Marinefährprahm F 598 (F0598)

  F 597
F 599  


Kennung : F 598
2. Kennung : F0598
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C2
Bauauftrag : 12.05.1942
Bauwerft : Gollnow-Werft, Stettin
Indienstgestellt : 09.09.1943


Marinefährprahm : Typ C2
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : Fahrbahnbreite 3,6 m, Landeklappenlast 65 t
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
Möglichkeit 52 t-Beutepanzer und Tiger-Panzer zu laden
- 12.05.1942 Bauauftrag
- 09.09.1943 4. Landungsflottille
- 22.01.1944 gesunken 6 sm nw. Civitavecchia / MGB / 9 Tote
- Verstärkung der Klappen nach Typ C2b, Auftrag an Gollnow.[3]
- 30.12.1943 für 10. Landungsflottille in Dienst gestellt.[2],[4]
- 17.01.1944 17.20 Uhr F 2424, F 0598, F 0767, F 0777, FP Klagenfurt, Nürnberg, Bremerhaven, Mittenwald Genua nach Livorno aus.[5]
- 22.01.1944 Wegen Feindgroßlandung im Raume Nettunia nach Civitavecchia umgeleitet und als vermisst gemeldet.Später als Verlust am 21.01.1944 durch Bombenangriff gemeldet, vorher Minensperre angenommen.[1]
- 27.01.1944 Überlebende melden Vernichtung durch MGB. Gegnertyp: MTB und MGB.[1]
- 22.01.1944 02.00 Uhr Angriff von 6 engl. Kanonen-Schnellbooten, durch Treffer entzündet sich das Stroh und um 02.30 Uhr explodiert die Munition und die Fähre sinkt. (Besatzung: Masch.Ob.Gefr. Vierthaler (techn. Nr. I), Masch.Ob.Gefr. Lieppitz) [2]
- 22.01.1944 01.30 Uhr (sehr schlechte Sicht): Das auf dem Marsch von Porto San Stefano nach Nettunia befindliche Geleit F 0598, F 4433, F 2424, FP Posen und Heidelberg wird durch schlechte Sicht und zu hohe Geschwindigkeit des Führerbootes (Penichen können nicht mithalten) auseinandergerissen. Penichen bleiben zurück, MFPs verlieren sich in der Dunkelheit. 02.15 Uhr F 2424 sichtet ca. ½ sm acheraus ein Gefecht, bei dem eine heftige Detonation erfolgt. Später stellt sich heraus, dass vom Verband abgekommene F 0598 durch engl. Schnellboote vernichtet worden ist.[5]
Verlust am: 22.01.1944
Verlustuhrzeit: 02:15
Verlustort: 6 sm nw. Civitavecchia
Verlustart: explodiert
Verlustursache: Artillerietreffer
Gegnertyp: andere
>Gegnername: MGB 640,657,658,663,MTB 659
Mannschaftsschicksal: 9 Tote
Erich Gröner " Die deutschen Kriegsschiffe 1915 - 1945 " Bd. 7
[1] Seetransportstelle Genua
[2] KTB der 10. Landungsflottille
[3] Schreiben Gutehoffnungshütte an Fachgruppe Stahlbau vom 25.04.1944
[4] A.d.S. Tagesbefehl Nr.1/1944
[5] KTB 2. Landungsflottille
Eingefügt am: 15.09.2007
Eingefügt von: Theodor Dorgeist
Letzte Änderung: 16.11.2012
Geändert von: Thorsten Reich
Änderung: - Theodor Dorgeist: Explosion eingewechselt
- 22.09.2007 R. Stenzel Schiffschronik (10. L.-Fl.)
- 16.05.2008 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 10.01.2009 R. Stenzel Chronik [4] eingefügt
- 23.04.2009 T. Reich Bild eingefügt
- 08.05.2009 T. Reich 3 Bilder eingefügt
- 26.08.2012 M. Goretzki: Chronik & 2. Kennung gem. [5] eingefügt, Verlustuhrzeit in den Verlustdaten eingefügt
- 16.11.2012 T. Reich Bild 1 gegen bessere Kopie ausgetauscht