Marinefährprahm F 306

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F 307  


Kennung : F 306
Zivil- und Nachkriegsnamen : Nixe
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 19.06.1941
Bauwerft : Gollnow-Werft, Stettin
Indienstgestellt : 00.05.1942


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 19.06.1941 Bauauftrag
- 00.05.1942 27. Landungsflottille
- 00.12.1942 3. Landungsflottille
- 29.07.1943 Nixe, jedoch nicht zur Ägais überführt
- 30.11.1943 + 12h30 Kamysch-Burun / FliBo; gehoben, rep.; 2. Donau-Flottille
- 00.05.1945 US-Beute
- 00.05.1942 Bei der 1. Gruppe der 27. Landungsflottille gemeldet.[1]
- 27.07.1942 in Linz eingelaufen. (Bei Verlegung über Donau ins Schwarze Meer), 23.08.1942 von Linz ab und 03.09.1942 in Sulina ein.[3]
- 21.10.1942 In Berdjansk liegen sechs MFPs (darunter F 306, F 333 und F 535) samt Besatzungen.[1]
- 22.10.1942 Vormittags theoretische Ausbildung, nachmittags Übungsfahrt mit den sechs MFP.[1]
- 23./24.10.1942 Die sechs MFP laden 600 t Kantinenwaren, die auf Befehl des Seekommandanten Kaspisches Meer nach Rostow/Don gebracht werden sollen.[1]
- 24.10.1942 Um 15.00 Uhr trotz Sturmvorhersage ausgelaufen. Bei Dunkelwerden vor der Bjelosarai-Landzunge vor Anker.[1]
- 25.10.1942 Um 05.30 Uhr ankerauf. Abends in der Mündung des Rostower Seekanals vor Anker.[1]
- 26.10.1942 Um 10.00 Uhr seeklar, um 18.00 Uhr vor den Rostow Brücken, die erst am anderen Morgen passiert werden können.[1]
- 27.10.1942 Nach Freigabe der Weiterfahrt durch den zuständigen Pionieroffizier Weiterfahrt zum Hafen, wo anschließend entladen wird.[1]
- 28.10.1942 F 306 rammt beim Verholen für die Entladung eine Pionierbrücke, die aber intakt bleibt.[1]
- 30.10.1942 Um 04.30 Uhr seeklar, 05.30 Uhr nach Öffnung der Pontonbrücke nach Unterstrom angelaufen. Abends im Golf Taganrog zu Anker.[1]
- 31.10.1942 Morgens Weiterfahrt. F 333 mit unklarer Schraube unterwegs nach Mariupol entlassen, restliche MFP gegen 12.00 Uhr in Berdjansk ein.[1]
- 31.10.1942 In Berdjansk von der 1. Landungsflottille in die 3. Landungsflottille übernommen und der 2. Gruppe unter Lt.z.S. Wachs zugeordnet.[4]
- 10.11.1942 Gemäß taktischen Gliederung der 2. Gruppe der 3. Landungsflottille zugeteilt.[4]
- 01.07.1943 F 306 von 3. L-Flottille als einsatzbereit bei der 2. Gruppe gemeldet.[1]
- 27.07.1943 in Varna Werftprobefahrt des reparierten F 306 für 3. Landungsflottille, ohne Beanstandungen. Übergabe an L-Stützpunkt.[2]
- 28.07.1943 Gem. Marine-Gruppen-Kommando Süd sind die zur Grundüberholung in Varna liegenden Boote F 306, F 535 nach Beendigung der Werftliegezeit an Admiral Ägäis abzugeben.[4]
- 01.08.1943 F 306, F 535 an Admiral Ägäis übergeben.[4]
- 10.08.1943 F 306, F 535 beenden Werftliegezeit in Varna und werden auf Befehl Marine-Gruppen-Kommando Süd an Admiral Ägäis abgegeben und scheiden aus der 3. Landungsflottille aus.[4]
- 19.09.1943 Gem. ASM G 24 578 vom 19.09.1943 werden mangels Überführungsmöglichkeiten von Adm. Ägäis F 306, F 535 der 2. Gruppe der 3. Landungsflottille zurückgegeben.[4]
- 30.09./01.10.1943 F 306 mit Einsatzreserve Nord (Oblt. z. S. Tjarkes) auf Position in der Straße von Kertsch.[1]
- 09.-10.10.1943 Unternehmen " Wiking " zur Abführung der Landungsflotte aus der Strasse von Kertsch nach Sewastopol: F 306 in Trsp. Geschw. I (Kaptl. Alexy, 3. L.-Fl.), Gruppe Burow.[1]
- 20.10.1943 Lt. Meldung der 3. L.-Fl. im Fahrzeugbestand bei der Halbflottille Feodosia.[1]
- 30.11.1943 F 306 bei Kamysch Burun durch Bombentreffer gesunken.[1]
- 30.11.1943 12.30 Uhr Fliegerangriff auf Hafengebiet Kamysch-Burun: F 306 Bombenvolltreffer auf Maschinenraum und Wohndeck. F 340 schleppt F 306 auf Strand, Boot sank aber trotz geworfener Anker achtern bis zum Oberdeck. Bergungsversuch in der Nacht war nicht erfolgreich. In der folgenden Nacht wurden alle noch vorhandenen Ausrüstungs- und Gebrauchsgegenstände sowie Geräte und Munition an F 304 übergeben. Totalverlust. Keine Ausfälle.[4]
Verlust am: 30.11.1943
Verlustuhrzeit: 1230
Verlustort: Kamysch-Burun
Verlustart: Totalverlust
Verlustursache: Bombenvolltreffer
Gegnernation: Sowjetunion
Gegnertyp: Flugzeuge
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[2] KTB der 7. Landungsflottille
[3] KTB Marinegruppenkommando Süd
[4] KTB 3. Landungsflottille
Eingefügt am: 25.09.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 05.12.2014
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 18.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] ergänzt
- 04.05.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] für 1942 und 01.07.1943 ergänzt
- 16.05.2008 M. Goretzki: Chronik gem. [1] ergänzt
- 06.07.2008 R: Stenzel Chronik [2] eingefügt
- 31.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] eingefügt für 05.1942
- 03.04.2009 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 26.05.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [4] eingefügt
- 23.07.2010 T. Reich: Bild 1 eingefügt
- 29.07.2010 T. Reich: Bild 2 eingefügt
- 05.12.2014 M. Goretzki: Verlustdaten eingefügt