Marinefährprahm MZ 764 (I) (MZ 759 (II))

  MZ(I) 763
MZ(I) 765  


Kennung : MZ 764 (I)
2. Kennung : MZ 759 (II)
3. Kennung : F 759
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : MZ-A
Sonderausstattung : keine
Bauauftrag : 00.00.1942
Bauwerft : Cantieri del Mediterrano (CAMED), Pietra Ligure, Italien
Stapellauf : 1942-07-09
Indienstgestellt : 15.07.1942


Marinefährprahm : Typ MZ-A
Verdrängung konstruktiv (t) : 140
Verdrängung maximal (t) : 239
Länge (m) : 47,00
Breite (m) : 6,50
Tiefgang leer (m) : 1,00
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Dieselmotor von Officine Meccaniche di Milano (O.M.), Lizenzbau des Saurer BXD [1]
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 450
Geschwindigkeit leer (kn) : 11,0
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 1450/8
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/13
Ladefähigkeit : 65 t
- 09.07.1942 in Dienst gestellt.
- Umbau in Trajektfähre
- 00.08.1942 in Dienst gestellt als MZ 759 (II) der italienischen Marine
- 09.09.1943 in Genua deutsche Beute.
- F 759 der 2. Landungsflottille
<< 00.08.1942 in Dienst als MZ 759 (II) falsch, da MZ 759 (I) erst am 28.01.1943 umgenannt wurde>>
- 09.07.1942 Stapellauf [1]
- 15.07.1942 Indienststellung [1] (vgl. aber Gröner-Datum)
- 03.11.1942 15:00 MZ 764 mit 70 to Munition des Heeres mit anderen Fähren Tobruk aus nach Marsah-Matruh.[4]
- 06.11.1942 11:00 MZ 764 mit 30 to Gerät mit anderen Fähren Tobruk von Marsah-Matruh eingelaufen.[4]
- 00.01.1943 umnummeriert in MZ 759 (II) [1]
- 09.09.1943 vermutlich von den Deutschen in Genua erbeutet [1]
- 16.09.1943 Kommandant F 350 im Kommando auf MZ 759.[2]
- 21.09.1943 Die von der Flottille in Genua übernommenen Fährprähme MZ 759, MZ 777 Hafenbetrieb.[2]
- 21.09.1943 Von der Flottille werden MZ 759 und MZ 777 in Dienst gestellt. Als Besatzungen werden vorläufig die der in der Werft liegenden Boote F 350 und F 482 an Bord kommandiert. 19.00 Uhr beide Boote laufen von Genua nach Livorno aus.[2]
- 23.09.1943 F 759 abends in Livorno einsatzklar.[5]
- 23.09.1943 von der 2. L-Flottille übernommen.[2]
- 01.10.1943 Bei der 1. Gruppe der 2. Landungsflottille gemeldet.[2]
- 18.11.1943 06.00 Uhr nach beendeter Reparatur läuft F 759 mit Schlepper Ligosa, FP Posen und TP Emilie La Spezia nach Genua aus.[2]
- 01.01.1944 F 2759 bei der 2. Gruppe der 2. Landungsflottille gemeldet.[2]
- 14.02.1944 15.40 Uhr bei Luftangriff auf Livorno Bombennahtreffer bei F 759. Lecks, mehrere Schotten eingedrückt, Mannschaftswohnraum zerstört. Maschinen ausgefallen. Boot muss in die Werft.[2]
- 22.02.1944 18.15 Uhr F 590, F 709, F 424, F 760, F 744, Schlepper Avylos mit F 759 (akB) und Küstenmotorsegler Civa 5 im Schlepp, Livorno nach La Spezia aus.[2]
- 01.03.1944 akB in Genua.[2]
- 16.03.1944 Bei der 2. Gruppe der 2. L-Flottille gemeldet.[2]
- 01.06.1944 Bei der 2. Gruppe der 2. L-Flottille gemeldet.[2]
- 04.06.1944 15.00 – 18.30 Uhr F 759 überführt ein Ortungsgerät von La Spezia nach der Insel Palmaria und nimmt ein anderes Gerät wieder mit zurück.[2]
- 01.09.1944 Bei der 4. Gruppe der 2. L-Flottille gemeldet.[2]
- 20.09.1944 Im Rahmen der Zusammenlegung der Landungsflottillen der 4. Landungsflottille übergeben. Befindet sich in Werftliegezeit in Genua.[2]
- 01.12.44 bis 15.02.45 bei 4. L.-Fl. vorhanden, 6. Gruppe (Transportgruppe) [3]
- 14.04.1945 noch im Einsatz.[6]
Erich Gröner, Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945, Band 7
[1] Bargoni, Tutte le Navi Militari d'Italia 1861 - 1986
[2] KTB der 2. Landungsflottille
[3] KTB der 4. L.-Fl. 01.12.44 - 15.02.45
[4] KTB Seetransportstelle Tobruk
[5] KTB Seetransportstelle Livorno
[6] The National Archives, DEFE 3/685
Eingefügt am: 22.09.2007
Eingefügt von: Peter Kreuzer
Letzte Änderung: 17.07.2015
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 24.04.2008 Th. Frömrich Kennungsreihenfolge geändert
- 21.07.2009 K. G. v. Martinez: Stapellauf und Chronik ergänzt, Indienststellung berichtigt, Fehlerhinweis zu Gröner eingefügt [1]
- 08.09.2012 M. Goretzki: Chronik gem. [2] eingefügt, Daten aus Datensatz F 759 [3] übertragen
- 16.12.2012 M. Goretzki: Chronik gem. [4] eingefügt
- 16.12.2012 M. Goretzki: Chronik gem. [5] eingefügt
- 17.07.2015 M. Goretzki: Chronik gem. [6] eingefügt