Marinefährprahm F 304

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Kennung : F 304
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : B
Bauauftrag : 12.05.1941
Bauwerft : Jos. Boel & Zonen, Tamise [3]
Baunummer : 1124
Indienstgestellt : 00.08.1942


Marinefährprahm : Typ B
Verdrängung maximal (t) : 270
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 3,19 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
- 12.05.1941 Bauauftrag
- 00.08.1942 17. Landungsflottille (?)
- 00.12.1942 1. Landungsflottille
- 16.03.1944 beschädigt Sewastopol / FliBo; rep. als Werkstattprahm
- 29.08.1944 selbst versenkt auf Varna-Reede
- 12.05.1941 Bauauftrag an die Werft S.A. John Cockerill, Antwerpen, mit vorgesehener Fertigstellung Anfang August 1942 [6]
- Bei S.A. John Cockerill, Antwerpen in Auftrag gegeben, später zur Werft Jos. Boel & Zonen, Tamise verlagert.[3]
- 14.08.1942 von der Werft abgeliefert.[3]
- 02.11.1942 Meldung Gruppe Süd: " F 304 vom A.d.S. für Schwarzmeer angemeldet."[5]
- 31.10.1942 Lt. Meldung 1. Landungsflottille noch von Dresden nach Ingolstadt zu überführen, zur 1. L-Fl. bestimmt.[4]
- 24.12.1942 Beginn des Zusammenbaues bei der Schiffswerft Linz AG., Linz (nach Verlegung) [1]
- 19.01.1943 Ende des Zusammenbaues [1]
- 11.03.1943 Um 10.00 Uhr OEZ von Linz in Sulina ein.[2]
- 15.04.1943 Bei der 1. Landungsflottille kriegsbereit gemeldet.[2]
- 23.04.1943 Aus der Ausbildung in Sewastopol entlassen.[2]
- 01.07.1943 Lt. Meldung 1. Landungsflottille der 4. Gruppe zugeordnet.[4]
- 16.07.1943 Bei der 1. Landungsflottille, 4. Gruppe, unter Btsmt. Kleppin im Einsatz.[2]
- 01.12.1943 F 573 bei Kamysch Burun durch Bombentreffer vernichtet, F 304, F 305, F 559 beschädigt.[4]
- 16.03.1944 F 304 durch Bombentreffer beschädigt.[4]
- 16.03.1944 14.25 Uhr Angriff von 6 Pe-2 und 8 Lagg-3 auf in der Bucht Woloschskaja Kossa ankernde F 137, F 304, F 316, SW 1. 25-30 Bomben. F 304 schwer beschädigt: St.B. Heck ein Treffer welcher erhebliche Schäden über und unter Wasser hervorruft. Achterer Wohnraum zerstört, im Maschinenraum und U-Wohnraum starker Wassereinbruch.[2]
-23.03.1944 Gem. ASM G 5461 Ing. vom 22.03.1944 und ASM OWST. G 2274 vom 23.03.1944 soll F 304 auf Grund der langfristigen Reparatur des Achterschiffes als Werkstatt-MFP umgebaut werden. Boot wird behelfsmäßig abgedichtet und nach Varna überführt.[2]

Kommandant:
01.05.43 bis 15.08.43 Btsmt. Kleppin [2]

Verlust am: 29.08.1944
Verlustort: Varna-Reede
Verlustart: gesprengt
Verlustursache: Selbstversenkung
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Werftbericht
[2] KTB 1. Landungsflottille
[3] Unterlagen Bauwerft
[4] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[5] KTB Marinegruppenkommando Süd
[6] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
Eingefügt am: 17.09.2007
Eingefügt von: Theodor Dorgeist
Letzte Änderung: 28.01.2016
Geändert von: Theodor Dorgeist
Änderung: - 20.09.2007 Theodor Dorgeist Zusammenbau auf der Donau
Einsatz bei der 1. Landungsflottille
- 21.09.2007 R. Stenzel Werft eingefügt
- 26.03.2008 Theodor Dorgeist Alle Daten zur geänderten Bauwerft eingetragen [3]
- 15.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [4] eingefügt
- 19.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [4] ergänzt
- 15.05.2008 M. Goretzki: Chronik gem. [4] für 01.12.1943 eingefügt
- 05.04.2009 R. Stenzel Chronik [5] eingefügt
- 01.05.2009 M. Goretzki: Chronik gem. [2] ergänzt
- 14.08.2009 P. Kreuzer [6] eingefügt
- 14.11.2009 S. Westermann - Kommandant [2] eingefügt
- 28.01.2016 Theodor Dorgeist: Verlustangaben ergänzt.