Marinefährprahm F 578

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Kennung : F 578
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C2
Bauauftrag : 15.04.1942
Bauwerft : Varna-Werft
Indienstgestellt : 15.08.1943


Marinefährprahm : Typ C2
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : Fahrbahnbreite 3,6 m, Landeklappenlast 65 t
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
Möglichkeit 52 t-Beutepanzer und Tiger-Panzer zu laden
- 15.04.1942 Bauauftrag
- 00.08.1943 5. Landungsflottille
- 00.11.1943 1. oder 3. Landungsflottille (?)
- 11.01.1944 versenkt 5 sm nordwestl. Kap Tschauda / Sturm / Strandung / 5 Tote;
- 20.01.1944 gehoben, repariert;
- IMRD (D), MRGr.unt.Donau;
- 00.09.44 versenkt oder selbstversenkt bei Prahovo / Donau
- Klappenverstärkung nach Bauart Typ C2a, Auftrag an Gutehoffnungshütte (ausgeführt durch Eikomag).[4]
- 25.05.1943 Probefahrt durch Koralowagwerft durchgeführt.[8]
- 08.06.1943 Besatzung in Varna eingetroffen.[8]
- 01.07.1943 Bei der 3. Gruppe der 5. Landungsflottille gemeldet.[3]
- 12.07.1943 Gem. taktischer Gliederung der 3. Gruppe der 5. Landungsflottille zugeordnet – befindet sich noch im Bau.[8]
- 07.08.1943 Auf Koralowagwerft Varna fertiggestellt und vom Kommando abgenommen.[8]
- 15.08.1943 Indienststellung F 578 für 5. Landungsflottille.[6]
- 15.08.1943 In Varna Indienststellung.[8]
- 28.09.1943 Lt.z.S. Kölper mit F 333 (3. Landungsflottille) und F 337 (1. Landungsflottille) und MAL 11 zur
Ablösung der Vp-Gruppe Rothermel aus Kertsch ausgelaufen. Gruppe Reins wird ebenso durch Gruppe Ob.Fähnr.z.S. Buschhausen mit F 335 (1. Landungsflottille) und F 578 (5. Landungsflottille) abgelöst.[2][3]
- 10.-11.10.1943 F 335, F 449, F 578 unter Führung von Oblt.z.S. Meier zwischen Kertsch und Kap Ak Burun auf Vorposten.[3]
- 17.10.1943 Gem. FS ASM G 27777 Qu. vom 22.10.1943 wird F 578 im Zuge der Auflösung der 5. Landungsflottille der 4. Gruppe der 3. Landungsflottille zugeteilt und mit dem heutigen Tage übernommen.[7]
- 20.10.1943 Mit der Auflösung der 5. Landungsflottille der 3. Landungsflottille zugewiesen.[8]
- 31.10.1943 Boot wegen der Auflösung der 5. Landungsflottille an die 3. Landungsflottille überwiesen.[8]
- 09.01.1944 nach Verlust Landeklappe (Sturm) mit 2 m Wasser im Laderaum 5 sm nordwestlich Kap Tschauda auf Strand gesetzt.[5]
- 09.01.1944 16.30 Uhr F 342, F 446, F 578 Feodosia aus zu Vp-Dienst zwischen braun 15 und 16. Gegen 18.30 Uhr frischt Wind stark auf. Boote versuchen Feodosia einzulaufen, gelingt aber nicht. 20.00 Uhr Spindel der Landeklappe gebrochen. 23.00 Uhr F 446 droht zu sinken und kentert dann später (23.20 Uhr, Position 44°58’N, 35°29’O). F 342, F 578 versuchen Besatzung zu retten, bei F 342 fallen 2 Maschinen aus, Boot versucht zur Reparatur Kamysch-Burun anzulaufen. Da F 578 auch zu sinken droht, Boot bei Kap Tschauda auf Strand gesetzt (05.00 Uhr, zuvor Halterungen der Landeklappe in der schweren See gebrochen).[7]
- 13.01.1944 Gestrandeter F 578 am Kap Tschauda: Teile der Stb- und Bb-Maschine zum Leichtern abmontiert und an Land gebracht.[7]
- 15.01.1944 F 578: Weitere Maschinenteile, Munition und sonstige Ausrüstungsgegenstände an Land gebracht.[7]
- 19.01.1944 10.00 Uhr Feodosia aus F 312, F 325, Schlepper Saale, 2 Geleitboote zur Bergung F 578. 12.30 Uhr bei F 578 angelangt. 14.00 Uhr F 578 durch Saale und F 312 abgeschleppt. 17.00 Uhr Verband Feodosia ein.[7]
- 04.02.1944 Bei Neugliederung der 3. Landungsflottille der 4. Gruppe zugeordnet.[7]
- 14.05.1944 F 578 in Varna Instandsetzungsarbeiten beendet, Zeitdauer 62 Tage.[7]
- 16.05.1944 Bei taktischer Neugliederung der 3. Landungsflottille der 4. Gruppe zugeteilt.[7]
- 21.07.1944 Gem. ASM G 12219 Ing. wird F 535 an Stelle von F 578 zum Minen-MFP umgebaut.[7]
- 31.07.1944 Gem. ASM GKdos 2207 Qu. dem Inspekteur Minenräumdienst Donau zugeteilt.[7]
- 13.08.1944 von 3. Landungsflottille an Inspektion Minenräumdienst Donau.[1]
Verlust am: 00.09.1944
Verlustort: Prahovo / Donau
Verlustursache: unbekannt
Erich Gröner " Die deutschen Kriegsschiffe 1915 - 1945 " Bd. 7
[1] Geh. NTB Nr. 35/1944
[2] Altakten des Arbeitskreises Donau - Schwarzes Meer
[3] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[4] Schreiben Gutehoffnungshütte an Fachgruppe Stahlbau vom 25.04.1944
[5] KTB des Admiralm Schwarzes Meer
[6] A.d.S.-Tagesbefehl Nr. 27/1943
[7] KTB 3. Landungsflottille
[8] KTB 5. Landungsflottille
Eingefügt am: 24.09.2007
Eingefügt von: Stefan Westermann
Letzte Änderung: 11.05.2011
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 19.03.2008 R. Stenzel Chronik [1] eingefügt
- 18.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] und [2] ergänzt
- 15.05.2008 R. Stenzel Chronik [4] eingefügt
- 04.06.2008 R. Stenzel Chronik [5] eingefügt
- 29.09.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [3] ergänzt für 01.07.1943 und 10.-11.10.1943
- 08.03.2009 R. Stenzel Chronik [6] eingefügt
- 02.06.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [7] eingefügt
- 13.11.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [8] eingefügt
- 11.05.2011 M. Goretzki: Chronik gem. [7] für 19.01.1944 & 04.02.1944 eingefügt