Marinefährprahm F 521

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F 522  


Kennung : F 521
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : B
Sonderausstattung : Sanitätsausführung
Bauauftrag : 15.08.1941
Bauwerft : Deutsche Werft, Hamburg
Baunummer : 383
Indienstgestellt : 00.11.1942


Marinefährprahm : Typ B
Verdrängung maximal (t) : 270
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 3,19 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
F 521 BS (15.8.41)
- 11.42 zu 13 Landungsflottille (?);
- 4.43 zu 5.Landungsflottille
- 11.43 zu 3.Landungsflottille
- 26.11.43 beschädigt Kamsch-Burun / Ari;
- 44 zu 7.Landungsflottille
- 25.8.44 gesunken Donaudelta / Kiliaarm
- 15.08.1941 Bauauftrag an die Deutsche Werft in Hamburg mit vorgesehener Fertigstellung am 17.09.1942.[3]
- 26.03.1943 Sulina ein Donauabwärts.[2]
- 07.04.1943 In Linz werftfertig und mit Besatzung liegend der 5. Landungsflottille zugeteilt.[5]
- 22.04.1943 Ohne Benachrichtigung der Flottille nach Konstanza in Marsch gesetzt. Dort wurde Ausrüstung vervollständigt. Ohne Benachrichtigung der Flottille zum Einsatz geschickt.[5]
- 23.04.-07.05.1943 Von 5. Landungsflottille in Ausbildung bei der 1. Landungsflottille.[2]
- 04.05.1943 Flottille erfährt zum ersten Mal, dass Fahrzeug in Sewastopol zur Ausbildung liegt.[5]
- 11.05.1943 6 Boote der 5. Landungsflottille (u.a. F 521) treffen in Kertsch ein und treten damit einsatzmäßig und bezüglich ihrer Betreuung unter die 3. Landungsflottille.[4]
- 01.07.1943 Bei der 4. Gruppe der 5. Landungsflottille gemeldet.[1]
- 12.07.1943 Gem. taktischer Gliederung der 4. Gruppe der 5. Landungsflottille zugeordnet.[5]
- 09.09.1943 Kertsch: F 521 in einem Sonderunternehmen (Mariupol) im starken Seegang Laderampe stark beschädigt. Laderampe wird dichtegeschweißt und Boot als Sanitätsprahm eingesetzt.[5]
- 14.09.1943 Kertsch: F 521 KB gemeldet, Umbau zu Sanitätsprahm beendet.[5]
- 09.-10.10.1943 Unternehmen " Wiking " zur Abführung der Landungsflotte aus der Strasse von Kertsch nach Sewastopol: F 521 in Trsp. Geschw. I (Kaptl. Alexy, 3. L.-Fl.), Gruppe Schwarze.[1]
- 20.10.1943 Mit der Auflösung der 5. Landungsflottille der 1. Landungsflottille zugewiesen.[5]
- 01.11.1943 Gem. ASM B. Nr. 27109 G wird u.a. F 521 für die 1. Landungsflottille von der 5. Landungsflottille übernommen. Übernahme erfolgt von Fall zu Fall.[2]
- 04.11.1943 F 521 wird mit dem 04.11.1943 in die 1. Gruppe der 1. Landungsflottille übernommen.[2]
- 16.02.1944 10.30 Uhr F 521 Landeklappe verloren.[2]
- 23.02.1944 Landeklappe F 126 soll in F 521 eingebaut werden.[2]

Kommandant:
01.05.43 bis 15.05.43 Btsm. Schmidt [2]
Verlust am: 25.08.1944
Verlustort: Donaudelta / Kilaarm
Erich Gröner, "Die deutschen Kriegsschiffe 1915 - 1945; Bd 7
[1] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[2] KTB der 1. Landungsflottille
[3] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
[4] KTB 3. Landungsflottille
[5] KTB 5. Landungsflottille
Eingefügt am: 22.09.2007
Eingefügt von: Stefan Westermann
Letzte Änderung: 28.05.2013
Geändert von: Schreibfehler-Korrekturen
Änderung: - 18.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] ergänzt
- 29.09.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] ergänzt für 01.07.1943
- 09.05.2009 M. Goretzki: Chronik gm. [2] eingefügt
- 16.09.2009 C. Linse: Chronik [3] eingefügt
- 14.11.2009 S.Westermann: Kommandant [2] eingefügt
- 02.06.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [4] eingefügt
- 08.11.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [5] eingefügt