Marinefährprahm F 528 (AF 34)

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Kennung : F 528
2. Kennung : AF 34
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C
Bauauftrag : 15.08.1941
Bauwerft : Schimag, Mannheim + Hilgerswerft, Rheinbrohl + Hermann-Göring-Werke Straßburger Werft


Marinefährprahm : Typ C
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 3,29 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
- 15.08.1941 Bauauftrag
- 28.01.1943 Umbau in AF 34
- 00.11.1942 Umbauauftrag
- ab 28.01.1943 in Dienst bei Hafenschutzflottille in Norwegen
- 00.05.1944 24. Landungsflottille
- 00.08.1944 7. Artillerieträgerflottille
- 15.09.1944 beschädigt Hochland bei Suursaari durch Artillerie
- 00.07.1945 GM/SA
- 15.08.1941 Bauauftrag an MAN und Mannheimer Werft vergeben, mit vorgesehener Fertigstellung im Oktober 1942.[5]
- Klappenverstärkung nach Bauart Typ C2a, Ausführung durch MAN (Schiffswerft Mainz-Gustavsburg).[2]
- 11.1942 Umbau weiterer 40 MFPs in AF 11 – AF 50 angeordnet.[4]
- ab 02.1944 Mit zunehmender Helligkeit werden u.a. folgende AFPs aus Norwegen abgezogen und zur 24. Landungsflottille in die Ostsee versetzt: AF 5, AF 9, AF 18, AF 21, AF 22, AF 30, AF 31, AF 32, AF 34 und AF 35.[4]
- 13.09.1944 von der 7. Artillerieträgerflottille, Gruppe 1, direkt dem Flottillenchef für das Unternehmen „ Tanne – Ost“ ( Besetzung der finnischen Insel Hogland) als AF-Untergruppe B unterstellt.[1]
- 14.09.1944 von Reval zur Bereitstellung in der Loksabucht ausgelaufen.[1]
- 15.09.1943 mit leichten Schäden vom Unternehmen zurück gekommen.[1]
- 14.-16.09.1944 Artillerieträgergruppe Lt.z.S. Schoenfeldt (AF 21, AF 34 und AF 38) am missglückten Unternehmen „Tanne-Ost“ (Landung auf der finnischbesetzten Insel Hochland) beteiligt. AF 34 durch Artillerietreffer beschädigt.[4]
- 01.12.1944 Bei der Gruppe B (Oblt.z.S. Schoenfeldt) der 7. Artillerieträgerflottille gemeldet.[4]
- 01.03.1945 Bei der Gruppe B (Oblt.z.S. Schoenfeldt) der 7. Artillerieträgerflottille gemeldet.[4]
- 08.05.1945 SAT NIENBURG läuft zusammen mit AF 34 im Geleit 2 aus Libau nach Westen ab und nimmt am 09.05. eine havarierte Pionierfähre in Schlepp, ehe das Geleit bei Bornholm sich den aus Hela abgelaufenen Konvois anschließt.[4]
- 08.-10.05.1945 AF 34 mit 2. Geleit aus Libau nach Westen abgelaufen und in der Strander Bucht angelangt.[4]
- 09.12.1945 als AF 34 noch bei 13. Landungsflottille vorhanden.[3]
Erich Gröner " Die deutschen Kriegsschiffe 1915 - 1945 " Bd. 7
[1] Akte Tanne – Ost – Unternehmen Hochland Marine Oberkommando Ostsee
[2] Schreiben Gutehoffnungshütte an Fachgruppe Stahlbau vom 25.04.1944
[3] Takt. Gliederung der 13. Landungsflottille vom 09.12.1945 (GM/SA-Akte)
[4] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[5] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
Eingefügt am: 22.09.2007
Eingefügt von: Stefan Westermann
Letzte Änderung: 27.09.2009
Geändert von: Thorsten Reich
Änderung: - 27.11.2007 Theodor Dorgeist Eintrag [1] in der Chronik
- 15.05.2008 R. Stenzel Chronik [2] eingefügt
- 16.06.2008 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 21.12.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [4] eingefügt
- 16.09.2009 C. Linse: Chronik [5] eingefügt
- 27.09.2009 T. Reich Bild 1 eingefügt