Marinefährprahm F 333

  F 332
F 334  


Kennung : F 333
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : A
Bauauftrag : 28.06.1941
Bauwerft : Arsenal Varna
Indienstgestellt : 29.08.1942


Marinefährprahm : Typ A
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 2,74 m, Fahrbahnbreite 3,1 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann / 50 Minen Typ UMA)
- 28.06.1941 Bauauftrag
- 29.08.1942 1. Landungsflottille
- 00.10.1942 3. Landungsflottille
- 11.12.1943 beschädigt Kamysch-Burun / FliBo
- 28.08.1944 selbst versenkt Varna-Reede
- 28.06.1941 Bauauftrag an G.H.H. und Werft in Varna mit vorgesehener Fertigstellung 20.08.1942. [5]
- Aus Sektionen der Gute-Hoffnung-Hütte gefertigt [1]
- 28.08.1942 Vom Arsenal Varna an die KM übergeben [6]
- 29.08.1942 F 333 nach anstandsloser Probefahrt in Varna ein und in Dienst gestellt.[3]
- 22.09.1942 F 333 mit F 532 der 1. Landungsflottille an Geleitführer Krim-Kaukasus in Feodosia in Marsch gesetzt.[4]
- 17.10.1942 F 333, F 336, F 532 aus Kertsch-Gruppe herausgezogen und nach Berdjansk in Marsch gesetzt zur 3. Landungsflottille.[4]
- 21.10.1942 In Berdjansk liegen sechs MFPs (darunter F 306, F 333 und F 535) samt Besatzungen.[2]
- 22.10.1942 Vormittags theoretische Ausbildung, nachmittags Übungsfahrt mit den sechs MFP.[2]
- 23./24.10.1942 Die sechs MFP laden 600 t Kantinenwaren, die auf Befehl des Seekommandanten Kaspisches Meer nach Rostow/Don gebracht werden sollen.[2]
- 24.10.1942 Um 15.00 Uhr trotz Sturmvorhersage ausgelaufen. Bei Dunkelwerden vor der Bjelosarai-Landzunge vor Anker.[2]
- 25.10.1942 Um 05.30 Uhr ankerauf. Abends in der Mündung des Rostower Seekanals vor Anker.[2]
- 26.10.1942 Um 10.00 Uhr seeklar, um 18.00 Uhr vor den Rostow Brücken, die erst am anderen Morgen passiert werden können.[2]
- 27.10.1942 Nach Freigabe der Weiterfahrt durch den zuständigen Pionieroffizier Weiterfahrt zum Hafen, wo anschließend entladen wird.[2]
- 28.10.1942 F 306 rammt beim Verholen für die Entladung eine Pionierbrücke, die aber intakt bleibt.[2]
- 30.10.1942 Um 04.30 Uhr seeklar, 05.30 Uhr nach Öffnung der Pontonbrücke nach Unterstrom angelaufen. Abends im Golf Taganrog zu Anker.[2]
- 31.10.1942 Morgens Weiterfahrt. F 333 mit unklarer Schraube unterwegs nach Mariupol entlassen, restliche MFP gegen 12.00 Uhr in Berdjansk ein.[2]
- 31.10.1942 In Berdjansk von der 1. Landungsflottille übernommen und der 2. Gruppe der 3. Landungsflottille unter Lt.z.S. Wachs zugeordnet.[7]
- 10.11.1942 Gemäß taktischen Gliederung Reserveboot der 3. Landungsflottille.[7]
- 16.11.1942 F 333 aus Mariupol zur 3. Landungsflottille zurückgekehrt.[2]
- 22.12.1942 An Stelle von F 168 tritt bisheriges Reserveboot F 333 zur 2. Gruppe der 3. Landungsflottille.[7]
- 01.07.1943 F 333 von 3. L-Flottille als einsatzbereit bei der 2. Gruppe gemeldet.[2]
- 01.09.1943 F 333 bei der 3. L-Flottille gemeldet.[2]
- 14./15.09.1943 F 329 und F 333 (3. Landungsflottille) Minenbeobachtung in Straße von Kertsch.[1][2]
- 26./27.09.1943 F 333 Minenbeobachtung.[2]
- 28./29.09.1943 F 333 zur Vorpostengruppe Lt. z. S. Külper abgestellt.[2]
- 28.09.1943 Lt.z.S. Külper mit F 333 (3. Landungsflottille) und F 337 (1. Landungsflottille) und MAL 11 zur
Ablösung der Vp-Gruppe Rothermel aus Kertsch ausgelaufen. Gruppe Reins wird ebenso durch Gruppe Ob.Fähnr.z.S. Buschhausen mit F 335 (1. Landungsflottille) und F 578 (5. Landungsflottille) abgelöst.[1][2]
-06.-09.10.1943 F 333 und F 449 mit Vp.Gr.Nordwest (Lt.z.S. Rothermel) auf Position nordwestlich der Straße von Kertsch.[2]
- 09./10.10.1943 Nach dem Unternehmen " Wiking " zur Abführung der Landungsflotte aus der Strasse von Kertsch nach Sewastopol verbleibt F 333 bei der Halbflottille in Kamysch Burun unter der Führung von Lt. z. S. Müller zu Vorpostenaufgaben.[2]
- 20.10.1943 Lt. Meldung der 3. L.-Fl. im Fahrzeugbestand bei der Halbflottille Kamysch Burun.[2]
- 10.12.1943 F 333 bei Kamysch Burun bei Luftangriff beschädigt.[2]
- 03.02.1944 Für Vp.-Dienst Kertsch-Straße werden F 333, F 473 und F 535 bestimmt. Boote haben jeweils ein 2cm-Vierling.[7]
- 04.02.1944 Bei Neugliederung der 3. Landungsflottille der 2. Gruppe zugeordnet.[7]
- 05.04.1944 In Sewastopol befinden sich von 1. L.-Fl.: F 132, F 130, F 301, F 316, F 335, F 337, F 340, F 476, F 575, F 583; von 3. L.-Fl.: F 312, F 325, F 333, F 394, F 401, F 472, F 535, F 564, F 571.[2]
- 06.04.1944 F 312, F 325, F 333, F 340, F 401, F 472, F 561 und F 564 in Sewastopol gemeldet.[2]
- 12.-16.04.1944 Beteiligt an der Räumung von Feodosia und Rücklandung abgeschnittener Teile des V. Korps aus Sudak, Aluschta und Jalta nach Balaklawa und Sewastopol.[2]
- 13.04.1944 F 333 bei Räumung von Sudak schwer beschädigt, nach Sewastopol geschleppt.[7]
- 24.-26.04.1944 F 333 von Sewastopol nach Constanta, am 24.04. Uboot, am 25.04. Luftangriff abgewehrt.[2]
- 16.05.1944 Bei taktischer Neugliederung der 3. Landungsflottille der 1. Gruppe zugeteilt.[7]
- 31.07.1944 Gem. ASM GKdos 2207 Qu. dem Inspekteur Minenräumdienst Donau zugeteilt.[7]
- 25.08.1944 3. L-Fl. vermutlich auf 1. und 7. L-Fl. verteilt.[2]
- 26.08.1944 Lt. Meldung 1. Landungsflottille F 333 in Varna einsatzbereit.[2]

