Marinefährprahm MZ 754 (F2754, F4754)

  MZ 753
MZ 755  


Kennung : MZ 754
2. Kennung : F2754, F4754
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : MZ-A
Sonderausstattung : keine
Bauauftrag : 00.00.1942
Bauwerft : Cantieri del Tirreno, Riva Trigoso, Italien
Stapellauf : 1942-07-02
Indienstgestellt : 03.07.1942


Marinefährprahm : Typ MZ-A
Verdrängung konstruktiv (t) : 140
Verdrängung maximal (t) : 239
Länge (m) : 47,00
Breite (m) : 6,50
Tiefgang leer (m) : 1,00
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Dieselmotor von Officine Meccaniche di Milano (O.M.), Lizenzbau des Saurer BXD [1]
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 450
Geschwindigkeit leer (kn) : 11,0
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 1450/8
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/13
Ladefähigkeit : 65 t
- 1942-02-?? in Dienst gestellt für ital. FNS
- 1943-09-09 nahe Livorno als Prise der deutschen Minenschiffe POMMERN und BRANDENBURG eingebracht
- F2754 der 2. Landungsflottille
- 1944-02-?? F4754 der 4. Landungsflottille
- 1944-05-17, 14.00, nahe Piombino durch Fliegerbombentreffer gesunken
- 05.11.1942 MZ 754 befindet sich in Tobruk.[4]
- 30.01.1943 12.45 Uhr F 349, F 350, MZ 731, MZ 754 Sfax aus nach Sousse als Geleit für einen ital. Motorsegler.[2]
- 09.09.1943 MZ 754 vor Livorno durch deutsche Fahrzeuge, u.a. Minenleger Pommern, erbeutet.[3]
- 16.11.1943 F 751, F 754: Boote sind durch den Dt. Seetra Chef Italien der 2. Gruppe der 2. L-Flottille zugeteilt. Sie wurden im September durch die Italiener versenkt, anschließend wieder gehoben und werden nun in Viareggio repariert. Eine Besatzung befindet sich noch nicht an Bord.[2]
- 01.01.1944 F 2754 bei der 2. Gruppe der 2. Landungsflottille gemeldet.[2]
- 01.05.1944 03.45 Uhr Geleitzug (u.a. F 754) auf Marsch Piombino / La Spezia.[2]
- 16.03.1944 Bei der 2. Gruppe der 2. L-Flottille gemeldet.[2]
- 17.05.1944 Ex-ital. F 754 bei Großangriff auf Piombino zwischen 13.50 und 14.10 Uhr zerstört.[1]
- 17.05.1944 13.50-14.10 Uhr starker Angriff 4mot. Bomber auf Piombino. F 754 erhält 2 Volltreffer, beginnt zu brennen und sinkt um 15.05 Uhr nach Explosion der geladenen Munition. Hebung oder Bergung infolge dauernder Luftangriffe nicht möglich. Boot Totalverlust.[2]
Verlust am: 17.05.1944
Verlustuhrzeit: 1400
Verlustort: Piombino[2]
Verlustart: Totalverlust[2]
Verlustursache: Fliegerbombentreffer
Gegnernation: unbekannt
Gegnertyp: Luftstreitkräfte
Erich Gröner, Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945, Band 7
[1] Kugler: Chronik der amph. Landungsverbände
[2] KTB 2. Landungsflottille
[3] Verlustliste Achse - Archiv Th. Dorgeist
[4] KTB Seetransportstelle Tobruk
Eingefügt am: 21.09.2007
Eingefügt von: Peter Kreuzer
Letzte Änderung: 17.12.2012
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 20.09.2008 M. Goretzki: Chronik gem. [1] ergänzt
- 01.09.2012 M. Goretzki: Chronik gem. [2] eingefügt
- 07.09.2012 M. Goretzki: Chronik gem. [3] eingefügt
- 01.11.2012 Theodor Dorgeist Stapellauf und Indienststellung gem. Info Marco Ghiglino.
- 17.12.2012 M. Goretzki: Chronik gem. [4] eingefügt