Marinefährprahm F 223

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F 224  


Kennung : F 223
Zivil- und Nachkriegsnamen : BD-399
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 12.05.1941
Bauwerft : Scheepswerf "Waterhuizen", J. Pattje, Waterhuizen
Baunummer : 188
Stapellauf : 1942-04-03
Indienstgestellt : 00.04.1942


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 12.05.1941 Bauauftrag
- 00.04.1942 21. Landungsflottille
- 00.01.1943 22. Landungsflottille (?)
- 00.06.1944 9. Landungsflottille
- 15.09.1944 gesunken Vardö / FliBo; gehoben, rep. << Hinweis: Verwechslung mit F 232. >>
- 00.07.1945 GM/SA
- 00.00.1946 an USSR, BD-399
- 26.04.1942 Von der Werft abgeliefert [1]
- 20.05.1942 Bei der 4. Gruppe der 21. Landungsflottille gemeldet.[2]
- 18.06.1943 Bei der Werft A/S Fredrikstad eingedockt
(Bodenschäden, Ausbau der Motore usw.)[3]
- 26.07.1943 eingedockt, wann fertig ?[3]
- 05.11.1945 Aufnahme in die Schiffsliste der Seekriegsflotte der UdSSR und zum Bestand der Baltischen Flotte[4]
- 00.00.1946 Übernahme des Bootes durch eine sowjetische Besatzung von Deutschland als Reparation.[4]
- 20.12.1946 in den Bestand der Süd-Baltischen Flotte (ab 07.01.1947 4. Flotte). In BD-399 umbenannt.[4]
- 13.09.1947 über innere Wasserwege von Leningrad nach Baku überführt.[4]
- 17.09.1947 als schwimmende Plattform des zentralen Schießplatzes dem Ministerium für bewaffnete Streitkräfte unterstellt.[4]
- 07.10.1948 zum Bestand der Kaspischen Flottille.[4]
- 12.01.1949 Klassifizierung als Landungsschiff (desantnyj korabl)[4]
- 03.03.1949 taktische Nummer DK-399[4]
- 10.06.1950 Übergabe an den Luftverteidigungsbezirk Baku zur Nutzung als schwimmende Plattform.[4]
- 14.07.1950 aus der Schiffsliste der Seekriegsflotte gestrichen.[4]
- Über das weitere Schicksal des Bootes gibt es keine Informationen. Es sollte aber zu den Schiffen der schwimmenden Pieranlage in Baku gehört haben.[4]
Gröner "Die deutschen Kriegsschiffe 1815 - 1945" Bd. 7
[1] Dwars in het Winschoterdiep
[2] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[3] Werftlisten Norwegen
[4] Archiv Hans-Joachim Hiller
Eingefügt am: 19.09.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 15.12.2013
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 24.03.2008 M. Goretzki: Chronik [1] und Verlust eingefügt
- 31.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] eingefügt für 20.05.1942
- 25.10.2009 T. Reich: Dokument 1 eingefügt
- 05.10.2010 R. Stenzel: Fehlerkorrektur nach Angaben Igor
- 23.08.2013 Th. Dorgeist: [3] eingefügt
- 07.09.2013 T. Reich: Dokument 2 eingefügt
- 15.12.2013 M. Goretzki: Datensatz gem. [4] ergänzt