Marinefährprahm F 270 (AF 82)

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F 271  


Kennung : F 270
2. Kennung : AF 82
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 12.05.1941
Bauwerft : N.V. C. van der Giessen & Zonen's Scheepswerven, Krimpen a/d IJssel
Baunummer : 695
Indienstgestellt : 00.05.1942


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 12.05.1941 Bauauftrag
- 00.05.1942 13. Landungsflottille (?)
- 25.08.1942 beschädigt bei Elbing / Kollision
- Ende 1942 Umbau in AF 24
- 00.11.1942 Umbauauftrag
- 00.01.1943 Hafenschutzflottille in Norwegen
- 1944 Vorpostenflottille in Norwegen
- 00.07.1945 GM/SA
- 12.05.1947 OMGUS
- 02.03.1948 Werkstatt- und Wohnhulk, WSD Duisburg
- 01.01.1954 zum Eigentum übernommen

<< Hinweis, F 270 wurde in AF 82 umgebaut, siehe Dokument >>
>>>>>>>> AF 24 ist F 436 <<<<<<<<<

Gröner Daten zu AF 82:
- 00.02.1944 5. Artillerieträgerflottille
- 15.12.1944 gesunken westl. Thyboroen / Sturm / Kollision
- 01.10.1943 als F 270 bei der MFP-Gruppe Danziger Bucht
innerhalb der 3. Sicherungsflottille gemeldet.[1]
- 1943/44 als AF 82 bei der 5. Artillerieträgerflottille.[3]
- 20.02.1944 AF 80 in der Neptun-Werft in Rostock durch Bombentreffer vernichtet. Boot war zusammen mit AF 81 und AF 82 zur 5. Artillerieträgerflottille bestimmt.[5]
- 15.08.1944 Einsatz bei der 5. Artillerieträgerflottille, Gruppe Esbjerg innerhalb der 8. Sicherungsdivision.[3]
- 27.08.1944 Durch britische Luftangriffe, Bordkanonen, vor Esbjerg beschädigt.[2]
- 15.12.1944 AF 82 auf der Fahrt von Esbjerg nach Tyborön durch starken Seegang Wassereinbruch in mehreren Abteilungen, um 10.30 Uhr auf Befehl Maschine abgestellt, 10.30 Uhr Boot durch Kentern gesunken (2 Tote, 3 Vermißte, 45 Gerettete).[4]

***
Meldung: AF 82 + Kollission mit unbekannten Schiff
8 sm vw. Thyboroen a, 15.12.1944 [6]
Verlust am: 15.12.1944
Verlustuhrzeit: 1030
Verlustort: 8 sm nordwestlich Thybören
Verlustart: gekentert [4]
Verlustursache: Seeschaden [4]
Mannschaftsschicksal: 2 Tote, 3 Vermißte, 45 Gerettete [4]
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] KTB 3. Sicherungsflottille
[2] Verlustlisten
[3] KTB 8. Sicherungsdivision
[4] KTB der 5. Artillerieträgerflottille
[5] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[6] Bergungungsakten Marinebergungskommando Kiek
Eingefügt am: 20.09.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 26.12.2014
Geändert von: Schreibfehler-Korrekturen
Änderung: - 22.04.2008 Theodor Dorgeist: AF Nr. geändert,Bauwerftnamen berichtigt.Grönertext AF 82 in der Chronik gesetzt,[1] und [2] in der Chronik eingefügt. Text AF 24 ( Gröner und Martin Goretzki nach AF 24 > F 436 versetzt.KG- 5. AT-Flo. eingefügt, verbesserte Verlustdaten eingesetzt.
- 03.10.2008 Theodor Dorgeist: [3] in der Chronik eingefügt.
- 10.12.2008 R. Stenzel: Chronik [4] eingefügt
- 28.12.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [5] eingefügt
- 25.10.2009 T. Reich: Dokument 1 eingefügt
- 09.02.2010 Th.Dorgeist: Meldung [6] eingefügt.