Marinefährprahm F 233

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F 234  


Kennung : F 233
Zivil- und Nachkriegsnamen : BD-380; DK-380
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 12.05.1941
Bauwerft : N.V. Scheepswerf " Waterhuizen " J. Pattje, Waterhuizen
Indienstgestellt : 00.04.1942


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 12.05.1941 Bauauftrag
- 00.04.1942 21. Landungsflottille
- 00.01.1943 23. Landungsflottille (?)
- 1944 Vorpostenflottille (?)
- 00.07.1945 GM/SA
- 29.03.1946 an USSR, BD-380
- 19.02.1949 DK-380 [1]
- 04.04.1952 gestrichen und abgebrochen [1]
- 20.05.1942 Bei der 4. Gruppe der 21. Landungsflottille gemeldet.[3]
- 00.00.1943 Für Reparatur / Umbau ! nach Hamburg zur Norderwerft verlegt.[4]
- 00-05.1943 Dort vom französischen Zwangsarbeiter L. Daude für ein Besatzungsmitglied gemalt.[4]
- 25.07.1943 Beim großen Angriff auf Hamburg an der Pier getroffen und abgesackt. [4]
-.00.00.1943 geborgen.
- 01.10.-31.12.1944 bei 8. Landungsflottille (I. Gruppe) vorhanden, Kommandant: Btsm. Kollien, Teilnahme am Fährverkehr Lyngenfjord.[1]
- 18.12.1944 13.00 Uhr F 233 reisst beim Anlegen an der Tankpier im Lyngenfjord mit dem Heck die Pier des Fähranlegers für die Fähre " Laerdal " in Lyngseidet zur Hälfte ein, so dass Anleger auf absehbare Zeit nicht benutzbar. Den Kommandanten trifft keine Schuld, da kurz vor dem Anlegen eine heftige Böe einsetzte und die Pier ohnehin äusserst schwach und baufällig war.[1]
- 00.00.1945 Bei Kriegsende in Norwegen stationierte K-Flottille 2/265 mit 80 Mann und elf "Bibern" auf Insel Engelöy stationiert. Zwei "Biber" wurden in Lödingen auch an Bord des Prahms MFP 233 gegeben.[6]
- 09.05.1945 Mit 15 Mann Besatzung in Drontheim gemeldet. Der MFP unterstand innerhalb der 8. Landungsflottille dem 2. Küstensicherungsverband Tromsö und hatte für den Admiral Nordküste zwei fahrbereite Bieber des K- Verbandes an Bord.[6]
- 00.00.1946 Bei der GMSA im Transportverband Drontheim für Munitionsversenkungen usw. eingesetzt.[5]
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Ergänzungsliste Dr. Meyer
[2] KTB der 8. Landungsflottille 01.10. - 31.12.1944
[3] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[4] Informationen eines Besatzungsangehörigen
[5] GMSA Unterlagen
[6] Lawrence Paterson: Waffen der Verzweiflung
Eingefügt am: 19.09.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 26.12.2014
Geändert von: Schreibfehler-Korrekturen
Änderung: - 08.12.2007 R. Stenzel: Chronik [2] eingefügt
- 31.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [3] eingefügt
- 26.10.2009 T. Reich: Dokument 1 eingefügt
- 15.10.2009 Theodor Dorgeist: Info [4] und [5] in der Chronik eingefügt
- 15.11.2009 T. Reich: Bild 1+2 eingefügt
- 12.05.2011 T. Reich: Bild 3 eingefügt
- 27.09.2014 M. Goretzki: Chronik gem. [6] eingefügt