02.04.1942 12. KS-Fl
- 21.07.1942 10. KS-Fl
- 15.10.1942 gesunken bei Corephto: 39°29 n/23°02 o / Sturm, Strandung
- 09.12.1942 gehoben, rep.
- 27.10.1943 gesunken Dodekanes / brit. Seestreitkräfte
- 11.11.1941 – 07.03.1942 Werften in Varna bauen aus Sektionen der Gute-Hoffnung-Hütte F 121 - F 139 fertig.[3]
- 29.12.1941 F 129 in Varna in Dienst gestellt.[6]
- 10.03. - 12.03.1942 als Zivilfahrzeug "Tarbya" durch die Dardanellen in die Ägäis überführt.[3]
- 02.04.1942 12. Küstensicherungsflottille unterstellt (Zivilname " Taralia "), Kommandant: Strm.Mt. Fischer.[4]
- 18.04.1942 Einbau der Geschütze in Salamis.[4]
- 21.07.1942 gem. Admiral Ägäis Op. Gkdos. 4414 vom 14.07.42 wird F 129 am 21.07.42 zwölf Uhr von der 10. Küstensicherungsflottille übernommen.[3]
- 23.07.1942 im Dienst der Prahmlehrgruppe Attika mit Stützpunkt Athen als F 129 gemeldet.[5]
- 10.10.1942 Durch die schwere See werden die Seitenzüge von F 129 eingerissen.[1]
- 16.10.1942 11.55 Uhr Telefonische Mitteilung Hafenkommandant Volos, daß ca. um Mitternacht F 129 auf eine Sandbank bei der Ortschaft Kanormathon (39° 27,0' N, 23° 8,5' O) aufgelaufen und ein Verletzter von Volos abzuholen sei.[1]
- 09.12.1942 20.00 Uhr F 129 wird freigeschleppt, nachdem gut 7 Wochen vergeblich versucht worden ist, ihn vom Strande herunterzubekommen. Nach Wiederübernahme der Ladung wird F 129 nach Volos eingeschleppt.[2]
- 18.11.1943 F 129 bei der Landung zur Besetzung der Insel Leros durch Artillerie in Brand geschossen, Totalverlust.[2](wohl Nachrichtenspätläufer, der richtige Verlusttag wird wohl der 12. oder 13.11.43 in der Alinda-Bucht sein, Anm)
Verlust am: 13.11.1943
Verlustort: Dodekanes, Alinda-Bucht
Verlustart: gestrandet
Verlustursache: Artillerietreffer
Gegnertyp: Seestreitkräfte
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
Dr. Schenk " Kampf um die Ägäis "
[1] KTB der 10. K.S.Fl.
[2] KTB der K.S.Fl. Mazedonien
[3] Altakten des Arbeitskreises Donau - Schwarzes Meer
[4] KTB der 12. K.S.Fl.
[5] KG- Nachtrag vom 23.07.1942
[6] Geheimer Ostseestationstagesbefehl Nr. 5/1942
Eingefügt am: 07.07.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 11.09.2009
Geändert von: Rene Stenzel
Änderung: - 16.09.2007 R. Stenzel Aktualisierung nach Datenbankumbau
- 10.12.2007 A. Oefler Altakten Arbeitskreises Gröner hinzugefügt
- 11.12.2007 R. Stenzel Chronik [4] eingefügt
- 17.12.2007 A. Oefler Altakten Arbeitskreises Gröner hinzugefügt.
- 03.01.2008 Theodor Dorgeist Angaben zur Prahmlehrgruppe eingefügt.
- 11.09.2009 R. Stenzel Chronik [6] eingefügt