Marinefährprahm F 520 (AF 72)

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Kennung : F 520
2. Kennung : AF 72
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : B
Bauauftrag : 15.08.1941
Bauwerft : Deutsche Werft, Hamburg
Baunummer : 382
Indienstgestellt : 00.10.1942
Bewaffnung : als AF-Typ A-C1:
- 2x 8,8cm-L/35 U-Boot-Kanone;
- 8x 2cm Fla

als AF-Typ A-C2:
- 2x 8,8cm-L/35 U-Boot-Kanone;
- 1x 3,7cm-L/30 U-Boot-Fla-Kanone;
- 8x 2cm Fla;
- 1x 1,5cm Fla

als AF-Typ A-C3:
- 2x 8,8cm-L/35 U-Boot-Kanone;
- 1x 3,7cm-L/30 U-Boot-Fla-Kanone;
- 8x 2cm Fla;
- 1x 1,5cm Fla

vorgesehen:
- 2x Rag- 8,6 (Föhn)
- 26 Minen
- 4 Wasserbomben


Marinefährprahm : Typ B
Verdrängung maximal (t) : 270
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 3,19 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
- 15.08.1941 Bauauftrag
- 00.10.1942 13. Landungsflottille
- Winter 1943/44 Umbau in AF 72
- ab 00.03.1944 in Dienst bei 6. Artillerieträger-Flottille
- 06.06.1944 selbst versenkt in Port-en-Bessin
- 15.08.1941 Bauauftrag an die Deutsche Werft in Hamburg vergeben, mit vorgesehener Fertigstellung am 10.09.1942.[3]
- 20.05.1943 bei der 7. Gruppe der 13. Landungsflottille gemeldet.[1]
- Umbau in Artillerieträger auf Elsfletherwerft.[2]
- ab 02.1944 Aufstellung der 6. Artillerieträgerflottille bei der 11. Landungsflottille in Rotterdam, anschließend Verlegung nach Antwerpen.[1]
- 14./15.04.1944 Verlegung nach Vlissingen.[1]
- 15./16.04.1944 Weitermarsch nach Ostende.[1]
- 18./19.04.1944 Weitermarsch nach Boulogne, wo die 6.Artillerieträgerflottille durch den B.S.W., KAdm. Breunig, besichtigt wird.[1]
- 19./20.04.1944 Gruppe AF 62, AF 63, AF 67, AF 72 nach Port en Bassin weiterverlegt für Einsätze in Unterstellung der 2. Sicherungsdivision.[1]
- 06.06.1944 Boote in Port en Bassin (AF 62, AF 67, AF 72) sind nicht mehr auslauffähig, aber waffenmäßig noch einsatzbereit. Besatzungen sollen auf Befehl des Heereskommandeurs die Boote verlassen und mit einer Alarmeinheit in Landeinsatz, was der gerade eingetroffene Flottillenchef verhindern kann. Ihre Artillerie wehrt Feindlandungen im Osten der Stadt ab und beteiligt sich auch noch am Kampf gegen über Land angreifenden Feind. Flottillenchef schwer verwundet.[1]
Verlust am: 06.06.1944
Verlustort: in Port-en-Bessin
Verlustart: selbst versenkt
Verlustursache: Seeventile geöffnet, geflutet
Gegnernation: keine
Gegnertyp: keine
Erich Gröner, "Die deutschen Kriegsschiffe 1915 - 1945; Bd 7
[1] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[2] Schreiben des Sonderausschuß Schiffbau vom 21.12.1943
[3] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
Eingefügt am: 22.09.2007
Eingefügt von: Stefan Westermann
Letzte Änderung: 27.09.2009
Geändert von: Thorsten Reich
Änderung: - 08.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] eingefügt
- 16.11.2008 R. Stenzel Chronik [2] eingefügt
- 28.12.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] ergänzt
- 16.09.2009 C. Linse: Chronik [3] eingefügt
- 27.09.2009 T. Reich Bild 1-2 eingefügt