Marinefährprahm F 176

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Kennung : F 176
Zivil- und Nachkriegsnamen : BDB-13; F-121150; SBR-4; SBR-24
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 21.04.1941
Bauwerft : Gebr. Wiemann, Brandenburg/Havel
Indienstgestellt : 00.01.1942


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 21.04.1941 Bauauftrag
- 00.01.1942 27. Landungsflottille
- 00.10.1942 1. Landungsflottille in Varna
- 00.11.1942 in Dienst
- 26.02.1943 gesunken Straße Kertsch / FliBo
- 00.09.1944 gehoben, rep.
- 20.10.1944 sowj. BDB-13 Schwarzmeerflotte
- 24.04.1945 ÈF-121150[3]
- 23.05.1947 SBR-4[3]
- 16.05.1949 SBR-24[3]
- 30.09.1959 gestrichen und abgebrochen [3]
- 05.1942 Bei der 1. Gruppe der 27. Landungsflottille gemeldet.[2]
- 02.08.1942 auf dem Marsch vor Belgrad (Verlegung ins Schwarze Meer).[4]
- 29.12.1942 F 176 von Jalta in Feodosia ein.[5]
- 31.10.1942 Lt. Meldung 1. Landungsflottille in Varna zur Reparatur.[2]
- 24.02.1943 F 176 bei Bombenangriff in Straße von Kertsch beschädigt.[2]
- 26.02.43 in der Strasse von Kertsch durch Bombenangriff beschädigt, am 01.03.43 vollends zerstört nach einem weiteren Bombentreffer.[1]
- 26.02.1943 10.20 Uhr F 176 erhält beim Löschen der Ladung (50to Kohle) in Taman 3 Bombentreffer, eine 4. Bombe geht ca. 2m Stb. neben der Bordwand ins Wasser. 1 Mann gefallen, 6 Mann verletzt.[5]
- 27.02.1943 F 176 durch Schlepper Kiel nach Kertsch eingeschleppt und in die Werft gelegt. Achterschiff ausgebrannt und nicht mehr Reparaturfähig. Vorschiff bis Vorkannte U-Raum gut erhalten. Die noch verwendbaren Ausrüstungsgegenstände und Waffen werden sichergestellt und soweit bei anderen Booten Bedarf, auf diese verteilt. [5]
- 01.03.1943 F 176 nach weiterem Bombentreffer in der Straße von Kertsch gesunken.[2]

Kommdant:
08.01.43 bis 15.01.43 Ob.Btsm. Schröder [5]
16.01.43 bis 28.02.43 Ob.Btsm. Röder [5]
Verlust am: 26.02.1943
Verlustuhrzeit: 1020
Verlustort: beim Löschen der Ladung in Taman[5]
Verlustart: Totalverlust[5]
Verlustursache: 3 Bombentreffer und 1 -nachtreffer[5]
Gegnernation: UdSSR
Gegnertyp: 6 Flugzeuge
Mannschaftsschicksal: 1 Toter, 6 Verletzte[5]
Gröner § Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Altakten des Arbeitskreises Gröner
[2] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[3] Ergänzungsliste Dr. Meyer
[4] KTB des Marinegruppenkommando Süd
[5] KTB 1. Landungsflottille
Eingefügt am: 18.09.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 12.02.2013
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 15.04.2008 M. Goretzki: Hinweis in Schiffschronik gem. [2] eingefügt
- 21.09.2008 M. Goretzki: Ergänzung gem. [3] vervollständigt
- 27.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] für 05.1942 eingefügt
- 03.04.2009 R. Stenzel Chronik [4] ergänzt
- 30.04.2009 M. Goretzki: Chronik gem. [5] ergänzt, Verlustangaben ergänzt.
- 14.11.2009 S. Westermann - Kommandant [5] ergänzt
- 12.05.2011 T. Reich Bild 1 eingefügt
- 12.02.2013 M. Goretzki: Chronik gem. [2] ergänzt