Marinefährprahm F 142

  F 141
F 143  


Kennung : F 142
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 18.04.1941
Bauwerft : Gutehoffnungshütte, Rheinwerft Walsum
Baunummer : 875
Indienstgestellt : 08.10.1941


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 18.04.1941 Bauauftrag
- 08.10.1941 Indienststellung
- 00.12.1941 27. Landungsflottille
- 00.08.1942 1. Landungsflottille
- 00.10.1942 3. Landungsflottille
- 17.02.1944 + bei Potapov (Kilia) / Sturm, Strandung
- 29.02.1944 gehoben; rep.; IMRD (D), MR-Gr. Untere Donau;
- 00.09.1944. + oder (+) bei Prahovo/Donau
- 00.05.1942 Bei der 1. Gruppe der 27. Landungsflottille gemeldet.[2]
- 08.08.1942 F 142 in Linz eingetroffen (Verlegung über Donau ins Schwarze Meer), 02.09.1942 Linz aus nach Sulina, 05.09.1942 Budapest passiert, 18.09.1942 Sulina ein.[3]
- 28.10.1942 – In Konstanza eingetroffener Lt.z.S. Dittmer soll die dort befindlichen und der 3. Landungsflottille zugeteilten MFPs, u.a. F 142, übernehmen und schnellstmöglich nach Berdjansk überführen.[3]
- 30.10.1942 F 142 der 3. L-Flottille Konstanza aus nach Osten.[4]
- 10.11.1942 Gemäß taktischen Gliederung der 4. Gruppe der 3. Landungsflottille zugeteilt.[4]
- 25.06.1943 - Geleit Hagen 23 bei Punkt 1 a (Qu. 6679) von 5 russ. Flugzeugen angegriffen. 10 mittelschwere Bomben angeworfen. F 142 Volltreffer in Laderaum. Brennend eingeschleppt nach Kertsch durch F 536, F 373. Ausfälle: 4 Tote (3 Mann Besatzung, 1 Urlauber), 3 Schwerverwundete (1 Besatzung, 1 Heer, 1 Luftwaffe), 5 Leichtverletzte (3 Besatzung, 1 Heer, 1 Luftwaffe).[4]
- 29.07.1943 Zur Reparatur von F 142 schneidet der Reparaturtrupp Werft Kertsch mehrere Platten aus dem nicht mehr reparaturfähigen F 138 aus und beginnt diese einzubauen.[4]
- 01.09.1943 F 142 bei der 3. L-Flottille gemeldet.[2]
- 18.09.1943 Von der Reparaturgruppe wurden in unermüdlicher Arbeit nach annähernd 2,5 Monaten die Bombenschäden am Schiffskörper beseitigt und notwendiger Motorenwechsel beendet.[4]
- 09./10.10.1943 Nach dem Unternehmen " Wiking " zur Abführung der Landungsflotte aus der Strasse von Kertsch nach Sewastopol verbleibt F 142 in bei der Halbflottille in Kamysch Burun unter der Führung von Lt. z. S. Müller zu Vorpostenaufgaben.[2]
- 20.10.1943 Lt. Meldung der 3. L.-Fl. im Fahrzeugbestand bei der Halbflottille Kamysch Burun.[2]
- 04.02.1944 Bei Neugliederung der 3. Landungsflottille der 4. Gruppe zugeordnet.[4]
- 14.04.1944 F 142 von Constanta aus, wegen Sturm wieder ein.[2]
- 16.-18.04.1944 F 142, F 326 von Constanta nach Sewastopol.[2]
- 17.-19.04.1944 F 142, F 168, F 312, F 325, F 326, F 534, F 561 von Sewastopol nach Constanta.[2]
- 26.04.1944 F 142, F 374, F 539 von Constanta aus, wegen Wetterlage wieder ein.[2]
- 01.-03.05.1944 F 142, F 472 von Constanta aus, wegen Wetterlage aber wieder ein.[2]
- 02.-04.05.1944 F 142, F 312, F 325, F 326, F 472, F 561 von Constanta nach Sewastopol. Am 03. und 04.05. zahlreiche Luftangriffe, am 03.05. Ubootangriff abgewehrt.[2]
- 05.-07.05.1944 F 142, F 312, F 325, F 326, F 373, F 374, F 469, F 472, F 561 von Sewastopol nach Constanta.[2]
- 16.05.1944 Bei taktischer Neugliederung der 3. Landungsflottille der 2. Gruppe zugeteilt.[4]
- 19.07.1944 Gem. ASM G 13243 Ing. ist F 142 zum Sperrbrecher herzurichten.[4]
- 23.07.1944 Gem. ASM G 13243 Ing. ist an Stelle F 142 ein anderer MFP zum Sperrbrecher herzurichten.[4]
- 31.07.1944 Gem. ASM GKdos 2207 Qu. dem Inspekteur Minenräumdienst Donau zugeteilt.[4]
- 12.08.1944 von 3. Landungsflottille an Inspektion Minenräumdienst Donau.[1]
Verlust am: 00.09.1944
Verlustursache: unbekannt
Erich Gröner " Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945 " Band 7
[1] Geh. NTB Nr. 35/1944
[2] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[3] KTB Marinegruppenkommando Süd
[4] KTB 3. Landungsflottille
Eingefügt am: 18.09.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 25.12.2014
Geändert von: Schreibfehler-Korrekturen
Änderung: - 19.03.2008 R. Stenzel Chronik [1] eingefügt
- 15.05.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] ergänzt
- 27.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] eingefügt für 05.1942
- 04.04.2009 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 29.04.2009 M. Goretzki: Chronik gem. [4] eingefügt
- 26.05.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [4] ergänzt
- 09.05.2011 M. Goretzki: Chronik gem. [4] für 04.02.1944 eingefügt