Marinefährprahm F 313

  F 312
F 314  


Kennung : F 313
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 19.06.1941
Bauwerft : Gollnow-Werft, Stettin
Indienstgestellt : 00.12.1942


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 19.06.1941 Bauauftrag
- 00.12.1942 3. Landungsflottille
- 05.11.1943 gesunken Dnjepr 5 sm stromab Cherson / Küstenartillerie
- 19.06.1941 Bauauftrag an Gollnow, Stettin mit vorgesehener Fertigstellung 20.10.1942. [6]
- 02.11.1942 Meldung Gruppe Süd: " F 313 aus Dresden angemeldet."[4]
- 09.11.1942 Meldung Gruppe Süd: " F 313 auf Marsch Dresden - Linz."[4]
- 05.12.1942 F 312, F 313 und 6 Boote der 17. Hafenschutzflottille (Najade, Brummer, Hecht, Fischerin, Hannover, Kranich) Linz aus nach Sulina.[4]
- 15.12.1942 F 313 Belgrad auf dem Wege Linz-Varna passiert.[5]
- 19.12.1942 F 312, F 313 und 6 Boote der 17. Hafenschutzflottille aus Belgrad ausgelaufen.[4]
- 27.02.1943 F 312, F 313 um 15.15 OEZ von Galatz in Sulina ein.[5]
- 04.03.1943 Varna: F 312, F 313, F 492, F 493 Restarbeiten. [5]
- 12.03.1943 Übergabe an die 3. Landungsflottille befohlen.[5]
- 30.04.1943 Ausbildung durch Chef 1. L-Flottille in Sewastopol beendet.[5]
- 04.05.1943 Von Feodosia in Kertsch ein, wird von 3. Landungsflottille übernommen und der 1. Gruppe zugeteilt.[7]
- 01.09.1943 F 313 bei der 3. L-Flottille gemeldet.[2]
- 11./12.09.1943 F 305 und F 313 zur Minenbeobachtung auf Position in der Straße von Kertsch.[2]
- 20./21.09.1943 F 313 und F 373 (3. Landungsflottille) und F 337 (1. Landungsflottille) Minenbeobachtung in der Straße von Kertsch.[1][2]
- 09./10.10.1943 Nach dem Unternehmen " Wiking " zur Abführung der Landungsflotte aus der Strasse von Kertsch nach Sewastopol verbleibt F 313 bei der Halbflottille in Kamysch Burun unter der Führung von Lt. z. S. Müller zu Vorpostenaufgaben.[2]
- 17.10.1943 Gem. FS ASM G 27777 Qu. vom 22.10.1943 wird F 313 von der 3. Landungsflottille der 7. Landungsflottille zugeteilt.[7]
- 20.10.1943 Lt. Meldung der 3. L.-Fl. im Fahrzeugbestand bei der Halbflottille Kamysch Burun.[2]
- 03.11.1943 von 3. Landungsflottille an 7. Landungsflottille zugeteilt, Kommandant: Btsm. Pulz.[3]
- 05.11.1943 auf 46° 34,5' N und 32° 29' O nach feindl. Artilleriebeschuß gestrandet und in Verlust geraten.[3]
- 05.11.1943 F 313 auf dem Dnjepr bei Cherson durch Artillerie versenkt, Besatzung durch F 536 abgeborgen.[2]
- 05.11.1943 F 313 7. Landungsflottille gegen 13.20 Uhr mehrere Artillerietreffer. Boot Totalverlust.[5]
- 05.11.1943 13.20 Uhr F 313 und F 536 5sm vor Hafeneinfahrt Cherson von Land mit Artillerie beschossen. F 313 kommt nach Volltreffer in Maschinenraum auf einer Sandbank fest. Abschleppversuche F 536 erfolglos. Nach Bergung Geheimsachen, Flagge, Kompass wird Mannschaft F 313 durch F 536 übernommen. Durch 7,5cm F 536 wird F 313 vollkommen vernichtet.[7]
- 06.11.1943 F 314, F 337, F 322, F 558 (1. L-Fl.) sowie F 556 und F 584 beschießen mit allen Bordwaffen Feindnester im Ort Kusminka (Südufer Dnjeper). Aufgegebenes Wrack F 313 ebenfalls beschossen, nachhaltig zerstört.[5]
- 09.02.1944 BDB-1 als erster Beute-MFP in die sowjetische Schwarzmeerflotte eingegliedert. Da es sich um ein in der Nähe von Otschakow auf dem Dnjepr geborgenes Boot handelt, muss es sich um F 313 und nicht F 328 handeln. Das Fahrzeug wird als Depotschiff der 2. Torpedo-Schnellboot-Brigade während der Kämpfe um die Krim verwendet. Anschließend Übergabe an den Marinestützpunkt Otschakow.[8][9]
Verlust am: 05.11.1943
Verlustuhrzeit: 1320
Verlustort: Dnjepr 5 sm stromab Cherson
Verlust Koordinaten: 46° 34,5' N, 32° 29' O [3]
Verlustart: gesunken
Verlustursache: Artillerietreffer
Gegnernation: UdSSR
Gegnertyp: Landstreitkräfte
Mannschaftsschicksal: Besatzung durch F 536 gerettet[2]
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Altakten des Arbeitskreises Donau - Schwarzes Meer
[2] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[3] KTB der 7. Landungsflottille
[4] KTB des Marinegruppenkommando Süd
[5] KTB 1. Landungsflottille
[6] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
[7] KTB 3. Landungsflottille
[8] Archiv Miroslav Morozov via René Stenzel
[9] S.S. Bereschnoj: Trofei i Reparazii VMF SSSR
Eingefügt am: 25.09.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 22.11.2013
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 18.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] und [2] eingefügt
- 13.05.2008 M. Goretzki: Chronik für 01.09.1943 eingefügt
- 16.05.2008 M. Goretzki: Schiffschronik & Verlustangaben gem. [2] ergänzt
- 13.07.2008 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 04.12.2008 R. Stenzel Chronik [4] eingefügt
- 01.05.2009 M. Goretzki: Chronik [5] eingefügt
- 11.09.2009 C. Linse: Chronik [6] eingefügt
- 26.05.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [7] eingefügt
- 22.11.2013 M. Goretzki: Chronik gem. [8] & [9] eingefügt