Marinefährprahm F 136

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Kennung : F 136
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 18.04.1941
Bauwerft : Karolovag, Varna
Indienstgestellt : 17.01.1942


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 18.04.1941 Bauauftrag
- 17.01.1942 1. Landungsflottille
- 14.03.1943 + 10h15 s. Kossa Tusla / Mine / 12 Tote
- 11.11.41 - 07.03.42 Werften in Varna bauen aus Sektionen der Gute-Hoffnung-Hütte F 121 - F 139 fertig.[1]
- 06.01.1942 Probefahrt F 136 zufriedenstellend verlaufen.[6]
- 17.01.1942 Für Marine Sonderkommando Bulgarien in Dienst gestellt. [2]
- 12.05.1942 Gem. Mar.Lehrkdo. 12052 u. 12053 A I für Chefgruppe 1. Landungsflottille in Konstanza bestimmt.[4]
- 20.05.1942 F 121, F 127, F 128, F 133, F 134, F 135, F 136, F 138, F 143, F 145 als in Skadowsk eingesetzt gemeldet.[3]
- 09.-19.06.1942 Gem. M.L.K. 09061 AI wird F 136 vorübergehend der 16. Hafenschutzflottille zur navigatorischen Unterstützung beigegeben.[4]
- 07./08.08.1942 Regatta II: F 121, F 144, F 332, F 340 (dritte Gruppe), F 125, F 137, F 138, F 338 (vierte Gruppe), F 126, F 136, F 331, F 337 (fünfte Gruppe) ohne besondere Vorkommnisse von Kertsch durch die Strasse von Kertsch nach Jurakow-Kut verlegt.[3]
- 16.08.1942 Der Gruppe KU I für Unternehmen Blücher II zugeteilt.[4]
- 16.01.1943 In der Straße von Kertsch schwer beschädigt.[3]
- 16.01.1943 Mehrere Luftangriffe auf Kertsch. Keine Schäden und Verluste bis auf 19.30 Uhr F 136 sieben Einschläge. Keine Verluste.[4]
- 12.03.1943 Der 2. Gruppe 1. Landungsflottille zugeordnet.[4]
- 14.03.1943 südlich von Kossa Tusla durch Minentreffer gesunken, ganze Besatzung gefallen.[3]
- 14.03.1943 F 136 Totalverlust durch Minentreffer in der Kertsch Strasse, auf Rückmarsch von Fischsalzerei nach Kertsch ohne Ladung. Minenexplosion unter dem achteren Bootsdrittel. 12 Mann gefallen, 1 Mann gerettet. F 136 mit Achterschiff auf Grund, Vorschiff zunächst auf Doppelzellen schwimmt. Da beim Sinken das Boote ein Unterwasserhindernis darstellen würde, wird Versuch unternommen, Boot in Richtung SW aus Fahrwasser mit zwei Schleppern zu schleppen und auf Kossa Tusla aufzusetzen. Versuch wird bei Dunkelheitseinbruch abgebrochen.
[4][5]
- Fahrzeug wird nicht mehr im KTB der 1. Landungsflottille genannt.[4]
- 01.07.1943 Lt. Meldung 1. Landungsflottille der 2. Gruppe zugeordnet.[3]
- 20.10.1943 Lt. Meldung im Bestand 1. Landungsflottille [3]

Kommandanten:
18.05.42 bis 28.02.43 Strm.Mt. Struss [4]
Verlust am: 14.03.1943
Verlustuhrzeit: 1015
Verlustort: südlich Kossa Tusla
Verlustursache: Minentreffer
Gegnertyp: Minenfeld
Mannschaftsschicksal: 12 Tote, 1 Überlebender[5]
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Altakten des Arbeitskreises Donau - Schwarzes Meer
[2] Geheimer Ostseestationstagesbefehl Nr.6 vom 22.01.1942
[3] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[4] KTB der 1. Landungsflottille
[5] KTB der 3. Landungsflottille
[6] KTB Marinegruppenkommando Süd
Eingefügt am: 17.09.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 25.05.2010
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 10.12.2007 A. Oefler Altakten Arbeitskreis Gröner hinzugefügt
- 23.12.2007 Theodor Dorgeist [2] eingefügt
- 15.04.2008 M. Goretzki: Hinweis in Schiffschronik gem. [3] eingefügt
- 18.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [3] ergänzt
- 28.04.2009 M. Goretzki: Chronik gem. [4] und [5] ergänzt.
- 10.09.2009 R. Stenzel Chronik [6] eingefügt
- 13.11.2009 S. Westermann Kommandant [4] eingefügt
- 25.05.2010 M. Goretzki: Chronik & Verlustangaben gem. [5] ergänzt