Marinefährprahm F 267

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Kennung : F 267
Zivil- und Nachkriegsnamen : BD-318
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : AM
Bauauftrag : 12.05.1941
Bauwerft : N.V.T. van Duivendijk's Scheepswerv, Lekkerkerk
Baunummer : F 1
Indienstgestellt : 00.04.1942


Marinefährprahm : Typ AM
Verdrängung konstruktiv (t) : 175
Verdrängung maximal (t) : 240
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 8,34
Tiefgang leer (m) : 1,00
Tiefgang beladen (m) : 1,48
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,0
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann / 52 Minen Typ EMC / 8 Sturmboote)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
neben 52 EMC-Minen konnten noch 25 t Ladung genommen werden
- 12.05.41 Bauauftrag
- 04.42 27. L-Fl
- 15.02.43 24. L-Fl
- 07.45 GM/SA
- 27.03.46 an USSR
- 20.12.1946 BD-318
- 05.11.1947 Armee-Luftverteidigung
- 00.05.1942 Bei der 4. Gruppe der 27. Landungsflottille gemeldet.[1]
- 00.05.1943 Bei der 3. Gruppe der 24. Landungsflottille gemeldet.[1]
- 09.08.1943 Bei einer Kollision von dem Hilfsschiff BOLKOBURG in der Pillauer Hafeneinfahrt wird der MFP 267 schwer beschädigt.[3]
- 01.12.1944 Bei der 1. Gruppe der 24. Landungsflottille gemeldet.[1]
- 13./14.12.1944 F 267 zusammen mit F 510 der 13. Landungsflottille von Libau nach Memel, dort Tageseinstand.[1]
- 14./15.12.1944 F 510, aus Kurland kommend, nach Tageseinstand Memel nach Neukuhren weiter, dabei F 267 (24. Landungsflottille), und F 866 mit F 846, F 847, F 862 und F 873 von Memel nach Neukuhren.[1]
- 01.03.1945 Bei der 1. Gruppe der 24. Landungsflottille gemeldet.[1]
- 05.11.1945 Aufnahme in die Schiffsliste der Seekriegsflotte der UdSSR.[2]
- 27.03.1946 Übernahme des Bootes durch eine sowjetische Besatzung von Deutschland als Reparation und zum Bestand der Süd-Baltischen Flotte hinzugefügt.[2]
- 20.12.1946 in BD-318 umbenannt.[2]
- 13.09.1947 über innere Wasserwege von Leningrad nach Baku überführt.[2]
- 16.09.1947 zum Bestand der Kaspischen Flottille hinzugefügt.[2]
- 05.11.1947 Übernahme von der Luftverteidigungsarmee in Baku und Verwendung als schwimmende Plattform.[2]
- 12.11.1947 aus der Schiffsliste der Seekriegsflotte gestrichen.[2]
- Über das weitere Schicksal des Schiffes gibt es keine Informationen.[2]
Gröner
[1] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[2] Archiv Hans-Joachim Hiller
[3] Archiv Theodor Dorgeist
Eingefügt am: 20.09.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 01.01.2014
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 08.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] eingefügt für 14./15.12.1944
- 31.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] eingefügt
- 23.10.2009 T. Reich: Bild 1 und 2 eingefügt
- 14.12.2013 M. Goretzki: Datensatz gem. [2] ergänzt
- 01.01.2014 M. Goretzki: Chronik gem. [3] ergänzt