Marinefährprahm F 577

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Kennung : F 577
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C2
Bauauftrag : 15.04.1942
Bauwerft : Varna-Werft
Indienstgestellt : 15.08.1943


Marinefährprahm : Typ C2
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : Fahrbahnbreite 3,6 m, Landeklappenlast 65 t
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
Möglichkeit 52 t-Beutepanzer und Tiger-Panzer zu laden
- 15.04.1942 Bauauftrag
- 00.08.1943 5. Landungsflottille
- 28.10.1943 selbst versenkt bei Genitschesk: 46°11'n/34°49'o
- Klappenverstärkung nach Bauart Typ C2a, Auftrag an Gutehoffnungshütte (ausgeführt durch Eikomag).[1]
- 27.06.1943 Auf der Staatswerft Varna vom Stapel gelaufen.[5]
- 01.07.1943 Bei der 3. Gruppe der 5. Landungsflottille gemeldet.[2]
- 12.07.1943 Gem. taktischer Gliederung der 3. Gruppe der 5. Landungsflottille zugeordnet – befindet sich noch im Bau.[5]
- 27.07.1943 Zur Staatswerft Varna zum Einbau Laderampe.[5]
- 14.08.1943 Von Staatswerft Varna fertiggestellt und abgenommen.[5]
- 15.08.1943 In Varna Indienststellung.[5]
- 15.08.1943 Indienststellung F 577 für 5. Landungsflottille.[3]
- 30.08.1943 F 303, F 492, F 493, F 577 weisen den Vorstoß von 5 MGB der russischen Asow-Flottille auf Mariupol ab.[2]
- 17.10.1943 Gem. FS ASM G 27777 Qu. vom 22.10.1943 wird F 577 im Zuge der Auflösung der 5. Landungsflottille der 3. Gruppe der 3. Landungsflottille zugeteilt und mit dem heutigen Tage übernommen.[4]
- 20.10.1943 Mit der Auflösung der 5. Landungsflottille der 3. Landungsflottille zugewiesen.[5]
- 20./21.10.1943 F 492, F 493, F 577 mit 3 MAL beschießen Sowjetstellungen bei Primoskij, Konstantinowka und Twirkoje südlich Melitopol. MFP jetzt 3. AT-Fl. unterstellt.[2]
- 28.10.1943 F 303, 492, 493, 577 vier Tage vor Aufgabe des Hafens in Genitschesk selbstversenkt, das nach einem ersten Befehl am 29.10. geräumt werden sollte, tatsächlich dann aber erst um den 2.11. aufgegeben werden muß. Der Gegenbefehl ist nicht mehr angekommen. Etwas dubiose Angelegenheit, da ja auch noch die Verlegung zu den bei Kertsch eingesetzten Teilen der Flottille möglich gewesen wäre. Auf widersprüchliche Befehle und Versagen der höheren Stäbe zurückzuführen.[2]
- 28.10.1943 Gem. ASM G 29703 AI vom 16.11.1943 wurden F 303, F 492, F 493 und F 577 am 28.10.1943 in Genitschesk gesprengt.[4]
- 31.10.1943 Boot wegen der Auflösung der 5. Landungsflottille an die 3. Landungsflottille überwiesen.[5]

Verlust am: 28.10.1943
Verlustort: Genitschesk
Verlust Koordinaten: 46°11'n/34°49'o
Verlustart: selbst versenkt
Verlustursache: Seeventile geöffnet, geflutet
Erich Gröner " Die deutschen Kriegsschiffe 1915 - 1945 " Bd. 7
[1] Schreiben Gutehoffnungshütte an Fachgruppe Stahlbau vom 25.04.1944
[2] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[3] A.d.S.-Tagesbefehl Nr. 27/1943
[4] KTB der 3. Landungsflottille
[5] KTB der 5. Landungsflottille
Eingefügt am: 24.09.2007
Eingefügt von: Stefan Westermann
Letzte Änderung: 13.11.2010
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 15.05.2008 R. Stenzel Chronik [1] eingefügt
- 29.09.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] ergänzt
- 08.03.2009 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 02.06.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [4] eingefügt
- 13.11.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [5] eingefügt