Marinefährprahm F 309

  F 308
F 310  


Kennung : F 309
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 19.06.1941
Bauwerft : Gollnow-Werft, Stettin
Indienstgestellt : 00.07.1942


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 19.06.1941 Bauauftrag
- 00.07.1942 27. Landungsflottille
- 00.11.1942 1. Landungsflottille
- 18.05.1943 + bei Anapa, 44°53 n/37°20 o / FliBo
- 24.09.1942 F 309 auf Verlegungs ins Schwarze Meer Linz eingetroffen.[3]
- 11.10.1942 Wien ausgelaufen, 26.10.1942 Konstanza eingelaufen.[3]
- 01.01.1943 F 309 a.Kb. in Sewastopol und auf dem Marsch nach Varna.[4]
- 12.03.1943 Der 3. Gruppe der 1. Landungsflottille zugeordnet.[4]
- 19.05.1943 Bei sowj. Luftangriffen gegen das Geleit "Kleiner Bär 89" werden F 309 und F 367 versenkt. [1], [2] Verlust F 308 in [1] ist nicht korrekt.
- 18./19.05.1943 Geleit Kleiner Bär 89 wird auf der Hinfahrt nach Anapa durch 8 Bomber angegriffen. F 309 und F 367 sinken nach Detonation der Munitionsladung infolge eingetretener Brände. F 329 schwer beschädigt, rettet aber die Besatzungen der Schwesterboote und kehr dann nach Kertsch zurück. 2 Bomber durch Bordflak der drei Boote abgeschossen.[2]
- 19.05.1943 Der Geleitzug „Kleiner Bär 89“ mit F 126, F 144, F 309 und F 367 wird gegen 06.10 Uhr auf 45°04’N, 36°53’O von 7-8 sowj. Flugzeugen angegriffen. Nach Bombentreffern beginnt die Munitionsladung auf F 309 (45 to Munition, 3 Geschütze – 27 to) und F 367 zu brennen. F 309 sinkt nach Detonationen um 06.52 Uhr. F 126 rettet die Besatzung von F 309, darunter einen Schwerverwundeten.[4]

Kommandant:
20.02.43 bis 31.05.43 Ob.Btsmt. Müller [4]

Verlust am: 19.05.1943
Verlustuhrzeit: 0652
Verlustort: bei Anapa
Verlust Koordinaten: 45°04’N, 36°53’O[4]
Verlustart: gesunken
Verlustursache: Fliegerbombentreffer
Gegnernation: Sowjetunion
Gegnertyp: Luftstreitkräfte
Mannschaftsschicksal: 1 Schwerverletzter
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] http://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/chronik.htm
[2] Kugler: Chronik der amphinischen Verbände
[3] KTB Marinegruppenkommando Süd
[4] KTB 1. Landungsflottille
Eingefügt am: 25.09.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 29.05.2010
Geändert von: Rene Stenzel
Änderung: - 12.10.2007 R. Stenzel Foto eingefügt
- 23.03.2008 M. Goretzki: Chronik gem. [1] und [2] eingefügt
- 15.04.2008 M. Goretzki: Chronik gem. [2] ergänzt.
- 29.12.2008 T. Reich: Bild korrigiert
- 04.04.2009 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 01.05.2009 M. Goretzki: Chronik gem. [4] ergänzt, Verlustangaben angepasst gem. [4]
- 14.11.2009 S. Westermann: Kommandant [4] eingefügt
- 29.05.2010 Bildbeschriftung korrigiert