Marinefährprahm F 529 (AF 50)

  F 528
F 530  


Kennung : F 529
2. Kennung : AF 50
Zivil- und Nachkriegsnamen : M/S Gero ; M/S Swantje
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C2
Bauauftrag : 15.08.1941
Bauwerft : Schimag, Mannheim + Hilgerswerft, Rheinbrohl + Hermann-Göring-Werke Straßburger Werft
Indienstgestellt : 12.02.1943


Marinefährprahm : Typ C2
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : Fahrbahnbreite 3,6 m, Landeklappenlast 65 t
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
Möglichkeit 52 t-Beutepanzer und Tiger-Panzer zu laden
als F 529
- 15.08.1941 Bauauftrag
- 12.02.1943 Indienststellung
- Umbau in AF 50
- 00.11.1942 (Umbau-)Bauauftrag
- 06.05.1943 1. Artillerieträgerflottille
- Winter 1943/44 zur 24. Landungsflottille
- 00.08.1944 7. Artillerieträgerflottille
- 28.08.1944 nördlich Pukkio auf Seemine aufgelaufen, danach Strandung; 3 Tote
- gehoben, repariert
- 00.07.1945 GM/M
- 1946 an USA
- 12.05.1947 OMGUS
- 16.11.1948 M/S Gero (W. Kraatz, Oldenburg)
- 30.6.1950 M/S Swantje (E. Richter, Oldenburg)
- 07.11.1954 W. Landungseist, Kemper
- 15.08.1941 Bauauftrag an MAN und Mannheimer Werft vergeben mit vorgesehener Fertigstellung im November 1942.[6]
- Klappenverstärkung nach Bauart Typ C2a, Ausführung durch MAN (Schiffswerft Mainz-Gustavsburg).[2]
- 11.1942 Umbau weiterer 40 MFPs in AF 11 – AF 50 angeordnet.[3]
- 06.05.1943 AF 50 in Dodrecht um 13.00 Uhr, nach 2-stündiger Probefahrt für 1. Artillerieträgerflottille in Dienst gestellt. Vorläufiger Kommandant: Oblt.z.S. Schäcke.[5]
10.05.1943 - 15.05.1943 AF 50 in der Alten Wilton-Werft (Rotterdam) zum Aufstellen der Geschütze.[5]
- 28.08.1944 Vor Kiuskeri (Viborg Bucht) sinken am 28.08. die Artilleriefährprähme AF 35 und AF 50 durch Minentreffer.[1]
- 28.08.1944 01.01 Uhr AF 50 geht längsseits zur Übernahme der Besatzung und nimmt anschließend den auf eine Mine gelaufenen AF 35 in Schlepp. 01.40 Uhr Minentreffer auf AF 50. 01.50 Uhr AF 50 tritt alleine den Marsch nach Kotka an[4]
- 01.12.1944 Bei der Gruppe D (Oblt.z.S. Schaecke) der 7. Artillerieträgerflottille gemeldet.[3]
- 01.03.1945 Bei der Gruppe D (Oblt.z.S. Schaecke) der 7. Artillerieträgerflottille gemeldet.[3]
Erich Gröner " Die deutschen Kriegsschiffe 1915 - 1945 " Bd. 7
[1] http://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/chronik.htm
[2] Schreiben Gutehoffnungshütte an Fachgruppe Stahlbau vom 25.04.1944
[3] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[4] KTB der 7. Artillerieträgerflottille
[5] KTB der 1. Artillerieträgerflottille
[6] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
Eingefügt am: 22.09.2007
Eingefügt von: Stefan Westermann
Letzte Änderung: 16.09.2009
Geändert von: Claudia Linse
Änderung: - 22.03.2008 M. Goretzki: Verlust gem. [1] in Chronik eingefügt
- 15.05.2008 R. Stenzel Chronik [2] eingefügt
- 21.12.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [3] eingefügt
- 22.12.2008 M. Goretzki: Chronik gem. [4] ergänzt
- 20.05.2009 R. Stenzel Chronik [5] eingefügt
- 16.09.2009 C. Linse: Chronik [6] eingefügt