Marinefährprahm F 560

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Kennung : F 560
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C2
Bauauftrag : 15.04.1942
Bauwerft : Staatswerft Varna [3]
Stapellauf : 1943-07-21
Indienstgestellt : 23.09.1943


Marinefährprahm : Typ C2
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : Fahrbahnbreite 3,6 m, Landeklappenlast 65 t
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
Möglichkeit 52 t-Beutepanzer und Tiger-Panzer zu laden
- 15.04.1942 Bauauftrag
- 00.09.1943 1. Landungsflottille
- 2.11.43 selbst-versenkt Einfahrt Skadowsk: 46°07 n/32°55o / nach Strandung
- 15.04.1942 Bauauftrag an Krupp Werft (offen) vergeben, ohne festgesetzten Fertigstellungstermin.[6]
- xx.xx.19xx Bau verlagert zur Staatswerf Varna. [Quelle?]
- 21.07.1943 Stapellauf (Bauwerft: Staatswerft Varna).[3]
- 26.07.1943 fünfstündige Werftprobefahrt, keine Beanstandungen. Nach Probefahrt der Werft zum Einbau Klapprampe und Restarbeiten zugeführt.[3]
- 23.09.1943 Indienststellung F 560 für 1. Landungsflottille.[4]
- 01.10.1943 Bei der 4. Gruppe der 1. L-Flottille gemeldet.[5]
- 02.10.1943 16.00 Uhr F 135 und 2 Boote 5. L-Flottille (F 560, F 582) Sewastopol aus nach Feodosia.[7]
- 19.10.1943 F 560 Ausbildungsdienst in Sewastopol.[5]
- 20.10.1943 Lt. Meldung im Bestand 1. Landungsflottille [1]
- 01.11.1943 Beim Einlaufen nach Skadowsk gestrandet, leichte Waffen abgeborgen, 7,5 cm muss an Bord bleiben, Maschine gesprengt, MFP am 02.11.43 selbstversenkt.[1][2]
- 01.11.1943 Um 19.10 Uhr F 560 bei Räumung Skadows aufgelaufen. Abschleppversuche durch F 122 erfolglos. Besatzung und Waffen (ohne 7,5cm) sowie Geräte und Geheimsachen von F 127 geborgen. Maschinen zerstört. Inbrandschiessen mit der 2cm durch F 127 des Bootes blieb erfolglos. Sprengung des Bootes nicht durchgeführt.[5]
Verlust am: 02.11.1943
Verlustort: Einfahrt Skadowsk
Verlust Koordinaten: 46°07 n/32°55 o
Verlustart: selbst versenkt
Verlustursache: auf Grund/Strand gesetzt
Mannschaftsschicksal: Besatzung durch F 127 geborgen[5]
Erich Gröner, "Die deutschen Kriegsschiffe 1915 - 1945; Bd 7
[1] Kugler: Chronik der amphibischen Verb�nde
[2] Altakten Arbeitskreis Donau - Schwarzes Meer
[3] KTB der 7. Landungsflottille
[4] A.d.S.-Tagesbefehl Nr. 29/1943
[5] KTB der 1. Landungsflottille
[6] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
[7] KTB der 3. Landungsflottille
Eingefügt am: 23.09.2007
Eingefügt von: Stefan Westermann
Letzte Änderung: 13.05.2011
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 19.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] und [2] ergänzt
- 06.07.2008 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 08.03.2009 R. Stenzel Chronik [4] eingefügt
- 09.05.2009 M. Goretzki: Chronik gem. [5] eingefügt, Verlustangaben ergänzt
- 16.09.2009 C. Linse: Chronik [6] eingefügt
- 02.06.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [7] eingefügt
- 13.05.2011 M. Goretzki: Stapellauf gem. [3] eingefügt