Marinefährprahm F 147

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Kennung : F 147
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 18.04.1941
Bauwerft : Cantieri Navali Riuniti, Palermo
Indienstgestellt : 17.11.1941


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 18.04.1941 Bauauftrag
- 00.11.1941 2. Landungsflottille
- 20.07.1943 + Hafen Riposto /FliBo
- 17.11.1941 MFP 147 für 2. Landungsflottille in Palermo in Dienst gestellt.[3]
- 31.10.1942 F 147 mit anderen Fahrzeugen 14:00 Uhr ab Suda nach Tobruk.[3]
- 03.11.1942 F 147 in Tobruk in Entlöschung.[7]
- 05.11.1942 15:30 Uhr F 147 und andere nach Marsah-Matruh ausgelaufen.[7]
- 09.11.1942 17:00 Uhr F 147 mit 66 to Verpflegung des Heeres mit anderen Prähmen Tobruk nach Bardia ausgelaufen.[7]
- 11.11.1942 16:00 Uhr Fährprähme F 147, F 361, F 358, F 360, F 545 und F 154 laufen voll beladen mit anderen Fahrzeugen Tobruk nach Derna aus.[7]
- 21.11.1942 in Tripolis durch Luftangriff beschädigt.[1]
- 21.11.1942 in Tripolis bei Luftangriff in Brand geraten und ausgebrannt;3 Tote, 20 Verletzte.[2]
- 21.11.1942 18.00 Uhr bei Luftangriff in Tripolis in Brand geraten und schwer beschädigt.[3]
- 01.01.1943 In Reparatur in Palermo liegend.[6]
- 10.03.1943 Palermo aus nach Castallasaro, wieder Palermo ein, da schlechtes Wetter und Schiffskörper durch Brand ausgeglüht.[6]
- 01.04.1943 bei der 1. Gruppe der 2. Landungsflottille gemeldet.[6]
- 01.05.1943 In Castellammare in Reparatur.[6]
- 15.05.1943 Bei der Neugliederung der 2. Landungsflottille der 1. Gruppe zugeteilt.[6]
- 01.07.1943 Bereits im Dienst des Seetransportführers Messinastrasse [5]
- 12.7.1943 F 147 (2. L.- Flottille) Catona ein von Catania, ohne Ladung, sodann Überführung eines Panzers von Catona nach Messina [5]
- 20.07.1943 F 147 und F 466 im Hafen Jonia durch Bombentreffer gesunken.[4]
- 20.07.1943 F 466, F 147 sind auf dem Marsch nach Molini. F 466 mit 42 tn. Munition für LW wird bei einem Tiefangriff engl. Jagdbomber 08.20 Uhr durch Bombentreffer 3 sm. Nördlich Jonia versenkt.F 147 mit 71 t Munition für's Heer wird beim Entladen im Hafen Jonia, nachdem 20 t Munition gelöscht sind, durch Bombentreffer vernichtet.[5]
- 20.07.1943 15.25 Uhr Luftangriff auf Ionia. F 147 fängt Feuer. Boot und bereits gelöschte Munition (Teilladung) fliegen in die Luft. Boot sinkt. Die Besatzung wird nach Catena in Marsch gesetzt.[6]
Verlust am: 20.07.1943
Verlustuhrzeit: 15:25
Verlustort: Hafen Riposto (Jonia [4][6])
Verlustart: gesunken
Verlustursache: Fliegerbombentreffer
Mannschaftsschicksal: gerettet[6]
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Anlage KTB Marinekommando Italien
[2] KTB Seetransportstelle Tripolis
[3] KTB Seetransportchef Italien
[4] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[5] KTB Seetransportführers Messinastraße
[6] KTB 2. Landungsflottille
[7] KTB Seetransportstelle Tobruk
Eingefügt am: 18.09.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 29.06.2013
Geändert von: Schreibfehler-Korrekturen
Änderung: - 20.10.2007 Th.Dorgeist Beschädigung 11.42 eingefügt
- 12.11.2007 S.Westermann - KTB Tripolis hinzugefügt
- 28.03.2008 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 16.05.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [4] ergänzt
- 25.12.2008 R. Stenzel Chronik [5] eingefügt
- 27.05.2011 R. Stenzel Chronik [3] ergänzt
- 16.08.2012 M. Goretzki: Chronik, Verlustangaben gem. [6] ergänzt, Indienststellungsdatum angepasst.
- 04.12.2012 M. Goretzki: Chronik gem. [3] ergänzt und gem. [7] eingefügt
- 16.06.2013 Beate Kibelka Chronik gem [5] ergänzt