Marinefährprahm F 392

  F 391
F 393  


Kennung : F 392
Zivil- und Nachkriegsnamen : BD-403 [1], DK-403 [1]
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C
Sonderausstattung : keine
Bauauftrag : 09.08.1941
Bauwerft : N.V. Scheepswerf "De Biesbosch", Dordrecht
Indienstgestellt : 00.07.1942


Marinefährprahm : Typ C
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 3,29 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
- 09.08.1941 Bauauftrag
- 00.07.1942 in Dienst
- 23. Landungsflottille (?)
- 00.07.1944 5. Landungsflottille (?)
- 00.07.1945 GM/SA,
- 24.01.1946 an USSR
- 20.12.1946 BD-403 [1]
- 03.03.1949 DK-403 [1]
- Ende der 1950er Jahre §, br [1]
-23.-26.12.1944 Der zuletzt bei der MAA 514 in Porsanges untergebrachte U-Stab mit Flochef verlegt in Verband aus LAT Wilhelm JORDAN, F 224, F 241, F 392, F 393 und F 397 im Geleit mit AF 17, AF 20 und AF 39 nach Hammerfest zurück. Honningsvaag geräumt.[3]
- 27./28.12.1944 LAT WILHELM JORDAN mit AF 17 geleiten F 224 und F 392 von Hammerfest nach Karken und zurück.[3]
- 29.12.1944 LAT WILHELM JORDAN und AF 17 laufen mit F 224 und F 392 von Hammerfest nach Skjervöy, wo AF 17 entlassen wird.[3]
- 30./31.12.1944 Nach Beladung von F 224 und F 392 Boote mit LAT WILHELM JORDAN von Skjervöy nach Tromsö abgelaufen.[3]
- Jan./Febr. 1945 bei der 6. Landungsflottille gemeldet, Kommandant: Btsm. Elm [2]
- 05.11.1945 Aufnahme in die Schiffsliste der Seekriegsflotte der UdSSR.[4]
- 24.01.1945 Übernahme des Bootes durch eine sowjetische Besatzung von Deutschland.[4]
- 25.02.1946 in den Bestand der Süd-Baltischen Flotte (ab 07.01.1947 4. Flotte).[4]
- 13.09.1947 über innere Wasserwege von Leningrad nach Baku überführt.[4]
- 16.09.1947 zum Bestand der Kaspischen Flottille hinzugefügt.[4]
- 12.01.1949 Klassifizierung als Landungsschiff (desantnyj korabl).[4]
- 03.03.1949 taktische Nummer DK-403.[4]
- 03.11.1954 Herausnahme aus dem Kampfbestand, Entwaffnung (Demontage der Waffen und Munition von Bord), Umwandlung des Bootes zum Versorgungskahn mit Eigenantrieb.[4]
- 10.01.1955 neue taktische Nummer BSS 84150.[4]
- Ende der 1950-ziger Jahre keine Verwendung mehr und aus der Schiffsliste der Seekriegsflotte gestrichen. Zuführung zur Abteilung Fondsverwertung (OFI) zur Verwertung (Verschrottung).[4]
Erich Gröner, Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945, Band 7
[1] Ergänzungsliste Dr. Meyer
[2] KTB 6. Landungsflottille (01.01. - 15.02.1945)
[3] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[4] Archiv Hans-Joachim Hiller
Eingefügt am: 26.09.2007
Eingefügt von: Martin Goretzki
Letzte Änderung: 15.12.2013
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 25.12.2007 David Eder - Chronik [2] erweitert
- 04.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [3] eingefügt
- 26.10.2009 T. Reich Dokument 1+2 eingefügt
- 19.07.2012 T. Reich Bild 1 eingefügt
- 15.12.2013 M. Goretzki: Datensatz gem. [4] ergänzt