Marinefährprahm F 322

  F 321
F 323  


Kennung : F 322
Zivil- und Nachkriegsnamen : Izmir; Marmara; Mars; Rostock
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 20.06.1941
Bauwerft : Gebr. Wiemann, Brandenburg/Havel
Indienstgestellt : 00.06.1942


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 20.06.1941 Bauauftrag
- 00.06.1942 27. Landungsflottille
- 00.11.1942 1. Landungsflottille
- 00.12.1942 Izmir
- 14.12.1942 Marmara
- 00.08.1943 Mars
- 11.08.1943 Rostock; nicht überführt
- 20.10.1943 noch vorhanden
- 05.1942 Bei der 1. Gruppe der 27. Landungsflottille gemeldet.[1]
- 02.10.1942 Meldung Gruppe Süd: F 322 in Ingolstadt.[2]
- 09.11.1942 Meldung Gruppe Süd: " F 322 auf Marsch Donauabwärts in Semlin."[2]
- 31.10.1942 Lt. Meldung 1. Landungsflottille über Land in Ingolstadt eingetroffen und für 1. L-Fl. bestimmt.[1]
- 15.12.1942 F 322 Belgrad auf dem Wege Linz-Varna passiert.[3]
- 01.01.1943 In Varna (Werft).[3]
- 20.01.1943 F 314, F 315, F 322, F 367, F 368, F 369, F 374 Konstanza nach Sewastopol.[3]
- 12.03.1943 Übergabe von der 1. an die 3. Landungsflottille befohlen. Befehl zurückgenommen.[3]
- 22.03.1943 Kollision F 322 (1. Landungsflottille) und F 536 (3. Landungsflottille) beim westl. Steinanleger.[3]
- 04.06.1943 Geleit Hagen 5: Auf dem Rückmarsch 14.40 Uhr ca. 5sm westlich Maria Magdalena-Bank von 8 russ. Schlachtfliegern mit Bomben und Bordwaffen angegriffen. F 322 1. Landungsflottille erhält leichten Bombentreffer auf vorderen 2cm Flak-Stand (3 Tote, 2 schwer Verletzte).[4]
- 06.06.1943 Meldung Besichtigung Wrack F 322. Empfehlung FloChef an Seeko Kaukasus verwendungsfähige Ausrüstung abzubergen, Wrack durch Sprengung oder Zerschneidung zu entfernen, da es eine rum. Strandbatterie stark behindert.[6]
- 01.07.1943 Lt. Meldung 1. Landungsflottille der 4. Gruppe zugeordnet.[1]
- 14.07.1943 Auf dem in Kertsch Werft liegenden F 322 wird ein Vierling eingebaut.[3]
- 24.07.1943 Einbau des Vierlings wegen Fehlens der Waffe nicht durchgeführt. Einzellafette vorläufig wieder aufgesetzt.[3]
- 10.08.1943 F 314, F 322 gem. ASM G 19518 AS vom 31.07.1943 zur Übergabe an Admiral Ägäis aus Sewastopol nach Varna ausgelaufen.[3]
- 01.10.1943 Für die Ägäis vorgesehene und an 1. L-Flottille wieder zurückgegebene Boote: F 314, F 316, F 322, F 476.[3]
- 20.10.1943 Lt. Meldung im Bestand 1. Landungsflottille [1]
- 16.12.1943 F 322 in Konstanza an Rumänien übergeben.[3]

Kommandant:
01.01.43 bis 31.01.43 Btsmt. Tscharntke [3]
01.02.43 bis 16.03.43 ?
16.03.43 bis 15.08.43 Btsmt. Tscharnke [3]
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[2] KTB Marinegruppenkommando Süd
[3] KTB 1. Landungsflottille
[4] KTB 3. Landungsflottille
Eingefügt am: 26.09.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 19.07.2012
Geändert von: Thorsten Reich
Änderung: - 15.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] eingefügt
- 18.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] ergänzt
- 31.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] eingefügt für 05.1942
- 05.04.2009 R. Stenzel Chronik [2] eingefügt
- 09.05.2009 M. Goretzki: Chronik gem. [3] eingefügt
- 14.11.2009 S. Westermann: Kommandant [3] eingefügt
- 26.05.2010 M. Gorezki: Chronik gem. [3] ergänzt (07.1943) und gem. [4] eingefügt
- 19.07.2012 T. Reich Bild 1 eingefügt