Marinefährprahm F 536

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F 537  


Kennung : F 536
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C
Bauauftrag : 26.09.1941
Bauwerft : Staatswerft Varna
Indienstgestellt : 14.10.1942


Marinefährprahm : Typ C
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 3,29 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
- 26.09.1941 Bauauftrag
- 00.10.1942 3. Landungsflottille
- 23.11.1943 gesunken um 00.54 Uhr östl. Odessa auf 46°28 N/31°07 O im Sturm, 4 Tote
- 26.09.1941 Bauauftrag an GHH u. Werft in Varna vergeben mit vorgesehener Fertigstellung am 19.09.1942.[5]
- Fertigmontage aus Sektionen der Gute-Hoffnung-Hütte.[1]
- 14.10.1942 in Varna in Dienst gestellt.[3]
- 28.10.1942 In Konstanza eingetroffener Lt.z.S. Dittmer soll die dort befindliche und der 3. Landungsflottille zugeteilten F 142, F 472, F 536 und F 537 übernehmen und schnellstmöglich nach Berdjansk zu überführen.[6]
- 30.10.1942 19.15 Uhr Lt. Dittmer mit F 142, F 162, F 472, F 536 und F 537 aus Konstanza aus, angehängt F 125 der 1. L-Flottille.[6]
- 10.11.1942 Gemäß taktischen Gliederung der 4. Gruppe der 3. Landungsflottille zugeteilt.[6]
- 22.03.1943 Kollision F 322 (1. Landungsflottille) und F 536 (3. Landungsflottille) beim westl. Steinanleger.[4]
- 01.09.1943 F 536 bei der 3. L-Flottille gemeldet.[2]
- 16./17.09.1943 F 536 zur Minenbeobachtung auf Position.[2]
- 03./04.10.1943 Nebelgruppe (Lt.z.S. Dittmers) mit F 312, F 536, F 574 (alle 3. L.-Fl.), sowie F 341 (1. L.-Fl.) zum Einnebeln der Kossa Tschuschka eingesetzt.[1][2]
- 09.-10.10.1943 Unternehmen "Wiking" zur Abführung der Landungsflotte aus der Strasse von Kertsch nach Sewastopol: F 536 in Trsp. Geschw. IV (Lt.z.S. Dittmer, 3. L.-Fl.), Gruppe Dittmer.[1]
- 20.10.1943 Lt. Meldung der 3. L.-Fl. im Fahrzeugbestand bei der Halbflottille Feodosia.[2]
- 05.11.1943 F 313 auf dem Dnjepr bei Cherson durch Artillerie versenkt, Besatzung durch F 536 abgeborgen.[2]
- 22.11.1943 04.30 Uhr Odessa aus F 373 und F 536 mit Schleppgeleit nach Süden. Wegen Maschinenschaden F 536 im Schlepp des Schleppers Sofia, später F 373. Durch Wetterverschlechterung bricht 21.00 Uhr die Schleppleine. F 536 kann durch eigene Mittel Maschinenschaden beheben und mit eigener Kraft weiterfahren. Ab 21.45 Uhr laufen Wohnraum und Kombüse unter Wasser (Wetterverschlechterung), da ein Abdichten der unter den Schiffsboden entstandenen Lecks nicht möglich ist. Trotz wiederholter Abgabe von Morsesprüchen an Geleitführer, Boot zu unterstützen, wird keine Hilfe geschickt. 23.12 Uhr erster Morsespruch an D 10 wg. Lage, dieser gibt dies an Grafenau weiter. Nachdem Achterdeck bereits unter Wasser, 00.45 Uhr Befehl an Besatzung das Boot zu verlassen. Boot sackt 00.54 Uhr nach achtern weg. Nach Hellwerden Besatzung (7 Stunden im Wasser getrieben) von Schlepper Grafenau übernommen. 4 Vermisste auf einem Floss.[6]
- 22./23.11.1943 F 536 ostwärts Odessa im Sturm gesunken, 4 Besatzungsmitglieder vermisst.[2]
- 23.11.1943 F 536 etwa 20 sm nördlich Sulina im Sturm gesunken, Besatzung gerettet.[3]

Verlust am: 23.11.1943
Verlustuhrzeit: 0054
Verlustort: östl. Odessa
Verlust Koordinaten: 46°28 n/31°07
Verlustart: gesunken
Verlustursache: Sturm [3]
Mannschaftsschicksal: 4 Tote
Erich Gröner, "Die deutschen Kriegsschiffe 1915 - 1945; Bd 7
[1] Altakten Arbeitskreis Donau - Schwarzes Meer
[2] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[3] KTB des Marinegruppenkommando Süd
[4] KTB der 1. Landungsflottille
[5] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
[6] KTB der 3. Landungsflottille
Eingefügt am: 22.09.2007
Eingefügt von: Stefan Westermann
Letzte Änderung: 02.06.2010
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 21.01.2008 A. Oefler Altakten Arbeitskreis Donau - Schwarzes Meer
- 18.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] und [2] ergänzt
- 16.05.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] ergänzt
- 03.12.2008 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 09.05.2009 M. Goretzki: Chronik gem. [4] eingefügt
- 22.08.2009 R. Stenzel Chronik [3] ergänzt
- 16.09.2009 C. Linse: Chronik [5] eingefügt
- 02.06.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [6] eingefügt