Marinefährprahm F 399 (AF 17)

  F 398
F 400  


Kennung : F 399
2. Kennung : AF 17
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C
Bauauftrag : 09.08.1941
Bauwerft : N.V. Meyer & Co Scheepsbouw Mij., Zaltbommel
Indienstgestellt : 00.12.1942


Marinefährprahm : Typ C
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 3,29 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
-09.08.1941 Bauauftrag,
-00.12.1942 in Dienst,
-Umbau in AF 17
als AF 17:
-00.11.1942 Umbauauftrag,
-00.02.1943 in Dienst Hafenschutzflottille Drontheim;
-00.06.1944 64. Vorpostenflottille
-00.01.1946 GM/SA,
-23.11.1946 Royal Navy Tug Pool
- 09.08.1941 Bauauftrag an Meyer u. Co., Zaltbommel mit vorgesehener Fertigstellung Ende August 1942. [5]
- Klappenverstärkung nach Bauart Typ C2a, Ausführung durch Oberwerftstab Niederlande.[3]
- 11.1942 Umbau weiterer 40 MFPs in AF 11 – AF 50 angeordnet.[4]
- 13.09.1944 von der 7. Artilleriträgerflottille, Gruppe 1, direkt dem Flottillenchef für das Unternehmen „ Tanne – Ost“ ( Besetzung der finnischen Insel Hogland) als AF-Untergruppe B unterstellt.[1]
- 14.09.1944 von Reval zur Bereitstellung in der Loksabucht ausgelaufen.[1]
- 15.09.1943 durch sowjetische Fliegerbomben vor Hochland und auf dem Rückmarsch beschädigt.[1]
- ab 01.11.1944 vorübergehend der 8. Landungsflottille unterstellt, Kommandant: Ob.Strm. Hemmerich (31.12.1944 noch dort vorhanden).[2]
- 09.12.1944 14.15 Uhr Honingsvaag ausgelaufen zur Hilfeleistung für einen aufgelaufenen KFK, dabei Grundberührung. Spanten in Abteilung 10 gebrochen. Vorschiff macht Wasser. Lecks mit Zement abgedichtet. Durch R-Boot abgeschleppt.[2]
- 23.-26.12.1944 Der zuletzt bei der MAA 514 in Porsanges untergebrachte U-Stab mit Flochef verlegt in Verband aus LAT Wilhelm JORDAN, F 224, F 241, F 392, F 393 und F 397 im Geleit mit AF 17 (64. Vp-Fl.), AF 20 (65. Vp-Fl. ?) und AF 39 (65. Vp-Fl. ?) nach Hammerfest zurück. Honningsvaag geräumt.[4]
- 27./28.12.1944 LAT WILHELM JORDAN mit AF 17 geleiten F 224 und F 392 von Hammerfest nach Karken und zurück.[4]
- 29.12.1944 LAT WILHELM JORDAN und AF 17 laufen mit F 224 und F 392 von Hammerfest nach Skjervöy, wo AF 17 entlassen wird.[4]
Erich Gröner " Die Deutschen Kriegsschiffe " Bd. 7, S. 29, 36, 73,
[1] Akte Tanne – Ost – Unternehmen Hochland Marine Oberkommando Ostsee
[2] KTB der 8. Landungsflottille 01.10. - 31.12.1944
[3] Schreiben Gutehoffnungshütte an Fachgruppe Stahlbau vom 25.04.1944
[4] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[5] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
Eingefügt am: 25.09.2007
Eingefügt von: Martin Goretzki
Letzte Änderung: 26.12.2014
Geändert von: Schreibfehler-Korrekturen
Änderung: - 27.11.2007 Theodor Dorgeist: Eintrag [1] in der Chronik
- 15.12.2007 R. Stenzel: Chronik [2] eingefügt
- 14.05.2008 R. Stenzel: Chronik [3] eingefügt
- 04.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [4] eingefügt
- 21.12.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [4] ergänzt
- 11.09.2009 C. Linse: Chronik [5] ergänzt
- 27.09.2009 T. Reich: Bild 1 eingefügt
- 26.10.2009 T. Reich: Dokument 1 eingefügt
- 18.08.2012 T. Reich: Bild 1 korrigiert