Marinefährprahm F 559

  F 558
F 560  


Kennung : F 559
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C2
Bauauftrag : 15.04.1942
Bauwerft : Staatswerft Varna [2]
Indienstgestellt : 11.09.1943


Marinefährprahm : Typ C2
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : Fahrbahnbreite 3,6 m, Landeklappenlast 65 t
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
Möglichkeit 52 t-Beutepanzer und Tiger-Panzer zu laden
- 15.04.1942 Bauauftrag
- 00.09.1943 1. Landungsflottille
- 3. Landungsflottille
- 11.12.1943 beschädigt Straße von Kertsch / FliBo;
- 00.08.1944 gesunken Rumänien
- 15.04.1942 Bauauftrag an Krupp Werft (offen) vergeben, ohne festgesetzten Fertigstellungstermin.[5]
- xx.xx.19xx Bau verlagert zur Staatswerft Varna. [Quelle?]
- 15.07.1943 fünfstüdige Werftprobefahrt (Bauwerft: Staatswerft Varna), keine Beanstandungen. Nach Probefahrt der Werft zum Einbau Klapprampe und Restarbeiten zugeführt.[2]
- 11.09.1943 Indienststellung F 559 für 1. Landungsflottille.[3]
- 15.09.1943 Im KTB Gruppe Kertsch der 1. Landungsflottille aufgeführt.[4]
- 09.10.1943 Im 2. Transportgeschwader beim Unternehmen Wiking.[6]
- 20.10.1943 Lt. Meldung im Bestand 1. Landungsflottille [1]
- 01.12.1943 F 573 bei Kamysch Burun durch Bombentreffer vernichtet, F 304, F 305, F 559 beschädigt.[1]
- 11.12.1943 F 559 (1. L.-Fl.) vor Kamysch Burun durch Bombentreffer schwer beschädigt.[1]
- 11.12.1943 09.10 Uhr F 559 bei Bombenangriff auf Hafen Kamysch-Burun Bombenvolltreffer im Laderaum. Doppelboden aufgerissen, Seitenzellen schwer beschädigt. Keine Personalverluste. MFP kann nach behelfsmäßiger Abdichtung in die Werft Sewastopol überführt werden.[4]
- 28.12.1943 Gem. ASM – OWStb. G 10668 S. vom 28.12.1943 findet Instandsetzung auf Werft Odessa statt.[4]
- 23.02.1944 ASM hat sich mit B. Nr. G 1284 Qu. vom 22.02.1944 mit vorübergehenden Außerdienststellung F 559 bis 01.06.1944 einverstanden erklärt.[4]
- 00.09.1944 In Varna sowjetische Beute.[7]
Verlust am: 00.08.1944
Verlustort: Varna
Erich Gröner, "Die deutschen Kriegsschiffe 1915 - 1945; Bd 7
[1] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[2] KTB der 7. Landungsflottille
[3] A.d.S.-Tagesbefehl Nr. 29/1943
[4] KTB der 1. Landungsflottille
[5] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
[6] KTB der 3. Landungsflottille
[7] Archiv Miroslav Morozov via René Stenzel
Eingefügt am: 23.09.2007
Eingefügt von: Stefan Westermann
Letzte Änderung: 22.11.2013
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 19.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] ergänzt
- 16.05.2008 M. Goretzki: Chronik gem. [1] ergänzt
- 06.07.2008 R. Stenzel Chronik [2] eingefügt
- 08.03.2009 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 09.05.2009 M: Goretzki: Chronik gem. [4] eingefügt
- 16.09.2009 C. Linse: Chronik [5] eingefügt
- 02.06.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [6] eingefügt
- 29.07.2010 T. Reich Bild 1 eingefügt
- 13.05.2011 T. Reich Bild 2 eingefügt
- 22.11.2013 M. Goretzki: Chronik gem. [7] eingefügt