Marinefährprahm F 131

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Kennung : F 131
Zivil- und Nachkriegsnamen : Cavalla
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 18.04.1941
Bauwerft : Staatswerft Varna
Indienstgestellt : 17.01.1942


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 18.04.1941 Bauauftrag
- 17.01.1942 Landungslehrflottille Varna
- 00.03.1942 als Cavalla durch Bosporus
- 13.05.1942 12. Küstensicherungsflottille
- 00.06.1943 15. Landungsflottille
- 20.10.1943 gesunken Insel Kos: 36°19 n/27°09 o / T-MTB
<< Hinweis: Verlustkoordinaten ungenau, Verlustort Marmari (Nordküste Kos) liegt auf 36° 52´58´´N und 27° 09´04´´O.>>
- 11.11.1941 – 07.03.1942 Werften in Varna bauen aus Sektionen der Gute-Hoffnung-Hütte F 121 - F 139 fertig.[3]
- 12.01.1942 Probefahrt F 131 abgebrochen, Getriebegehäuse Mittelmaschine zerbrochen und MES-Genarator ausgefallen.[7]
- 17.01.1942 für Marine Sonderkommando Bulgarien in Dienst gestellt.[5]
- 10.-12.03.42 F 131 als Cavalla durch die Dardanellen in die
Ägäis überführt.[3]
- 13.05.1942 12. Küstensicherungsflottille unterstellt, Kommandant: Strm.Mt. Kunze.[4]
- 23.07.1942 Im Dienst der Prahmlehrgruppe Attika mit Stützpunkt Athen gemeldet. [6]
- 21.02.1943 in Adamas (Insel Milos) F 131 zusammen mit den Dampfern THISBE und OLYMPOS zwei angreifende brit. Flugzeuge abgeschossen.[8]
- Wird im KTB der 15. Landungsflottille nicht erwähnt.[1]
- 20.10.1943 am Strand von Marmari von MTB 307 torpediert, Reste das Wracks noch heute sichtbar.[2]
Verlust am: 20.10.1943
Verlustort: Marmari (Nordküste Kos)
Verlust Koordinaten: 36° 52´58´´N 027° 09´04´´O
Verlustart: gesunken
Verlustursache: Torpedotreffer
Gegnertyp: Schnellboot, MTB, PT, MAS
>Gegnername: MTB 307
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] KTB der 15. L.-Fl.
[2] Dr. Schenk " Kampf um die Ägäis "
[3] Altakten des Arbeitskreises Donau - Schwarzes Meer
[4] KTB der 12. Küstenschutzflottille
[5] Geheimer Ostseestationstagesbefehl Nr.6 vom 22.01.1942
[6] KG- Nachtrag vom 23.07.1942
[7] KTB Marinegruppenkommando Süd
[8] KTB des Seekommandanten Attika
Eingefügt am: 27.06.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 15.08.2011
Geändert von: Thorsten Reich
Änderung: - 16.09.2007 R. Stenzel Aktualisierung nach Datenbankumbau
- 10.12.2007 A. Oefler Altakten Arbeitskreis Gröner hinzugefügt
- 11.12.2007 R. Stenzel Chronik [4] eingefügt
- 23.12.2007 Theodor Dorgeist [5] eingefügt
- 03.01.2008 Theodor Dorgeist Angaben zur Prahmlehrgruppe eingefügt.
- 21.04.2009 T. Reich Bild eingefügt
- 22.04.2009 J. Heine Bemerkung Bild 1 eingefügt
- 10.09.2009 R. Stenzel Chronik [7] eingefügt
- 24.08.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [3] für Überführung Dardanellen ergänzt
- 03.12.2010 R. Stenzel Chronik [8] eingefügt
- 23.01.2011 T. Reich Bilder 2-4 eingefügt
- 12.05.2011 T. Reich Bild 5 eingefügt