Marinefährprahm F 525 (AF 49)

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Kennung : F 525
2. Kennung : AF 49
Zivil- und Nachkriegsnamen : Misag
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C2
Bauauftrag : 15.08.1941
Bauwerft : Bayerische Schiffsbauges. mbH, Erlenbach / Main
Indienstgestellt : 00.03.1943


Marinefährprahm : Typ C2
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : Fahrbahnbreite 3,6 m, Landeklappenlast 65 t
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
Möglichkeit 52 t-Beutepanzer und Tiger-Panzer zu laden
- 15.08.1941 Bauauftrag
- 00.03.1943 12. Landungsflottille
- Umbau in AF 49
- 20.08.1943 1. Artillerieträgerflottille;
- 00.08.1944 7. Artillerieträgerflottille.
- 00.07.1945 GM/SA
- 1946 an USA;
- 12.03.1947 OMGUS;
- 04.03.1948 WSD Duisburg;
- 03.11.1949 R. Koss, Bremen
- 19.05.1950 Landungsleichter Misag (Kalk-Sandsteinwerk Tissau, Bremen)
- 15.08.1941 Bauauftrag an die Bayr. Schiffb. Ges., Erlenbach vergeben, mit vorgesehener Fertigstellung Anfang Februar 1943.[5]
- Verstärkung der Klappen nach Typ C2b, Auftrag an Bayerische Schiffbaugesellschaft.[2]
- 11.1942 Umbau weiterer 40 MFPs in AF 11 – AF 50 angeordnet.[3]
- 20.05.1943 Bei der 2. Gruppe der 12. Landungsflottille gemeldet.[3]
- 20.08.1943 AF 49 für 1. Artillerieträgerflottille in Dienst gestellt, vorläufiger Kommandant: Sdf (Oblt.z.S.) Tjaden.[4]
- 21.06.1944 Die aus Kotka eingetroffenen 4 AFPs werden gegen die Sowjetlandungen auf der Insel Piisaari angesetzt und wehren südlich Viborg einen Angriff russischer TKAs ab. AF 49 wird im Feuer einer sowjetischen Landbatterie beschädigt.[3]
- 21.06.1944 Morgens Gefecht der neueingetroffenen 4 Boote mit sowj. TKAs bei Ristniemi, dann vom Koivisto-Sund aus Beschuss der auf Piisaari gelandeten Feindkräfte. Dabei AF 49 durch Artillerietreffer beschädigt.[3]
- 26.06.1944 8. Gruppe der 24. Landungsflottille (Oblt. z. S. Lindenberg) aus AF 5, AF 30, AF 31 und AF 49 wird in Kotka für Unternehmen „Steinhäger“ bereitgestellt (Operationsbefehl der 9. Sicherungsdivision/A1 BNr. 2501 gKdos).[3]
- 27.06.1944 Gruppe Lindenberg wird angeblich für ein Minenunternehmen der Flottille benötigt und steht daher nicht mehr für „Steinhäger“ zur Verfügung. Die 4 AFPs werden tatsächlich aber erst am 01.07. von Kotka aus eingesetzt.[3]
- 01.07.1944 AFPs der AT-Gruppe Lindenberg werden für eine Wiederholung des Untenehmens „Steinhäger“ vorgesehen, die dann nicht mehr zur Durchführung kommt.
Die 4 AFPs werden für Einsätze in den finnischen Schären der finnischen Armee unterstellt und greifen noch mehrfach in die Landkämpfe ein.[3]
- 04.07.1944 Abends ist nur noch 1 AFP der Gruppe Lindenberg einsatzbereit. Sie wird nach Pukkio zurückgezogen, von wo 2 beschädigte AFPs nach Kotka zur Reparatur gehen. 1 AFP kann in Pukkio mit Bordmitteln wieder einsatzbereit gemacht werden.[3]
- 05.07.1944 Die noch einsatzbereiten 2 AFPs laufen mit der Kampfgruppe Wikberg der finnischen Marine vormittags nach Ristiniemi aus und fallen bei den anschließenden Angriffen sowj. Flugzeuge und Schnellboote auch noch aus. Der Verband kehrt nach Pukkio zurück.[3]
- 08.1944 AFPs scheiden endgültig aus der 24. Landungsflottille aus, nachdem Aufstellung des Stabes 7. Artillerieträger-Flottille abgeschlossen.[3]
- 13.09.1944 von der 7. Artillerieträgerflottille, Gruppe 1, direkt dem Flottillenchef für das Unternehmen „ Tanne – Ost“ ( Besetzung der finnischen Insel Hogland) als AF-Untergruppe B unterstellt.[1]
- 14.09.1944 von Reval zur Bereitstellung in der Loksabucht ausgelaufen.[1]
- 15.09.1944 Durch sowjetische Fliegerbomben vor Hochland und auf dem Rückmarsch beschädigt.[1]
- 01.12.1944 Bei der Gruppe C (Oblt.z.S. Brüning) der 7. Artillerieträgerflottille gemeldet.[3]
- 01.03.1945 Bei der Gruppe C (Oblt.z.S. Brüning) der 7. Artillerieträgerflottille gemeldet.[3]
Erich Gröner " Die deutschen Kriegsschiffe 1915 - 1945 " Bd. 7
[1] Akte Tanne – Ost – Unternehmen Hochland Marine Oberkommando Ostsee
[2] Schreiben Gutehoffnungshütte an Fachgruppe Stahlbau vom 25.04.1944
[3] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[4] Geh. NTB Nr. 43/1943
[5] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
Eingefügt am: 22.09.2007
Eingefügt von: Stefan Westermann
Letzte Änderung: 16.09.2009
Geändert von: Claudia Linse
Änderung: - 26.11.2007 Theodor Dorgeist Eintrag [1] in der Chronik
- 16.05.2008 R. Stenzel Chronik [1] eingefügt
- 06.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [3] eingefügt
- 13.12.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [3] eingefügt für 21.06.1944 - 08.1944
- 21.12.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [3] ergänzt
- 31.05.2009 R. Stenzel Chronik [4] eingefügt
- 16.09.2009 C. Linse: Chronik [5] eingefügt