Kommandant:
16.09.42 bis 04.10.42 Ob.Btsm. Nowak [4]
05.10.42 bis 24.10.42 Ob.Strm. Nowak [4]


Verlust am: 28.08.1944
Verlustort: Varna-Reede
Verlustart: selbst versenkt
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Altakten des Arbeitskreises Donau - Schwarzes Meer
[2] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[3] KTB Marinegruppenkommando Süd
[4] KTB 1. Landungsflottille
[5] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
[6] GHH Archiv
[7] KTB 3. Landungsflottille
Eingefügt am: 26.09.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 12.05.2011
Geändert von: Thorsten Reich
Änderung: - 17.12.2007 A. Oefler Altakten des Arbeitskreises Donau ...
- 18.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [1] und [2] ergänzt
- 20.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] ergänzt
- 04.05.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] für 1942, 01.07.1943 ergänzt
- 16.05.2008 M. Goretzki: Chronik eingefügt gem [2]
- 27.09.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] ergänzt für 06.-09.10.1943
- 21.08.2008 T. Reich Bild eingefügt
- 04.04.2009 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 02.05.2009 M. Goretzki: Chronik gem. [4] eingefügt
- 11.09.2009 C. Linse: Chronik [5] eingefügt
- 14.11.2009 S. Westermann: Kommandant [4] eingefügt
- 21.11.2009 Theodor Dorgeist Chronik [6] eingefügt
- 30.05.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [7] eingefügt
- 09.05.2011 M. Goretzki: Chronik gem. [7] für 04.02.1944 eingefügt
- 12.05.2011 T. Reich Bild 2 eingefügt