Marinefährprahm F 566

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Kennung : F 566
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C2
Bauauftrag : 15.04.1942
Bauwerft : Varna-Werft
Indienstgestellt : 12.11.1943


Marinefährprahm : Typ C2
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : Fahrbahnbreite 3,6 m, Landeklappenlast 65 t
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
Möglichkeit 52 t-Beutepanzer und Tiger-Panzer zu laden
- 15.04.1942 Bauauftrag
- 25.08.1943 1. Landungsflottille
- 02.12.1943 versenkt 14°45 sw.Eupatoria: 45°11 n/35°56o / T-Sowj.U-Boot "D-4" / 3 Tote
- 20.10.1943 Lt. Meldung im Bestand 1. Landungsflottille.[2]
- 12.11.1943 in Varna für 7. Landungsflottille in Dienst gestellt, Kommandant: Btsm. Rotte.[3]
- 14.11.1943 Indienststellung F 566 für 7. Landungsflottille.[4]
- 02.12.1943 sowj. U-Boot D-4 versenkt F 566 vor der Kaukasusküste.[1]
- 02.12.1943 F 566 (1. L.-Fl.) mit 3 Sturmgeschützen und 1 Panzerspähwagen an Bord, 15 sm westlich Eupatoria um 14.15 Uhr nach Detonation (U-Torpedo?) gekentert, Heck ragt 5 m aus dem Wasser.[2]
- 02.12.1943 14.00 Uhr auf Position 45° 11' N, 32° 56' O U-Bootsangriff auf F 566. Torpedotreffer Steuerbord in Höhe vor dem vorderen Flakstand. Vorschiff sackt sofort ab. Anschließend legt sich das Boot nach backbord über und kentert. MFP nicht gesunken, Heck ragt ca. 5 m aus dem Wasser.[5]
- Versenkung erfolgte durch das sowj. U-Boot STSCH-209 (Щ-209).[6][8]

→ Video und russischer Bericht über einen Tauchgang zu F 566


Verlust am: 02.12.1943
Verlustort: sw. Eupatoria
Verlust Koordinaten: 45°11 n/35°56o
Verlustart: gesunken
Verlustursache: Boot gekentert, Heck ragt 5m aus dem Wasser [2]
Gegnernation: UDSSR
Gegnertyp: Uboot
>Gegnername: STSCH-209 (Щ-209) [6]
Mannschaftsschicksal: keine Verluste, 12 Mann Besatzung gerettet [3], Besatzungsliste siehe [7]
Erich Gröner, "Die deutschen Kriegsschiffe 1915 - 1945; Bd 7
[1] Chronik des Seekrieges
[2] Kugler: Chronik der Amphibischen Verbände
[3] KTB der 7. Landungsflottille
[4] A.d.S.-Tagesbefehl Nr. 32/1943
[5] KTB Deutsches Marinekommando Konstanza
[6] Podvodniye lodki VMF SSSR v velikoy otetchestvennoy voine 1941-1945 von Miroslav Morozov
[7] Marinelaufbahn von Kurt Rotte
[8] ASA-Datenbank
Eingefügt am: 23.09.2007
Eingefügt von: Stefan Westermann
Letzte Änderung: 28.04.2015
Geändert von: Thorsten Reich
Änderung: - 21.03.2008 M. Goretzki: Verlust gem. [1], [2] ergänzt
- 19.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] ergänzt
- 13.07.2008 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 09.03.2009 R. Stenzel Chronik [4] eingefügt
- 20.08.2009 R. Stenzel Chronik [5] eingefügt
- 10.01.2010 R. Stenzel Chronik [6] eingefügt
- 06.05.2011 M. Goretzki: Schiffschronik & Link gem. [7] eingefügt, Mannschaft-Schicksal eingefügt
- 02.01.2013 M. Goretzki: Quelle [8] eingefügt
- 28.04.2015 T. Reich in der Chronik Link zu einem Video eingefügt